Teil: 02-5 Der Zorn eines Mädchens (Mit Kessel und Besen)


Babsis Kleid ist zerrissen. Das warden die Spinnen büßen.

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Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (Die Geschichte von)


Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford: Der Titel verrät uns mehr als die ersten zwei Stunden des Streifens. Western und Liebesfilme rangieren bei mir irgendwo auf der Höhe vom IQ von Donald Trump. Doch hin und wieder ergreift mich die Leidenschaft und dieses Mal entschied ich mich für: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford. Und noch währen der Streifen läuft kann ich zu meiner Erleichterung feststellen: Ich bin wieder eine geraume Zeit vom Western geheilt.
Jeder, der entschleunigte Filme mag, bei denen selbst Schildkröten vor Langeweile zu häkeln beginnen würden, hat meinen Segen. Aber es tut doch nicht weh, wenn man sich zumindest an eine gemütliche Spannungskurve hält und wichtige Charaktere aufbaut. Jesses Krankheit und andere Details werden erwähnt, jedoch vom Regisseur und Brad Pitt in weiterer Folge sofort wieder vergessen. Dafür wurden die Dialoge während eines besonders unangenehmen Zahnarzttermins geschrieben und machen nur selten Sinn. Die Handlung wird teilweise wie eine langweilige Aufzählung vorgelesen oder springt ziel- und planlos herum – wenn denn überhaupt mal etwas passiert.
Jesse James rekrutiert eine Bande aus übertrieben ängstlichen Schurken, die an besonders schreckhafte Erdhörnchen erinnern. Die Hühner werden nach dem ersten erfolglosen Zugüberfall sofort wieder auseinandergetrieben und ich verstehe nicht, warum sie den restlichen Film so tun, als wären sie voll die eingeschworene Bande. Ein paar verstecken sich am Arsch der Heide und plötzlich wird aus dem wilden Westen eine verstörende Liebesschnulze. Also zwei meiner Lieblingsgenres.
Charlie Ford brachte seinen Bruder Bob in die Bande, der Jesse wie einen Helden verehrt, doch keine Anerkennung findet. Er darf ein paar Tage den Butler spielen, zieht dann doch in den Unterschlupf, während andere wieder wegziehen und ich mir vorkomme, als würde ich mir gerade den Umzugssimulator ansehen. Irgendwann weiß ich nicht mehr, wer jetzt genau wo wohnt, also besucht Jesse die einzelnen Mitglieder, um sie zu töten, damit ich mir nicht so viel merken muss. Er verkleinert also die imaginäre Bande, während sich andere selbst über den Haufen schießen und ich mich frage, was mir diese zusammenhanglosen Szenen, in denen nicht einmal aus Versehen Spannung aufgebaut wird, sagen sollen. Die knallharten Bankräuber und Mörder lügen wie katholische Internatsschüler und sind die Archetypen von Unrealistisch. Wahrscheinlich hat der Film bei den Kritiken so gut abgeschnitten, weil man sich einfach nicht mehr erinnern kann, was eigentlich schon passiert ist.
Bob verrät die Bande, wobei ich jetzt nicht weiß, ob er die ganze Zeit ein Spitzel war oder wann genau er sich dafür entschieden hat. Der Regisseur erspart uns Details, da uns die Motivation der einzelnen Charaktere wohl zu sehr aufregen könnte. Wenn ich schlafen will, schalte ich den Fernseher eigentlich ab, aber vielleicht bin ich da ein bisschen eigen.
Plötzlich arbeitet Bob bei Aldi, kündigt und irgendwann reiten nur sein Bruder Charlie und er mit Jesse. Sie haben eine unbestimmte Angst, dass er sie wegen des Verrats töten könnte. Wir driften in eine Therapiestunde mit Jesse ab und spannen uns Zahnstocher unter die Augenlieder, um wach zu bleiben. Irgendwann wird selbst Jesse müde, legt seine Waffen weg und gibt Bob so lange Zeit, dass selbst ein Blinder mit Parkinson ihn irgendwann erschossen hätte. Dramaturgie at it´s best. Endlich haben wir das Intro hinter uns gebracht und sind nach zwei Stunden da, was wir schon vom Titel her wissen. Jesses Frau, die noch keine zwei Minuten charakterisiert wurde – bei zwei Stunden hatte man da bisher einfach noch keine Gelegenheit – heult nun rum und sorgt für die Gefühle.
Gerade als ich austesten wollte, ob man einen Sprung aus dem vierten Stock überleben kann, wird die Geschichte tatsächlich interessant. Vielleicht, weil es endlich eine Geschichte wird. Die beiden Ford-Brüder werden berühmt und führen die Ereignisse auf Bühnen auf. Bob muss somit immer wieder die Ermordung von Jesse nachstellen. Doch langsam wird der Tote zu einer Robin-Hood-Figur und die USA beginnt den Feigling Robert Ford zunehmend zu verabscheuen. Charlie beschließt eine Kugel seinem Herzen vorzustellen, während Bob in Depressionen verfällt und letztendlich von einem Nebendarsteller getötet wird, der anschließend nach einer Petition wieder freigelassen wird. Vielleicht hätte der Film wirklich beim Titel anfangen und den Rest ausführlicher zeigen sollen. Der wirkt nämlich ziemlich stimmig. Naja, vielleicht wage ich doch noch einen weiteren Western.

