Top 5 Fails 09: Dunkle Triade, Multitasking, Technologie, Gesetze uvm (MCPM 125)

Top 5: Psychologie: Die dunkle Triade
Wie ihr sicherlich schon von meinen zwei Artikeln über die Dunkle Triade wisst, wollen Machiavellisten andere Menschen manipulieren. Dies ist oft schwer zu erkennen, da sie nicht immer zum Selbstzweck manipulieren.
So kam es, dass jemand seine Arbeit verloren hat, doch eine verwandte Machiavellistin ihm sofort eine Alternative bietet: Du kannst in unserer Firma für ein Monat ein Praktikum machen. Somit ist dein Problem gelöst.
Er erwidert verwirrt: Du bietest mir an, dass ich für einen Monat in eine andere Stadt ziehen soll, wo ich mir eine Wohnung besorgen muss, während ich hier meine Wohnung zahle und meine Freundin zurücklasse, um ohne Bezahlung zu arbeiten und ohne die Chance von deiner Firma übernommen zu werden?
Sie: Für die Arbeit tut man alles.
Er: Nein, danke.

Top 4: Technik: Programme können Stimmen nachmachen
Die Technik schreitet unaufhaltsam voran und nun ist es möglich, Stimmen digital nachzuahmen. Die ersten Bedenken, die ich darüber gehört habe, bezogen sich auf Politiker, denen man somit alles in den Mund legen könnte.
An dieser Stelle frage ich mich, ob man Politiker durch gefälschte Aussagen tatsächlich etwas Schlimmeres sagen lassen kann, als sie dies ohnehin schon tun. Ich befürchte, dass diese Technik eher als Ausrede für die besagten Menschen dient. Also nein, Politiker wären hier nicht die ersten Opfer, dich ich sehe.

Top 3: Psychologie: Multitasking
Frauen können besser multitasken als Männer, Männer können überhaupt nicht Multitasken und außerdem gibt es dieses Multitasking nicht. Dieses Thema wird sehr kontrovers diskutiert. Ich glaube an das Multitasking.
Als ein Bekannter einen Bericht im Radio gehört hat, war er jedoch der Überzeugung, dass er mit folgendem Killerargument meinen Glauben zerstören könnte: Multitasking ist nur eine Erfindung und funktioniert nicht.
Es ist nämlich so: Wenn sich ein Mensch auf eine Sache konzentriert, dann liegt seine Aufmerksamkeit zu 100% darauf. Wenn er sich aber auf zwei verschiedene Sachen konzentriert, dann hat er nicht mehr 100% Aufmerksam auf jeder Sache.
Ich: Na logisch. Sonst würde ich mich auf 15 Sachen konzentrieren und hätte eine Gehirnleistung von 1500%. Natürlich steigert Multitasking nicht deine Gehirnleistung ins Unermessliche. Wenn du mit zwei Hanteln trainierst, bist du auch nicht doppelt so stark.
Würdest du perfekt multitasken können, so würde sich deine Aufmerksamkeit 50:50 aufteilen. Dies werden wohl die Wenigsten schaffen. Die meisten werden dabei einige Prozent Aufmerksamkeit verlieren.
Ein schlechter Multitasker hat dann eben nur zwei Mal 10 % und ein guter liegt beispielsweise bei 40:40. Sollte jemand gar nicht multitasken können, so hat er entweder 100% auf einer Sache oder ist überfordert und hat 0:0.
Leider musste mein Bekannter während unseres Gesprächs gerade Autofahren, weshalb er meine Erklärung nicht verstand.

Top 2: Gesetze: Die nackte Ersitzung
Ein Eigentümer eines großen Grundstücks mit Wohngebäude möchte auf der zweiten Hälfe ein zweites Wohngebäude bauen, doch ein Mieter legt sich quer. Er würde genau an diesem Platz schon seit Jahren nackt sonnen.
Eine alte Dame wird als Zeugin verhört. Sie kann diesen Mieter nicht ausstehen und möchte ihm maximal schaden. Trotz Instruktionen des Rechtsanwalts sagt sie aus, dass dieser Kerl beinahe jeden Tag an genau dieser Stelle nackt sonnt.
Der Richter entscheidet, dass er sich dieses Recht nun ersessen hat und das neue Wohngebäude nicht gebaut werden darf. Der Freikulturliebhaber bedankt sich herzlich bei der der Oma und sonnt sich noch heute dort.