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Gebbis fantastische Welt: Teil 10 – Die Universität


Kaum dem U-Boot entstiegen, hing die Polizei erneut an Olgas Fersen, weshalb sie einen befreundeten Professor aufsuchte und meinte: Bei der Flucht habe ich drei Kilo verloren, aber die Kolumbianer fanden das nicht gut.“
Nachdem der Gelehrte beobachtete, wie Olga eine Banane gegessen hatte, wusste er, dass sie hetero war und meinte: „Du kannst zur Tarnung auf meiner Universität unterrichten.“
Gesagt, getan und schon am nächsten Tag hielt Dr. Olga Vorträge über die Raumkrümmungstheorie mit Curley Sue, die Quintentheorie „Ein Universum im fünfviertel Takt“, dem Paarungsverhalten der Seeanemone und warnte die eifrigen Studenten: Wer im Gewächshaus sitzt, sollte keine fleischfressenden Pflanzen pflanzen. Anschließend folgten Literaturvorlesungen über den fliegenden Wollhändler, die Bürstenschaft, Versprechen an einen Barbier, die Hochzeit des Fikus, das Phantom der Oma, der Ring der Nebelunken und die unvollendete Synergie.

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Sags endlich (Eine schrecklich nette Familie Season 2 Episode 17)


Text aus dem Video:
Bei der schrecklich netten Familie ist Valentinstag. (Ich hoffe Bud bekommt ein Valentinsgeschenk. Er auch.) Bud sucht verzweifelt einen Valentinsschatz und als er tatsächlich eine Karte bekommt, glaubt er an einen Streich von seiner Schwester. (Das hast du doch geschrieben oder Kel? Diese Wörter kennst du doch.) Doch schließlich steht ein Mädchen freiwillig vor der Tür, was wohl das letzte Mal in seinem Leben der Fall ist.
(Mann, ich hasse Valentinstag im Schuhladen.) Al hat, überraschenderweise, eine etwas negative Einstellung zum Tag der Liebe. (Vielleicht ist es Amor. Der lässt sich hier nicht mehr blicken, seit er uns zusammengebracht hat.) Doch unser Held trägt viel Romantik im Herzen, (Oh, Al. Lass mich in Ruhe.) und reitet Peg jeden Valentinstag für einige Minuten in der Werbepause, (Ich kann dich reinschieben zwischen dem Spiel Bulls gegen Pistols und der Schwarzwaldklinik.) was so ziemlich das romantischste Geschenk ist, das man sich nur vorstellen kann. (Es ist ein Marsch durch die Hölle für mich, aber ihr scheint’s zu gefallen.)
Peg rät Marcy, dass sie für Steve nackt aus einer Torte springen soll und umgekehrt, dass Al endlich sagen soll: „Ich liebe dich!“ (Er tut so viele andere, wundervolle Dinge für mich. Er …) Solche Gefühlsäußerungen fallen unserem John Wayne natürlich dezent schwer, doch nach endlosem Gebettel seiner Frau ringt sich unser Held endlich durch, die magischen drei Worte zu sagen. (#21:40 Ich liebe dich. Du brauchst es doch nicht zu sagen.) Alles ist wieder gut, doch für die kleine Tortur rächt sich Al noch an Marcy und schickt sie in der Torte direkt in die Umkleidekabine einer Footballmannschaft. Bei dem, was diese Kerle so einwerfen, wird das ein denkwürdiger Gangbang.