Top 1: Polizei: Müll auf fremden Grundstücken
Ein sonniger Tag, ein Haus mit 40 Parteien, ein gemütlicher Garten und ein Berg von Sperrmüll. Ich mache mich auf den Weg zur nächsten Polizeistation und sage, ich möchte eine Anzeige erstatten.
Eine blutjunge Polizistin geleitet mich widerwillig in ihr Büro und fragt: Was ist passiert?
Ich: Jemand hat Sperrmüll auf unserem Grundstück abgeladen.
Sie: Und was wollen Sie jetzt?
Ich: Eine der anderen Eigentümerinnen hat beobachtet, wie mehrere Leute aus einem Nachbarhaus herausgekommen sind und den Müll auf unserem Grundstück abgeladen haben.
Sie: Warum rufen Sie nicht das Nachbarhaus an?
Ich: Weil meines Wissens nach Häuser überaus schweigsam sind. Ich habe jedoch mit der Verwaltung des Hauses gesprochen, die mir erklärt hat, dass sie ohne polizeiliche Anweisung nichts unternehmen werden.
Sie: Und was wollen Sie jetzt von mir?
Ich: Ich sehe da zwei Möglichkeiten. Sie nehmen nun lange und ausführlich meine Anzeige auf oder Sie rufen die Nachbarverwaltung an und sprechen mit denen. Vielleicht kann die Verwaltung einen Hausaushang machen und die Täter informieren, dass wir von einer Anzeige absehen, wenn der Müll entfernt wird.
Sie: Ich bin doch nicht hier, um Ihre Arbeit zu verrichten.
Ich: Ein Anruf bei der Hausverwaltung kostet zwei Minuten Arbeit. Die Nummer hab ich hier. Eine Anzeige dauert eineinhalb Stunden. Weiß ich, ich war schon mal hier.
Sie sieht mich ratlos an, steht auf, verschwindet im Hinterzimmer und kommt nach gut fünf Minuten mit Verstärkung wieder. Ihr Vorgesetzter begrüßt mich und sagt: Sie wollen also eine Anzeige erstatten?
Ich: Ähm, naja, sieht wohl ganz so aus.
Er: Was wollen Sie anzeigen?
Ich: Unerlaubte Lagerung von Sperrmüll auf einem fremden Grundstück.
Er: Das geht nicht.
Ich: Glaub ich schon.
Er: Gegen wen wollen Sie denn die Anzeige machen?
Ich: Gegen Unbekannt. Laut Beobachtungen vermutlich ein Bewohner der Liegenschaft gegenüber. Ich habe eine Zeugin.
Er: Sie können keine Anzeige gegen Unbekannt machen.
Ich: Warum gibt es dann den Terminus: Anzeige gegen Unbekannt?
Er: Auf welches Gesetz und auf welchen Paragrafen soll ich denn Ihre Anzeige stützen?
Ich: Ich verstehe, dass Ihre Kollegin nicht meine Arbeit machen möchte, auch wenn wir dann schon längst fertig wären. Aber jetzt veralbern Sie mich, oder?
Er: Es gibt kein Gesetz, in dem dies verboten ist.
Ich: Es gibt garantiert ein Gesetz oder eine Verordnung, die verbietet, seinen Sperrmüll an nicht dafür vorgesehenen Orten abzuladen und sich dann davon zu machen. Es ist sicher auch verboten, seinen Müll auf fremden Grundstücken abzuladen.
Ich weiß leider nicht, wie das entsprechende Gesetz lautet und wie Sie mit meiner Anzeige weiter verfahren, doch vielleicht können wir uns darauf einigen, dass dies herauszufinden Ihr Job ist und nicht meiner.
Er: Ich rufe unseren Anwalt an.
Zehn Minuten vergehen, in denen ich mit der jungen Polizistin plaudere und schon fast Freundschaft mit ihr schließe, bis der Vorgesetzte zurückkehrt und meint: Unser Rechtsanwalt ist zwar viel schlauer als ich, aber da weiß er auch nicht weiter.
Ich seufze, zücke mein Handy und erkläre: Schon gut, eine Freundin von mir hat Jura studiert. Ich bitte sie dies zu recherchieren.
Eine halbe Stunde vergeht, bis ich eine Nachricht mit Gesetzen, Verordnungen und Paragrafen vorlege und sage: Ein einziger Anruf hätte uns allen diesen Aufwand ersparen können.
Er nimmt mein Handy, verschwindet wieder im Hinterzimmer, lässt mich weitere fünfzehn Minuten warten, in denen ich die Polizisten schon fast lieb gewinne, telefoniert mit seinem Rechtsanwalt, kommt wieder und meint: Ich hatte Recht.
Ich schau ihn fragend an.
Er: Da sind Sie bei uns falsch. Da müssen Sie auf eine Behörde.
Ich: Und warum haben Sie Ihre Vermutung nicht schon vor dreieinhalb Stunden geäußert?
Die Polizistin zerreißt verwirrt die Anzeige, die ich Ihr inzwischen diktiert hatte. Ich trotte von dannen und mache mich auf den Weg zu einer Behörde. Doch dies ist eine andere Geschichte.

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Star Wars VII – IX: Kritik (Ploftfail Spezial MCPM)

Während J. J. Abrams die Regie von Teil VII und IX übernahm, grätschte Rian Johnson im VIII Teil dazwischen, weshalb Abrams gleich einige Seitenhiebe loslässt. Er ignoriert nicht nur die Romanze zwischen Rose und Finn, sondern gibt Rose auch kaum noch Screentime.
Während die Teile I-III unter schlechten Schauspielern und unglücklichen Inszenierungen litten, hatten sie zumindest noch eine Geschichte zu erzählen. Die Teile VII bis IX bauen hingegen auf billigsten Fanservice und beleidigen mit ihrer Handlung ihre Zuseher.

Die Macht des Zufalls:
Alles wird dem Zufall überlassen und nichts erklärt. BB-8 und Finn finden in einer Wüste unabhängig voneinander rein zufällig Rey, wo rein zufällig ein Millenniumsfalke herumsteht, der Momente später rein zufällig von Han Solo abgefangen wird.
Rey geht in irgendeine Bar in der Galaxie, wo rein zufällig Lukes Lichtschwert liegt und kurz darauf rein zufällig alle Hauptprotagonisten eintreffen. Kurz darauf infiltrieren sie mit einem Koch doch ohne jegliche Erklärung den Todesplaneten.
Zwar schleichen sowohl Rey als auch Han und seine Leute über den viel größeren Todesplaneten, wo sie auch vollkommen unentdeckt bleiben, sich jedoch rein zufällig untereinander treffen. Am Ende findet Chewy noch zufällig Rey und Finn.
Finn und Rose werden rein zufällig neben dem Codeknacker eingesperrt, den sie suchen und werden rein zufällig von Admiral Holdos Aktion gerettet. Rey stürzt irgendwo auf einem Planeten ab und gerät in Treibsand, wodurch sie rein zufällig den Hinweis auf den Wegweiser findet.
Wiederholungen
Darth Maul, Obi-Wan, Luke Skywalker, Lando Calrissian, Palpadine und Kylo Ren fallen in einen Trichter und überleben ohne Erklärung. Die Bösen bauen drei Mal einen Todesstern mit einer Schwachstelle, nur das Führungsschiff ortet die Rebellen und eine Armee, die zehntausendfach größer als die Erste Ordnung ist, kann nur starten, solange der einzige Sendemast intakt bleibt.
Noch nie wurde ein Hauptprotagonist durch die Explosion eines Todessterns getötet. Die Rebellen suchen die Pläne für den Todesstern, die Pläne von Lukes Aufenthaltsort und den Wegweiser zu Palpadine.
Die Bösen scheinen nur sehr selten Lust zu haben, den Millennium Falken oder die Rebellen zu verfolgen, jedes Unmasking ist lächerlicher und jeder in dieser Galaxie kann nach seinem Tod einfach als Geist zurückkehren.
Obi-Wan verschweigt Luke, dass Darth Vader dessen Vater ist, R2-D2 verschweigt den Aufenthaltsort von Luke, Admiral Holdo verschweigt die Fluchtpläne der Rebellen, Luke hält die Armee auf, damit die Rebellen fliehen können, sagt dies jedoch niemandem, Leia verschweigt Rey, dass Palpadine ihr Großvater ist und C-3PO verschweigt den Hinweis für den Wegweiser.
Und während bei den Rebellen beinahe alle Hauptcharaktere direkt zum General befördert werden, bemerken die Bösen nie, wenn sie infiltriert werden: Teil 4: Han Solo – Todesstern, Teil 7: Han Solo – Todesplanet, Teil 8: Rebellen landen direkt am Hauptschiff, Teil 9: Rebellen landen als Hauptmann getarnt mit einem alten Flugzeug am Hauptschiff und Teil 9: Ein Truppentransport landet während Kampfhandlungen einfach auf einem Sternenzerstörer.

Absolute Dummheiten
Die klobigen Helme der Stromtroopers können keine Toxine filtern, Kylo Ren geht beim Angriff auf den Todesplaneten alleine über eine große Brücke und Rey kann sich ohne jeglicher Ausbildung gegen Kylo wehren.
Im achten Teil reicht ein Jäger aus, um die gesamte Erste Ordnung abzulenken, während sie später alle Shuttle der Rebellen ignorieren. Die Storyline mit dem Codeknacker ist vollkommen sinnlos, doch er kennt den kompletten Plan der Rebellen, den noch nicht einmal die Rebellen selbst wissen.
Nach drei Todessternen erkennen die Bösen, dass man um die Kanonen keinen Planeten drum rum bauen muss, sondern diese auch auf jedem x-beliebigen Kreuzer anschrauben kann. Die Erste Ordnung schafft es mit ihrer gesamten Feuerkraft nicht, Finns Gleiter zu treffen und kümmert sich auch nicht um ihn, während er direkt vor ihrer Front in aller Ruhe Rose küsst.
Doch noch nie wurde etwas im Star Wars Universum epischer inszeniert, als die Rückkehr des totgeglaubten Darth Sidious. Dies erfährt man im Anfangstext, denn Sidious hat eine Voicemail an die gesamte Galaxis geschickt: „Ich bin zurück!“
Auch sein erster Befehl ist an Genialität kaum zu übertreffen: Kylo Ren soll Rey töten. Ihm ist wohl entgangen, dass Kylo dies schon seit drei Teilen erfolgreich nicht tut. Doch woher sollte er das auch wissen.
Darth Sidious hat sich das beste Versteck in der gesamten Galaxis ausgesucht, wo er auch seine Armee geheim hält, die zentausendmal Mal größer ist, als die Erste Ordnung. Er befindet sich direkt beim Planeten der Ewoks. Die kleine Armee ist während dem gesamten sechsten Teil wohl keinem aufgefallen.
Während Rey im neunten Teil mehrmals mit Kylo Ren zu tun hat, will sie nicht dessen Wegweiser, sondern folgt einem Hinweis, beauftragt einen Droidenschmied und findet endlich den zweiten Wegweiser, nur um dann doch den von Kylo zu benutzen.
Rey ist emotional am Boden zerstört, da ihre Eltern niemand waren. Ihr Vater war lediglich der Sohn des Imperators, der seit elf Star Wars Teilen und einer animierten Serie die Galaxie beherrscht. Quasi ein absoluter No-Name.
Im achten Teil passten die letzten verbliebenen Rebellen alle in den Falken und es war noch genug Platz, während sie im neunten Teil eine Armee aufstellen, die das Zehntausendfache der Ersten Ordnung zerstören kann. Hätte sie den Kampf dann nicht jederzeit gewinnen können?
Rey bringt die Laserschwerter zu Lukes Ziehelternhaus, zu dem er absolut keinen Bezug hat, da er im vierten Teil alles tut, um von dort wegzukommen. Und warum sich nun Rey Skywalker nennt, ist nur noch durch einer gewollten Irreführung im Titel zu erklären.
Da bleibt mir nur noch zu sagen: Live long and prosper!

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Star Wars I-IX – Zusammenfassung aller Filme (MCPM)