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02-4 Zurück zu den Spinnen (Mit Kessel und Besen)


Babsi darf sich endlich durch die Spinnen kämpfen.

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Spectre (Die Geschichte von James Bond)


James Bond – Spectre: Der Nostalgieteil. Die tote M hat Bond ein Video mit einer Zielperson hinterlassen, wobei man sich fragt, wie sie auf diese vielversprechende Spur gestoßen ist, warum sie diese nicht schon während ihrer Lebzeiten verfolgt hat und warum sie nur Bond darauf ansetzt, der dadurch ein dezentes Problem mit dem neuen M bekommen könnte. Doch wie dem auch sei, unser Held soll das Ziel dem Fährmann vorstellen und dann seiner Beisetzung beiwohnen.
Und so bummelt Bond nach Mexiko City, frönt dem Tag der Toten, unterbricht, unhöflich wie er nun einmal ist, einen geschmeidigen Deal beim Aperitif durch bleihaltige Argumente, reißt einen Häuserblock ein und disloziert das Gehirn seines Ziels. Wieder ein typischer Montagmorgen eben. Die Verfolgung durch die verkleidete Parade erinnert an die Szene aus Moonraker beim Carneval in Rio de Janero und der anschließende Helikopterkampf an das Ende von Blofeld in „For Your Eyes Only.“ Und dann haben wir da noch das Oktopus-Symbol von Oktopussy. Eine Nostagliekeule. Auf alle Fälle hat sich die Action gelohnt, denn nun besitzt Bond einen schicken Ring der noch immer unbekannten Geheimgesellschaft.
Der neue M ist, vollkommen überraschend, sauer, da sich Bond wieder einmal ein Beispiel am Demolitionman genommen hat und suspendiert unseren Helden. Er hat gerade mit C, dem neuen Chef des Joint Intelligence Service zu kämpfen, der die Geheimagenten abschaffen möchte. Da C von Moriarty verkörpert wird, hege ich sofort tiefes Vertrauen in den Mann. Mal ganz ehrlich, wer engagiert Andrew Scott schon für die Rolle eines Goodguys? Er steht kurz davor, die Kontrolle über den Geheimdienst diverser Länder zu übernehmen, wobei Südafrika sicherlich überaus erpicht darauf ist, von London aus verteidigt zu werden. Inzwischen nehmen die weltweiten Terroranschläge zu.
Auch Bond darf ein bisschen in Nostalgie schwelgen und findet in den verbrannten Überresten von seinem ehemaligen Zuhause Skyfall eine Vormundschaft und ein Foto von seinem Ziehvater und seinem Ziehbruder. Natürlich erledigt er weiterhin seine Arbeit, wie in jedem Bond und vertraut in erster Linie Moneypenny, da sie ja auf ihn geschossen hat und Q. Die Bootsfahrt auf der Themse erinnert an „Die Welt ist nicht genug.“ Unser Tüftler injiziert Bond Smartblood, was an Casino Royal erinnert und womit unser Held jederzeit ortbar ist. Außerdem bekommt er eine Uhr mit einem besonders lauten Wecker.
Die Beisetzung findet in Rom statt, Q verhehlt Bonds Ausflug und unser Held klaut den Wagen von 009. Ein Scherz unter Kollegen. Er observiert geduldig das Begräbnis, freundet sich mit der Witwe des Mannes an, den er vor wenigen Tagen gerade erst in die ewige Saune geschickt hat, tötet einige Schergen und legt die MILF flach. Immerhin duzt sie ihren Stecher beim alten Rein-Raus-Spiel, nicht so wie in „Feuerball.“