Han Solo ist mit seiner Freundin Qi`ra auf einem Planeten des Imperiums gefangen. Han entkommt und Qi`ra geht scheinbar einen Handel mit Dryden ein, um den Planeten verlassen zu können. Zufällig beginnt auch Han für Dryden zu arbeiten.
Han, Becket, Qi`ra, Chewbacca und Lando Calrissian stehlen Coaxium, erkennen jedoch, dass Dryden böses damit vorhat. Han und Qi`ra geben das Coaxium den Rebellen und sind gezwungen, Becket und Dryden zu töten.
Qi`ra schützt zwar Han, doch nun wird klar, dass sie in Wahrheit für Darth Maul arbeitet. Ihre Wege trennen sich. Han gewinnt in einem Spiel den Millennium Falken von Calrissian und fliegt mit Chewbacca nach Tatooine, wo sie einen Auftrag von Jabba the Hut annehmen.
Inzwischen: Der Politiker Palpadine ist in Wahrheit der böse Sith Lord Darth Sideous und befiehlt der Handelsföderation die Invasion auf den Planeten Naboo. Die beiden Jedi Qui-Gon und Obi-Wan schaffen es Padme Amidala, die Königin von Naboo zu befreien.
Auf der Reise zur Republik befreien sie den Jungen Anakin Sykwalker aus der Sklaverei, da er die Macht der Jedi in sich trägt. Seine Mutter müssen sie jedoch zurücklassen. Sie werden dabei von Darth Maul verfolgt.
Am Hauptplaneten der Republik benutzt Palpadine Padme, um selbst oberster Kanzler der Demokratie zu werden. Obwohl Anakin schon zu alt ist, wird er in den Künsten der Jedi unterrichtet.
Qui-Gon und Obi-Wan kehren mit Padme nach Naboo zurück und helfen, den Planeten von den Invasoren zu befreien, wobei Qui-Gon und auch Darth Maul sterben. Padme nimmt wieder ihren Platz als Königin ein.
Aus der Handelsföderation werden die Separatisten unter der Führung des ehemaligen Jedis Count Dooku, der sich nun zur dunklen Seite der Macht bekannt hat. Die Republik kann sich nicht gegen die Separatisten wehren und immer mehr Sonnensysteme wenden sich von der Republik ab.
Padme gibt ihren Posten als Königin weiter und reist nun als Politikerin zum Hauptplaneten der Republik, um einen Krieg zu verhindern. Obi-Wan und Anakin werden zu ihrem Schutz abgestellt und können ein Attentat verhindern.
Da die Situation zu brenzlig wird, taucht Anakin mit Padme unter, wobei sie sich ineinander verlieben. Anakin versucht nun endlich seine Mutter aus der Sklaverei zu befreien, doch sie stirbt in seinen Armen. Inzwischen benutzt Palpadine den Vertreter von Padme, damit er Notstandsvollmachten bekommt.
Obi-Wan verfolgt seinerseits den Kopfgeldjäger Jango Fat und erfährt, dass ein bereits verstorbener Jedi-Meister die Erschaffung einer Klonarmee in Auftrag gegeben hat. Count Dooku kann Obi-Wan festnehmen und erzählt ihm, dass der Senat von einem Sith Lord beeinflusst wird. Er will, dass Obi-Wan überläuft, doch dieser weigert sich.
Anakin, Padme und der Rat der Jedi kommen Obi-Wan zu Hilfe, doch sie unterliegen. Im letzten Moment taucht Yoda, der Führer der Jedi mit der Klonarmee auf. Nur Count Dooku kann mit Plänen für einen Todesstern entkommen.
Zum Schein entführt er nun Palpadine, doch Obi-Wan und Anakin kommen dem Kanzler zu Hilfe. Dieser beeinflusst Anakin immer stärker und bringt ihn dazu, Count Dooku zu töten. Palpadine wird gerettet.
Anakin erfährt, dass Padme schwanger ist und hat eine Vision, ähnlich wie vor dem Tod seiner Mutter, dass auch Padme sterben wird. Fortan würde Anakin alles tun, um seine Frau und sein Kind zu retten.
Der Krieg zwischen den Separatisten und der Klonarmee tobt, bis sich Palpadine als Sith Lord Darth Sidious zu erkennen gibt und die Order 66 befielt. Diese besagt, dass die Jedi den Senat verraten haben und sofort von der Klonarmee angegriffen werden.
Während die Jedi sterben, verfällt Anakin Palpadine, da er glaubt, die dunkle Seite könnte das Leben von Padme retten. Obi-Wan stellt sich nun Anakin und verletzt ihn schwer. Dabei verletzt auch Anakin Padme.
Palpadine hat gewonnen und alle Jedi vernichtet. Nur Yoda und Obi-Wan können ins Exil fliehen. Padme erliegt ihren Verletzungen, doch kann zuvor noch ihre Zwillingskinder Luke und Leia gebären. Luke wird von Zieheltern auf Tatooine als eine Art Bauer aufgezogen, während Leia Prinzessin von Alderaan wird.
Der Sith Lord rettet den zerstörten Körper von Anakin und macht aus ihm Darth Vader. Sie beginnen mit dem Bau des Todessterns, bei dem der Wissenschaftler Galen Erso Dreh- und Angelpunkt ist.
Galen richtet sich jedoch gegen das neue Imperium und baut eine Schwachstelle in den Todesstern ein. Die Pläne können durch seine Tochter an Prinzessin Leia, der neuen Anführerin der Rebellen weitergegeben werden.
Leia wird von Darth Vader verfolgt, doch sie kann eine Nachricht an Obi-Wan abschicken. Dieser bricht mit Luke und Han Solo, der inzwischen Schulden bei Jabba hat, zu den Rebellen auf. Obi-Wan beginnt Luke in den Künsten der Jedi zu unterrichten.
Er kann mit seinen Gefährten den Todesstern infiltrieren, wobei es erneut zum Kampf gegen Darth Vader kommt. Obi-Wan unterliegt dieses Mal und wird getötet, doch seine Gefährten können fliehen, gelangen zu den Rebellen, greifen den Todesstern an und können ihn durch die Schwachstelle zerstören.
Trotz des Rückschlages gelingt es dem Imperium, die Rebellen zu zerschlagen. Han Solo flieht mit seinen Leuten zu Lando Calrissian, der sie jedoch an das Imperium verrät. Han wird in Karbonit eingefroren und vom Kopfgeldjäger Boba Fett an Jabba the Hut ausgeliefert. Han kann jedoch von seinen Freunden befreit werden.
Luke wird inzwischen von Yoda in den Künsten der Jedi unterwiesen, bricht jedoch übereilt auf und stellt sich Darth Vader. Er erfährt, dass dieser sein Vater ist. Darth gewinnt, doch die Rebellen können fliehen.
Inzwischen hat das Imperium mit der Errichtung eines neuen Todessterns begonnen und wieder greifen die Rebellen an. Palpadine hat ihnen jedoch eine Falle gestellt und es kommt erneut zum Kampf zwischen Luke und seinem Vater, wobei Luke der dunklen Seite verfallen soll.
Doch Luke gewinnt, während die Rebellen unter General Han Solo einen Schutzschildgenerator deaktivieren können und erneut den Todesstern zerstören. Dabei sterben Palpadine und auch Darth Vader, der sich im letzten Moment für die gute Seite entscheidet.
Han Solo und Leia bekommen das Kind Ben und Luke beginnt mit der Unterweisung der nächsten Jedi-Generation. Ben wendet sich jedoch gegen Luke und verfällt unter der Anleitung vom neuen Bösewicht Snoke der dunklen Seite. Luke versucht Ben zu töten, doch er versagt. Ben wird zu Kylo Ren.
Luke verkraftet dies nicht und geht ins Exil, während die Erste Ordnung, erschaffen aus den Trümmern des Imperiums, zum dritten Mal einen Todesstern baut. Wieder bilden sich die Rebellen unter Leia und die gesamte Galaxie ist auf der Suche nach Luke.
Eine Karte mit seinem Aufenthaltsort soll zu den Rebellen gebracht werden. Dabei werden die Schrottsammlerin Rey, die ebenfalls die Macht in sich trägt, der Rebell Poe und der überlaufende Sturmtruppler Finn involviert.
Es kommt zum Kampf. Leia stellt sich mit den Rebellen, Han Solo und dessen Gefährten gegen die Erste Ordnung. Dabei wird Rey gefangengenommen, doch sie kann Kylo mit ihrer Macht widerstehen.
Han Solo infiltriert mit seinen Gefährten erneut den Todesstern und bereitet die Invasion vor. Dabei trifft er auf seinen Sohn Kylo, der ihn tötet. Es kommt zum Kampf zwischen Kylo und Rey, wobei sie jedoch getrennt werden.
Der Todesstern wird beim Angriff der Rebellen zerstört, doch alle überlebenden Hauptprotagonisten können fliehen. Die Karte wird analysiert und Rey fliegt zu Luke, der sie nun ausbildet.
Die Erste Ordnung ortet die Rebellen mittels ihres Führungsschiffes im Hyperraum und verfolgt sie. Da den Rebellen bald der Treibstoff ausgeht, möchten Poe, Finn und Rose, eine Rebellin, die Energiezufuhr am Führungsschiff unterbrechen.
Leia wird bei einem Kampf schwer verwundet, weshalb Admiral Holdo die Führung über die Rebellen übernimmt. Sie verheimlicht ihren Fluchtplan, weshalb Poe mit Gewalt die Führung über die Rebellen übernimmt.
Finn und Rose rekrutieren inzwischen den besten Codeknacker der Galaxis und infiltrieren das Führungsschiff der Ersten Ordnung. Der Codeknacker verrät sie jedoch und sie werden gefangengenommen.
Luke bleibt im Exil, doch Rey kehrt zurück und wird ebenfalls von der Ersten Ordnung gefangengenommen. Sie wird zu Snoke gebracht, der wissen will, wo sich Luke aufhält. Doch Kylo verrät Snoke und tötet ihn. Er ist nun Anführer der Ersten Ordnung.
Die Rebellen fliehen in Shuttles, während Admiral Holdo den letzten Kreuzer in das Führungsschiff der Ersten Ordnung fliegt. Rey, Finn und Rose können fliehen. Es kommt zum Kampf auf einem nahegelegenen Planeten.
Luke projiziert ein Abbild von sich selbst auf den Planeten und lenkt Kylo ab, während die letzten verbliebenen Rebellen mit dem Millennium Falken fliehen können. Die Übertragung kostet ihn jedoch das Leben.
Leia unterrichtet fortan Rey in den Jedikünsten und baut die Rebellion wieder auf, als plötzlich der totgeglaubte Sith Lord Palpatine zurückkehrt und die Galaxie bedroht. Kylo sucht ihn in seinem Versteck auf und erhält den Auftrag, Rey nun endlich zu töten.
Die Rebellen erfahren von einem Verräter der Ersten Ordnung, dass ein Wegweiser zum Versteck von Palpadine führt. Rey zieht mit ihren Leuten los und findet den ersten Hinweis und auch Lando Calrissian.
C-3PO kann zwar den Hinweis übersetzten, die Information jedoch nicht aussprechen, da sie in Sithrunen verfasst wurde. Deshalb müssen Rey und ihre Gefährten zum besten Droidenschmied der Galaxis.
Schließlich erfahren sie, wo sich der Wegweiser befindet, doch dort taucht Kylo auf und es kommt zum Kampf mit Rey. Dabei erfährt sie, dass sie die Enkeltochter von Palpadine ist. Der Tod von Kylos Vater Han Solo lastet schwer auf Kylo, wodurch Rey ihn zur hellen Seite der Macht bekehren kann.
Sie nimmt seinen Wegweiser und stellt sich Palpadine. Dieser verfügt über eine gigantische Armee, weshalb die Rebellen die gesamte Galaxis aufrufen und angreifen. Rey und Kylo kämpfen gemeinsam gegen Palpadine und können ihn schließlich töten, was jedoch Kylo das Leben kostet. Die Flotte wird zerstört und die Rebellen gewinnen.

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Top 5 PlotFAILS 09 – James Bond, Rosemunde Pilcher, Douglas Preston, Lincoln Child, Enders Game (MCPM 124)

Top 5: Ride to Hell
Es gibt Intros, die rauben dir den Atem und es gibt das Videospiel Ride to Hell, bei dem niemand verstanden hat, wie man ein Intro gestaltet. Und auch die späteren Sexszenen in Jeans und Shirt reißen das Spiel nicht raus.
Das Intro: Wir cruisen für einige Sekunden auf einem Motorrad, stehen plötzlich hinter einer Gatling Gun und erschießen unbekannte Gegner, cruisen erneut, finden uns plötzlich in einem Faustkampf mit Quicktime-Events wieder, cruisen erneut und springen plötzlich über eine Schlucht, in der ein vollkommen emotionsloser Helikopter schwebt. Das ist richtig gutes Game-Design.

Top 4: James Bond: Man lebt nur zwei Mal (1967)
Japanische Bösewichte bzw. Specter wollen, dass sich USA und Russland in einem Atomkrieg gegenseitig vernichten. Damit James Bond inkognito ermitteln kann, wird er zum Schein getötet und auf See bestattet.
Warum er tatsächlich über Bord geworfen wird, ist nicht klar. Hätte jemand den Tod von Bond überprüfen wollen, so wäre ihm wohl die Taucherausrüstung an der Leiche etwas merkwürdig vorgekommen.
Bond ermittelt in Japan, doch da er der einzige Agent mit einer Walther PPK ist, weiß sofort jeder, dass er noch lebt und es werden zahlreiche, unvorstellbar komplizierte Mordversuche unternommen.
Bond zieht alle Register und transformiert sich in einen Japaner. Dies wird von seinen Gegnern unhöflicherweise vollkommen ignoriert und die Mordversuche dauern an. Heimlichkeit war noch nie seine Stärke.
Als Bond schließlich zum Erkundungsflug und einem kleinen Luftkampf aufbricht, nimmt er nicht etwa einen Apache oder einen Black Hawk, sondern ein etwas besseres Modellflugzeug von Q, damit seine Gegner auch eine reale Chance haben.
Allgemein ist zu sagen, dass Bond in den ersten Filmen so gut wie alles tut, um immer wieder unerkannt zu bleiben, dies jedoch von seinen Gegnern penetrant ignoriert wird, da sie ihn wohl aus den zahlreichen Filmen kennen.