Sie erzählt ihm von einer kleinen Gruppentherapiesitzung der Organisation, welche diese praktischerweise gerade an diesem Abend in Rom abhält. Bond kommt mit seinem Ring zur Party, wo sich Blofeld offen zeigt. Da die Organisation, deren Namen noch immer niemand von uns kennt, schon seit „Dr. No“ unglaublich gerne ihre eigenen Agenten tötet, zerquetscht Bautista ein Ratsmitglied und nimmt seinen Platz ein. Außerdem soll der blasse König, bei dem es sich nur um Mr. White handeln kann, in Österreich getötet werden. Plötzlich spricht Blofeld direkt zum versteckten Bond, der ihn als seinen Ziehbruder Franz Oberhauser erkennt, der jedoch schon längst tot sein sollte. Unser Held muss fliehen und driftet geschmeidig durch Rom, wobei Q vergessen hat, die Magazine seines Wagens nachzuladen.
Bond gondelt nach Österreich, wo Mr. White bereits im Sterben liegt. Er wurde durch die Organisation über sein Handy mit Radioaktivität verstrahlt. An dieser Stelle frage ich mich, wieso sie dann noch einen Killer schickt. Whitys Tochter kann Bond zum nächsten Puzzlestück bringen, wenn er sie dafür beschützt. In der dritten österreichischen Location (plus Christoph Walz als Antagonist) in der Craig-Saga, besucht unser Lederhosenheld die Tochter Madeleine in einer Klinik und lässt sich von ihr therapieren. Er macht ihr Angst, indem er ihr erzählt, dass er ein Killer ist, was wieder einmal ein gutes Fundament für eine Beziehung ist. Sie wird von Bautista entführt, doch Bond kann sie retten.
Inzwischen taucht auch Q auf, der auf dem Ring die Fingerabdrücke sämtlicher Antagonisten und Statisten findet und entkommt Bautistas Schergen in einer Gondelszene, die an die Szene aus … Naja, Nostalgie eben. Und endlich verrät Madeleine wie die Organisation heißt. Es ist schon eine geniale Leistung, den ominösen Namen ganze dreieinhalb Teile geheim zu halten und ihn dann vorab im Titel zu verraten. Mann, war ich überrascht. Madeleine offenbart das nächste Ziel als eine Wohnung in Marokko. Bekommen die für jeden Landeswechsel einen Bonus?
Bond und Madeleine besuchen einen verträumten Ort, wo Whity oft mit seiner Frau und seiner Tochter Urlaub gemacht hat. Dabei kommt unsere holde Maid dem Casanova schon etwas näher. Bond gießt sich einen hinter die Binde, zerlegt die Bude und findet einen geheimen Raum, von wo aus Whity Blofelds Versteck finden wollte. Er hat es in vielen Jahren zwar nicht geschafft, dafür gelingt es Bond innerhalb von Sekunden, was überschaubaren Sinn macht. Die Location könnte kaum einprägsamer sein, denn Blofeld befindet sich in irgendeiner Wüste und dort noch ein wenig abgelegen.
Inzwischen botet C M aus, kommt an die Macht und kündigt alle Doppelnullagenten, was arbeitsrechtlich sehr fragwürdig ist. M lässt alle Smartblooddateien löschen, damit Bond Handlungsfreiheit hat, kreuzt die Finger und hofft auf das Beste. Unsere beiden neuen Helden fahren in einem Zug in besagte Wüste, wo sie einen Wodka Martini Dirty bestellen, der jedoch glasklar ist. In der darauffolgenden Schlägerei entledigt sich Bond Bautistas, was an „Der Spion, der mich liebt“ mit Beißer erinnert und endlich kann er seinen Dübel versenken.
Am Bahnhof der berühmten Wüste angekommen, lassen sie sich von einem Schergen von Blofeld abholen. Der Antagonist muss noch nicht einmal eine Falle stellen. Bond folgt mit seiner Geliebten der Einladung des größten Bösewichts seines Universums. Wie kommt er auf die Idee, dass sie da beide wieder heil rauskommen? Ich finde das ein wenig verantwortungslos ihr gegenüber. Blofeld könnte weiß Gott was mit ihr anstellen. Oder weiß Bond, dass er ein kleiner Turnbeutelvergesser ist? Sie kommen in einen Meteoritenkrater, der zwar ausnahmsweise nicht geflutet ist, aber an die Hälfte aller Bondteile erinnert und befinden sich nun vollständig in Blofelds Einfluss.
Bond hat alle Schergen des Antagonisten getötet und dieser wiederum alle Menschen, die unser Held je geliebt hat. Also Bonds Ziehvater, weil Blofeld eifersüchtig war, Vesper, M und alle anderen Frauen. Unser lieber Franzl hat auf der Uni also Wirtschaft geschwänzt und sich dafür auf die Rache konzentriert. Er will Bond einfach nur quälen, weshalb es mich überrascht, dass seine Bude so gut läuft. Der Franzl ist irgendwie ziemlich pathetic. Und plötzlich sollen auch noch alle Antagonisten für ihn gearbeitet haben. Green hat irgendwie Bolivien terrorisiert, Le Chiffre wollte internationale Bank spielen und Silver wollte sich lediglich an M rächen. Das waren nicht gerade weltweite Terroristen, was die Sinnhaftigkeit wieder einmal überschaubar macht. Aber nun kontrolliert Franzl C und damit das neue Sicherheitsprogramm der halben Welt.
Blofeld beginnt Bond in den Kopf zu bohren, was permanente Schäden verursachen sollte, aber nicht die geringsten Auswirkungen zeigen. Dies erinnert an „Die Welt ist nicht genug“ und wie es aussieht, macht es diese Mal unseren Helden zum Übermenschen. Wieder einmal verliebt sich das Dirndl während der Folter etwas schwer nachvollziehbar in unseren Helden, was das Fundament für eine Langzeitbeziehung weiter zementiert. Zum Glück hat der versierte Franzl Bond seine Agentenuhr gelassen und lässt sich mit dieser gleich darauf geschmeidig in die Luft sprengen. Durch die Bohrungen im Gehirn ist es für Bond nun natürlich ein Leichtes die Armee zu überwältigen und den gesamten Komplex im Nirgendwo in die Luft zu sprengen.
Bond und Madeleine reisen nach London zurück, wo sie ihren Geliebten verlässt. Optimaler Zeitpunkt. War wohl doch nicht die beste Grundlage für eine Ehe. Bond und M legen los und lassen sich sogleich von Blofelds Schergen übertölpeln. Alles, was jetzt geschieht, wurde sowohl von Franzl, als auch von James und M minuziös geplant. So wie man in Schach eben auch mindestens 14 Züge und Milliarden hoch Milliarden Möglichkeiten vorausberechnet. Da haben sich die Schreiber im Hintergrund garantiert ganz viel dabei gedacht. Q hackt die Lebensläufe und Bewerbungsschreiben der Agenten und verhindert ihre Kündigung, M stellt C eine Dauerkarte für Dantes neunten Kreis aus und Bond springt mit der von Blofeld entführten Madeleine von einem Hochhaus, bevor es explodiert.
Franzl hat die gewaltige Explosion in der Wüste selbstverständlich mit einem tiefen Kratzer überlebt. In seinem Drogenwahn quasselt er irgendetwas davon, dass seine Wunden heilen werden, obwohl er ein Aug verloren hat. Da er bisher so garstig war, hat er mit seiner Entführung dafür gesorgt, dass Madeleine und Bond zusammenkommen. Dafür holt unser Held seinen Helikopter mit seiner Pistole vom Himmel. Am Ende robbt unser heroischer Antagonist am Boden um sein Leben und wird schließlich festgenommen. Wimp! Also da brauchen wir für das Ende wirklich noch einen besseren Bösewicht.