Top 3: Rosemunde Pilcher
Möge die gute Frau in Frieden ruhen. Ich weiß nicht mehr, welcher Film es war, doch der anschließende Dialog ist ein hervorragendes Beispiel für eine gute Vater-Sohn-Beziehung.
Sohn: Anna ist schwanger
Vater: Ist Anna die Schwarzhaarige oder die Blonde?
Sohn: Die Blonde.
Vater: Als Gentleman wirst du sie wohl heiraten müssen.
Klar, welcher Vater fragt hier schon nach unwichtigen Detail wie Liebe, wenn die Tusse blond ist. Hier steht immerhin die Ehre der Familie auf dem Spiel

Top 2: Headhunt – Feldzug der Rache von Douglas Preston und Lincoln Child
Der Mörder wurde als Kind vielfach von einem Priester vergewaltigt, kam in ein Sanatorium, wo er unter Drogen gesetzt wurde und Elektroshocks in zwanzigfacher Stärke bekommen hat und durchgehend gequält wurde. Nun ist er ein reicher Playboy und vögelt sich durch halb Amerika. Dieses Verhalten ist bei gefolterten Vergewaltigungsopfern nur allzu beliebt.
Der Mörder enthauptet seine Opfer. Er bricht in eine einbruchssichere Villa ein, überwältigt mehrere gut ausgebildete Sicherheitsleute, dringt in der nächsten Villa sogar in den Panikraum ein und köpft eine gut beschützte Politikerin trotz Ankündigung auf einer Tagung vor allen Leuten und entkommt unerkannt.
Wie ist dies möglich? Das Hobby des Mörders ist die Großwildjagd und er kennt einen Hacker. Damit bleiben wohl keine Fragen mehr offen.

Den Roman Ice Ship von den gleichen Autoren fand ich wirklich großartig!

Top 1: Enders Game
Insektoide Wesen greifen die Erde an, werden jedoch in einer epischen Schlacht zurückgeschlagen. Die Menschheit bereitet sich auf den Gegenschlag vor, der von dem Kind Ender strategisch umgesetzt werden soll, da Kinder zu unkonventionellen Taktiken greifen.
Enders Gefühle werden bei seiner Ausbildung abgetötet, bis er schließlich in zahlreichen Simulationen gegen die feindlichen Wesen kämpft. In der letzten Simulation greift er zu einer absolut genialen Taktik und lässt von der Flotte die alles zerstörende Hauptwaffe schützen. Dies wäre einem General sicherlich nicht eingefallen.
Ender musste viele Menschen opfern und schließlich wird ihm offenbart, dass dies keine Simulation mehr war. Der 16jährige Junge hat somit zahlreiche Menschen in den Tod geschickt. Warum jedoch seine Gefühle abgetötet wurden, wenn er ohnehin glaubt, dass alles eine Simulation ist, macht nicht wirklich Sinn.
Gebrochen begibt sich Ender auf den Planeten und spricht mit dem letzten insektoiden Wesen. Dieses offenbart ihm, dass sie damals eine Heimat gesucht haben. Da die Erde besiedelt war, wären sie ohnehin niemals zurückgekehrt. Ende gut, alles gut.

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Fernsehen Vs Netflix und andere Streamingdienste (Gefährliches Halbwissen MCPM 123)

Man schaltet die Flimmerkiste um 20:10 Uhr zur Werbung ein, wartet auf den Hauptfilm und darf bereits um 20:20 Uhr die nächste Werbung genießen. Um 20:30 Uhr haben wir dann 5 Minuten des Films und 15 Minuten Werbung konsumiert.
Alternativ dazu können wir stumpf durch die Programme zappen und Teile zahlreicher Filme und Serien gleichzeitig genießen. Und sollten wir uns doch einmal auf einen Film einlassen, so müssen wir feststellen, dass dieser von irgendwelchen Praktikanten im Fernsehsender zusammengeschnitten wurde.
Seit Jahrzehnten bombardiert uns das Fernsehen mit den immer gleichen Sitcoms in unterschiedlicher Reihenfolge und mit Billigstsendungen mit Schauspielern von der Straße, wobei die meisten Smartphonebesitzer ein besseres Bild, einen besseren Ton und eine bessere Storyline hinbekommen.
Bei Doku-Soaps schließen sich die einzigen beiden Wörter, die dieses Genre ausmachen, gegenseitig aus. Hier wird die Leichtgläubigkeit unserer Mitmenschen ausgenutzt und ihr Ruf in den Dreck gezogen, um dem Zuseher zu suggerieren, dass es noch dümmere Wesen als ihn gibt.
Wissenschaftsmagazine verkommen zu Kochsendungen und werben mit Headlines, die absolut überhaupt nichts mit dem Bericht zu tun haben, während man namhafte Nachrichtenmagazine online konsumieren kann. Benötigen wir tatsächlich noch Fernsehen?
Das Fernsehen hat viele Jahrzehnte die Situation ausgenutzt, dass es keine wirkliche Konkurrenz gab, während sein Programm immer schlechter wurde. Wie werden sich die ohnehin unterirdischen Sendungen entwickeln, wenn die Sender nun noch weniger Geld bekommen?
Netflix setzt aktuell auf Quantität und nicht gerade auf Qualität und dennoch kann ich bestimmen, wann ich was sehe und ob ich die Originalsprache möchte und werde nicht ununterbrochen durch Werbung bombardiert.
Amazon Prime, YouTube, Twitch und Co haben heutzutage einfach die viel besseren Argumente!

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Die Top 5 Fails 08: Armin Wolf Vs FPÖ, Selbstverteidigung, Matheabitur, Bauträger (MCPM 122)

Top 5: Der ZIB2 Moderator Armin Wolf interviewte 2015 die wilde Nationalratsabgeordnete der rechten österreichischen Partei FPÖ Dr. Susanne Winter, da sie wegen Antisemitismus gebeten wurde, von ihrem Posten zurückzutreten. Was muss man tun, um bei einer absolut rechten Partei wegen rechten Äußerungen hinausgeworfen zu werden?
Da ich diese Frau nicht besser bloßstellen kann, als sie dies mit ihren eignen Äußerungen vermag, verweise ich hier auf mein YouTube Video!

Top 4: Eine Mathematikabituraufgabe sorgte für Aufsehen und Aufregung, da sie wie folgt lautete:
Bei einer Losbude wird damit geworben, dass jedes Los gewinnt. Die Lose und die zugehörigen Sachpreise können drei Kategorien zugeordnet werden, die mit „Donau“, „Main“ und „Lech“ bezeichnet werden. Im Lostopf befinden sich viermal so viele Lose der Kategorie „Main“ wie Lose der Kategorie „Donau“.
Ein Los kostet 1 Euro. Die Inhaberin der Losbude bezahlt im Einkauf für einen Sachpreis in der Kategorie „Donau“ 8 Euro, in der Kategorie „Main“ 2 Euro und in der Kategorie „Lech“ 20 Cent. Ermitteln Sie, wie groß der Anteil der Lose der Kategorie „Donau“ sein muss, wenn die Inhaberin im Mittel einen Gewinn von 35 Cent pro Los erzielen will.

Meine Antwort wäre eine Gegenfrage gewesen: Die Lose und die zugehörigen Sachpreise können drei Kategorien zugeordnet werden, die mit „Donau“, „Main“ und „Lech“ bezeichnet werden. Können, müssen aber nicht – oder?

Top 3. Drogenkonsum im Flugzeug
Eine mir bekannte Ärztin mit Flugangst steigt in ein Flugzeug und nimmt genau dosiert Schlaftabletten für den 12-Stunden-Flug. Nach dieser Zeit erwacht sie am Abflugsort. Der Flieger war defekt, alle mussten umsteigen und sie wurde einfach in die Wartehalle gesetzt.

Top 2: Selbstverteidigung für Kinder
Selbstverteidigung für Kinder ist extrem wichtig. Man lernt den kleinen Rabauken nach dem schulischen Notensystem in einer Stresssituation die Arme hochzunehmen, immer zwei Erwachsenenschritte vom Gegenüber Abstand zu halten, selbstsicher zu sprechen und andere Erwachsene direkt um Hilfe zu bitten.
Nach all den Übungen wollen zwei Kinder zur Auflockerung eine Runde fangen spielen. Ich bestimme den Fänger und den Flüchtenden, frag noch einmal nach, ob das Grundsystem auch beide verstanden hätten und sage los.
Beide Kinder sehen sich an, stürmen aufeinander los, prallen zusammen und fallen schreiend um. An diesem Tag lernte ich, dass ein Pflaster bei Kindern selbst dann ungemein hilft, wenn sie sich nicht verletzt haben.

Top 1: Billigstbauträger kaufen in Geschäften, die für normal Sterblich nicht zugänglich sind, da sogar die Hämmer aus Styropor sind. Und mit dem einen oder anderen Schwarzarbeiter sind herkömmliche Bauträger einfach nicht mehr konkurrenzfähig.
So erzählt mir ein Billigstbauträger, dass er mit einem Freund eine Firma gegründet hat, doch dieser Freund war unseriös und hat ihn in den Konkurs getrieben. Nun hat er die Firma auf seine Frau angemeldet und startet durch.
Ich sträube mich mit Händen und Füßen, werde jedoch gezwungen ihn zu beauftragen und erlebe ein ganzes Jahr mein blaues Wunder, bis ich plötzlich die Meldung bekomme, dass nun die Frau in Konkurs und der Bauträger im Gefängnis ist.

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Top 5 PlotFAILS 08 – Wonder Woman, Schatzinsel, Feuerball, Codex Alera, Solaris (MCPM 121)

Top 5. Die Schatzinsel (1966)
Als die Crew bei der Schatzinsel ankommt, will der Kapitän noch einmal die Karte studieren. Anstatt eine der zahlreichen Oberflächen des Schiffes zu verwenden, muss sich ein Schwarzer bücken und einen Tisch darstellen. Schon damals hätte man wissen können, dass Menschen keine Möbel sind.

Top 4: James Bond – Feuerball (1965)
Der Antagonist Largo greift Bond an, als sich dieser sein Schiff genauer ansehen will. Doch sein Partner warnt ihn: „Wenn du es gestern geschafft hättest Bond zu töten, wüsste seine Regierung, dass die Bomben hier sind.“ Klingt logisch. Bond wird sicherlich nicht zuhause anrufen und die Information direkt übermitteln.

Top 3: Born to Fight
Ich habe sechs Kinokarten geschenkt bekommen und Freunde eingeladen. Als die Dame am Schalter nicht einmal wusste, dass der Film in ihrem Kino läuft, hätte uns das eine Warnung sein sollen.
Als wir dann die einzigen im Kino waren, wurden wir skeptisch. Als dann Geräteturner mit Sportübungen die Geiselnehmer ausgeschaltet haben, haben wir verstanden, warum die Karten gratis waren.

Top 2. Buch: Codex Alera – Die Elementare von Calderos von Jim Butcher
Zwischen Folter und Waterboarding weint hier jede weibliche Hauptprotagonistin. Egal, wie militärisch geschult und selbst wenn sie sich gegen ihren verräterischen Vorgesetzten durchsetzen konnte, jede kämpft hier mit den Tränen.
Außerdem ist das Wort des Jahres „Nein.“ Um hier etwas billig Kontroversen zu schaffen, sagen die Protagonisten einfach auf alles nein. Selbst wenn die gegnerische Armee schon vor der Tür steht und sich wehrhafte Krieger der belagerten Stadt anbieten, sagt die Wache erst einmal: „Nein, bitte helft uns nicht, sonst überleben wir den Angriff vielleicht noch.“

Top 1: Wonder Woman
Zeus erschuf die Amazonen, damit sie die Welt vor den Kriegen des Ares schützen. Als Heimat gab er ihnen eine Insel, die durch ein magisches Schild nicht gesehen werden kann. Dort warten die Amazonen vorerst ab.
Nach tausenden von Schlachten und einem Weltkrieg stürzt ein Pilot bei der Insel ab und bringt die überraschende Kunde, dass in den letzten paar tausend Jahren auf der Welt tatsächlich der ein oder andere Krieg geführt wurde.
Was für eine Gemeinheit, dass die Amazonen von niemandem auf ihrer unsichtbaren Insel informiert wurden. Auf die Idee, Späher auszusenden, ist offensichtlich niemand gekommen. Doch jetzt haben die Amazonen eine Aufgabe, leider jedoch keine Lust. Nach ewigen Verhandlungen schicken sie ein Mädchen aus, das die Welt retten soll. Das nenne ich Pflichterfüllung.