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Nerds verkleiden sich, wie peinlich! (Gebbi Vs)


Jährlich tagen auf unserer noch wunderschönen Welt zahlreiche Star Wars und Star Trek Conventions, Comic- und Videospielmessen und andere nerdige Veranstaltungen, welche die konservativen Werte unserer Gesellschaft bedrohen, die, wie allseits bekannt, die einzige Rettung der Menschheit darstellen. Verrückte, Wahnsinnige und Irre verlassen hierzu ihre heimischen Höhlen und nehmen ihre einzigen jährlichen sozialen Verpflichtungen wahr. Sich gegen das Erwachsenwerden sträubend verkleiden und schminken sich diese Nerds, Noobs und Geeks in ihrer kindlichen Verspieltheit als Luigi, Sturmtruppler, Leutnant Uhura und Pikachus, frönen dabei ungeniert dem unzüchtigen Cossdressing und einige Männer geben sich sogar hinterlistig als Frauen aus.
Heute möchte ich Sie, meine lieben Damen und Herren, aufklären, warum sich diese „Menschen“, die sich von der Gesellschaft abgewandt haben, hinter lächerlichen Kostümen verstecken und wie dies zum Untergang unserer inzwischen so weit entwickelten Rassen führen wird. Natürlich liegt als erstes die Vermutung nahe, dass diese Nerds mit ihrem Aussehen unzufrieden sind und vielleicht tuen sie uns normalen Menschen sogar einen Gefallen, wenn sie nicht ungewaschen, unrasiert und in Schlabberklamotten durch unsere Reihen wandeln. Wahrscheinlich sind sie auch mit ihrem verkorksten Leben unzufrieden und versuchen krampfhaft jemand anders zu sein, auch wenn sie sich dafür infantilen Kostümierungen und dem damit verbundenen lächerlichen Verhalten hingeben müssen.
Meine ausführlichen Studien auf der einer anerkannten Universität haben ergeben, dass der Drang sich zu verkleiden von den Stützen unserer Gesellschaft, den normalen Bürgern, verabscheut wird und nur schwer akzeptiert werden kann. In zahlreichen Fernsehberichten und auf Paraden zeigen unsere Mitmenschen verständnislos auf die verkleideten Darth Vaders und – Mauls, Kirks und Spocks unserer Gesellschaft und wenden sich fremdschämend ab. Ausschließlich Nerds können diese Peinlichkeit ertragen.
Am Rande sei hier der Ehrlichkeit halber erwähnt, dass es in der einen oder anderen Kultur dieser Welt den Ansatz von Verkleidungen tatsächlich gibt. Solch fragwürdiges Kulturgut ist höchstwahrscheinlich auf die Vorläufer der Nerds, auf die Kalksteinpoliere und die Apostelbriefsammler zurückzuführen und findet heute kaum noch Anklang.
Also abgesehen von afrikanischen Stämmen, ihren Bemalungen und Tänzen, Indern mit dem dritten Auge auf der Stirn, Japan mit seiner Cosplay-Kultur, China mit seinen Festen voller Drachen, Südamerika mit dem brasilianischen Karneval, Mexiko mit dem Los dia de Muertos, dem Tag der Toten, Nordamerika mit der Kultur der Indianer, Voodoo, Halloween, Santa Claus, Weißen, die sich Kutten mit spitzen Kapuzen überziehen und Österreich mit dem Krampuslauf, fällt mir spontan nur noch das dystopische Zentrum des Humors, der deutsche Karneval ein. Hier setzen sich die Stützen der Gesellschaft aufopfernd Narrenkappen auf und lachen jedes Jahr über dieselben Witze.
Es mag sein, dass ich noch die eine oder andere Randgruppe vergessen habe, doch im Großen und Ganzen sollte nun wirklich jedem absolut klar sein, dass sich weder Erwachsene noch Kinder in unserer Gesellschaft gerne verkleiden und dieser abnormale Drang eben nur bei Star Wars, Star Trek, Comic, Manga, Anime, Rollenspiel, Pen and Paper und Videospielenerds vorkommt. Natürlich könnten Aberkluge nun argumentieren, dass sich auch Schauspieler verkleiden müssen. William Shatner beispielsweise wurde dadurch nicht gerade arm und auch seinem Ansehen in der Bevölkerung hat es nicht geschadet. Aber wer außer Zirkusartisten, Stewardessen, Footballspielern, Musikern, Schaffnern, Polizisten, Ärzten und den ein zwei anderen Verrückten möchte sich in unserer Gesellschaft schon freiwillig verkleiden? Wenn man als Fan im vollen Dress zu einem Fußballspiel geht, dann ja nur, falls mehrere Spieler ausfallen und man überraschend einspringen muss. Nur äußerst verlässliche Fans tragen ihr Dress auch bei ihren nächtlichen Streifzügen durch die Stadt, falls es zu einem spontanen Spiel gegen eine gegnerische Mannschaft kommt.
Auch die katholische Kirche verabscheut den Drang sich zu verkleiden. Selbstgeißelnd quälen sich Priester und Ministranten in Kleidern mit goldenen Zierrändchen, die selbst Drag-Queens zu griechisch-homosexuell wären, jeden Sonntag durch den Gottesdienst. Ich vermute, um ein Zeichen zu setzen. Besonders im Arbeitsleben sind Verkleidungen extrem verpönt. Bankberater darf natürlich nur werden, wer schon mit Anzug und Krawatte geboren wurde, denn in Hawaiihemd und Flip-Flops wird wohl kaum jemand sein hart verdientes Geld anlegen.
Ein Genie wie ich ist natürlich gegen diese niederen Instinkte des Verkleidens gefeit. Meine Calvin Lagerfeld Tangas und Dolce und Gucci Socken, für die andere Bürger mehrere Monate arbeiten müssten, trage ich nur, weil sie ungleich bequemer sind. Zuhause wartet ein geschminktes Top-Model mit vergrößerten Brüsten und Botox-Gesicht in Lack und Leder auf mich, denn Kleider machen Leute und ein kleiner Fetisch hat noch niemandem geschadet. So lange man kein Nerd ist. In diesem Sinne: Lei und Amen!