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Fail Unfallambulanz: Wo Menschwürde mit Füßen getreten wird (MCPM 120)

Als mir eines Tages langweilig war, entschloss ich mich spontan mir beide Patellasehnen zu reißen, wodurch meine Kniescheiben gute zehn Zentimeter verrutschten. Die 45 Minuten, die ich auf den Krankenwagen wartete, waren den Schmerzen gewidmet.
Nachdem ich gegen 19 Uhr in der Unfallambulanz aufgenommen wurde, hatte ich genügend Zeit, mir die Situation in unseren allgemeinen Krankenhäusern in aller Ruhe anzusehen und zu beurteilen.
Fünf alte, bettlägerige Menschen bettelten jeden Angestellten, der vorbeikam an, auf die Toilette gebracht zu werden. Leider war niemand von denen ein Pfleger, sondern lediglich Turnusarzt oder Arzt und so durften die Patienten ihr Geschäft vor zahlreichen Menschen in ihren Betten verrichten.
Eine 94jährige Frau wurde gegen 19 Uhr mit einer blutenden Kopfwunde in ihrer Wohnung aufgefunden und musste bis 0 Uhr warten. Doch woran lag es, dass die Wartezeit so unglaublich lange war?
Der Arzt machte alle 15-20 Minuten eine ausgedehnte Kaffeepause, während seine Gehilfen mit ihren Handys spielten und sich gegenseitig über ihren Beziehungsstatus aufklärten. Helfen war schließlich nicht ihr Job.
Als ich nach Mitternacht an die Reihe kam, wurde ich in den Behandlungsraum geschoben und mit dem Kopf zur Wand gestellt. Nun durfte ich mitanhören, wie der leitende Arzt ein 10minütiges Privatgespräch mit einem Bekannten führte.
Endlich kümmerte er sich um mich und erklärte, dass ich zum Röntgen muss. Das war mir zwar schon vor vier Stunden klar, aber Effektivität war nun einmal nicht das oberste Motte dieses Krankenhauses.
Eine Stunde später war ich schon wieder an der Reihe und schilderte den Unfall. Selbst ein Leihe hätte bei meiner Beschreibung und der Situation wissen können, dass meine Sehnen gerissen sein mussten und ich nicht mehr gehen konnte.
Also meinte der Arzt, ich dürfe jetzt nach Hause gehen und soll bei Zeiten eine Magnetresonanztomographie machen. Ich bettelte um Schienen und Krücken, meine Freundin holte einen Rollstuhl und ein anderer Patient half ihr, mich hinaufzusetzen.
Meine Freundin und der Taxifahrer legten mich ins Auto und brachten mich in die Wohnung. Fortan war ich an das Bett gefesselt. Als ich es endlich zu einem MRT und einem Orthopäden schaffte, kam die überraschende Aussage:
„Sind Sie wahnsinnig? Warum sind Sie hier und nicht schon längst in einem Krankenhaus? Die Verletzung ist nach drei Wochen irreparabel!“

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Joker – Film 2019 (PlotFail Spezial MCPM) Spoiler

Arthur ist ein introvertierter Clown, der noch bei seiner Mutter lebt und gerne einen Vater hätte. Er muss einige fragwürdige Schicksalsschläge hinnehmen und wird zum wahnsinnigen Amokläufer, der eine ganze Revolte auslöst.
Nichts, von dem, was Arthur passiert, wirkt realistisch. Arthur wird zwei Mal ohne irgendeinen Grund zusammengeschlagen, wird von einer Frau im Bus ohne irgendeinen Grund angeschnauzt und wird dann auch noch von seinen beiden Vaterfiguren, Murray Franklin und Thomas Wayne aus nicht nachvollziehbaren Gründen gedemütigt.
Gothem versinkt angeblich in Müll und Ratten, was jedoch keines der Bilder wirklich beweist. Dann macht Thomas Wayne eine fragwürdige Aussage und sofort rottet sich die Masse zusammen. Nach dieser Theorie müsste Amerika unter Trump seit Jahren brennen.
Ich verstehe die Motivation für diesen Film nicht. Taxidriver hat es besser gemacht und ich finde es eigentlich frech, den genialen Genie-Verbrecher Joker zu einem introvertierten Muttersöhnchen zu degradieren und sein sadistisches Lachen auf eine Krankheit zu schieben.
Der Film sagt viel, das er nicht zeigt. Hätte sich Joker nachvollziehbar geändert, wäre der Aufstand nachvollziehbar entstanden und hätte ihn Joker am Ende angeführt, dann hätte sich mir die Motivation erschlossen.
Doch hier nimmt man ein Franchise und dreht einen Film, der nichts mit dem Charakter zu tun hat, um mehr Tickets zu verkaufen.

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Once Upon a Time in Hollywood (PlotFail Spezial MCPM) Keine Spoiler

Keine Spoiler
Once Upon a Time in Hollywood hat eine Handlung, die in zwei Sätzen erklärt wäre. Sie besteht aus den Szenen mit Brad Pitt und Bruce Lee, mit Brad Pitt auf einer Ranch und mit Brad Pitt, wie er auf einen Hund aufpasst.
Die langen, sehr langen Lücken dazwischen füllt Tarantino mit den Schauspielkünsten von Leonarde DiCaprio, mit Sharon Tate als Red Haring und mit unfassbar langweiligen Bildern. Die Tarantino-üblichen Dialoge sucht man vergebens.
Um die Motivation von Tarantino zu verstehen, warum, verdammt noch einmal, er diesen Film gemacht hat, sollte man sich ein wenig mit den Tate-Morden im Hollywood von 1969 beschäftigen.
Wenn man es dann noch bis zu den letzten 15 Minuten schafft, macht der Film endlich Sinn. Und wenn man sich mit der Tarantino-Brutalität arrangieren kann, dann bricht man am Ende vor Lachen zusammen. Ich muss mir jetzt noch die Tränen aus meinen Augen wischen.

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