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Teil: 02-3 Von Krankheiten und Hexenspeichel (Mit Kessel und Besen)


Babsi wird krank und ist damit bestens für den Kampf ausgestattet.

Ein Hörspaß der besonderen Art!
Bist du bereit für ein urkomisches Abenteuer wie kein anderes? Du musst nicht weiter suchen, denn hier ist das lustige Fantasy Hörbuch „Mit Kessel und Besen.“ Ein einzigartiges unterhaltsames Abenteuer, das dich oft zum Lachen bringen wird! Begleite unsere Hexe Babsi auf einer Reise durch eine fantastische Welt voller Magie und unvergesslicher Charaktere. Ob du ein Fan von Fantasy oder Comedy bist, dieses Hörbuch hat für jeden etwas zu bieten. Verpasse nicht dieses einzigartige Hörerlebnis! Höre jetzt zu und lass das Lachen beginnen! 🎧🤣🔮

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Die beste Freundin (King of Queens Season 2 Episode 02)


Text aus dem Video:
(Du bist mit meiner Tochter verheiratet und glotzt vor meinen Augen eine andere Frau an? Wie kannst du des vagen.) Unser King of Queens geht mit seinen Freunden zu einem Footballspiel und Spence wird sogleich wie ein Kamel präpariert. (Warum muss ich denn immer das Bier reinschmuggeln? Weil du sowieso eine merkwürdige Figur hast.) Carrie versucht derweilen verzweifelt ebenfalls mit einer Freundin auszugehen, doch trotz ihres charmanten, empathischen Charakters findet sich niemand. Letztendlich puzzelt sie sich einen von der Palme. (Das sind aber eine Menge Teile.)
Sie möchte, dass Doug seine Freunde aufgibt und nur noch Zeit mit ihr verbringt, was nicht gerade auf Begeisterung stößt. Also sucht ihr Moppelchen eine Freundin namens Jessica. Doch als er am nächsten Tag mit Arthur am Tisch sitzt und sie selbst nach minutenlangem Warten noch kein Fresschen bekommen haben, erkennen sie, dass sie Carrie an eine Frau verloren haben. (Was sollen wir jetzt tun? Hey, im Augenblick bin ich genau so schlau wie du.) Als Doug dann auch noch eine famose Scannergeschichte erzählt und ihm niemand zuhört, wird er eifersüchtig. (Also was ich da raushöre ist, dass du Jessica hasst.) Er geht sogar mit seiner Frau shoppen, doch rät ihr, sich bei Kleidern nach den Farben bekannter Footballmannschaften zu richten, was überraschend ebenfalls auf wenig Begeisterung stößt. (Orange und Blau. Die Farben der Mets.)
Carrie wollte, dass Doug seine Freunde verlässt, er kontert nun und möchte, dass sie Jessica tötet. (Du hast Jessica lieber als mich. Ist doch so. Töte sie.) Da die Folge hier endet und Jessica nie wieder bei King of Queens vorkommt, gehe ich davon aus, dass sie das beide zusammen erledigt haben.

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Teil: 02-2 Hexen am Morgen (Mit Kessel und Besen)

Babsi lernt ihre ersten Kampfzauber. Weidmannsheil!

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