Beziehungen, Partnerschaften, Lebensgemeinschaft, Ehe und Sexualität (Gefährliches Halbwissen MCPM 158)

Begriffe wie Beziehung, Partnerschaft und Ehe bestimmen unser tägliches Leben. Homosexualität ist keine neumodische Erscheinung, sondern wurzelt tief in der Menschheit und in vergangenen Traditionen, doch seinerzeit war die Ehe wohl dafür gedacht, dass Mann und Frau eine Familie gründen, Kinder bekommen und somit die nächste Generation großziehen. Da dies heute nicht mehr das einzige Ziel ist, benenne ich für diesen Artikel die Partnerschaft als übergeordneten Begriff und überlege mir, wie man diese eigentlich definieren kann.
Oft ist die Grundlage für eine Partnerschaft Liebe, doch es gibt auch die Liebe zu den Eltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden. Eifersucht mag bei einer Partnerschaft stärker ausgeprägt sein, als bei einer Freundschaft, aber vielleicht nicht stärker als unter Geschwistern oder gegenüber Kollegen im Beruf.
Als nächstes wäre da die Intimität, bei der ich Geheimnisse erzähle und meine Gefühle zeige, doch auch dies ist mit vielen anderen Menschen möglich. Und schließlich hätten wir da noch den Sex, der aber gerade in jungen Jahren sehr oft mit divergierenden oder auch mehreren Partnern gleichzeitig stattfindet.
Partner leben zusammen, doch dies tut man auch in der Familie und bei Wohnungsgemeinschaften. Ihr seht also, dass es nicht so einfach ist, Begriffe zu finden, die hauptsächlich eine Partnerschaft beschreiben.
Aus diesem Grund versuche ich es mit folgendem: Zwei Personen sind „ausschließlich“ und „uneingeschränkt“ für einander da. Eltern sind primär für ihre Kinder da, Geschwister definieren sich mehr aneinander und bei Freunden gibt es mehrere und meist gewisse Grenzen. Auch wenn dies auf andere Mitmenschen auch zutrifft, so habe ich in einer Partnerschaft eine eigene Art der Kommunikation, ein ganz eigenes intimes Verhältnis, eine eigene Art zu streiten, eine sehr bestimmte und von vielen Menschen geteilte Eifersucht und anderen Sex als mit der Masse.
In der Partnerschaft hält man gerade gegen Außenstehende zusammen, bewältigt den Alltag und erzieht Kinder. Da dies auch bei einer homosexuellen Beziehung durch Adoption möglich und für den Fortbestand der Menschheit wichtig ist, ist dies sicherlich ein wichtiger Punkt.
Bei einer Partnerschaft finde ich immer drei bis vier Säulen besonders wichtig: Äußeres, Kommunikation, Sex und gemeinsame Hobbys und Freunde. Viele werden nun sagen, dass das Äußere nicht so wichtig ist, doch man muss sich die partnerliche Visage immerhin täglich ansehen. Ich meine damit auch nicht, dass nur Models einen Partner bekommen können, sondern dass man bei seinem Gegenüber irgendetwas niedlich oder ganz besonders finden sollte. Doch auf alle Fälle sollte man ihn nicht abstoßend finden.
Eine gesunde Kommunikation beugt vielen Problemen vor, doch da ist es wie beim Sex: Beide sollten ungefähr dasselbe wollen. Zum Problem wird es, wenn ein Partner ständig Reden oder Sex haben will und der andere überhaupt nicht. Man sollte zumindest so nahe mit seinen Interessen zusammen liegen, dass ein Kompromiss möglich ist. Gerade Kompromisse sind ein wichtiges Hilfsmittel in der Partnerschaft. Und auch gemeinsame Hobbys und Freunde können sehr hilfreich sein, was jedoch nicht bedeutet, dass man alles gemeinsam tun muss.
Weiters finde ich es wichtig, dass sich die Partner auf Augenhöhe treffen. Reiche Männer, die sich besonders junge, hübsche Frauen suchen, bilden nicht unbedingt die beste Grundlage für eine Partnerschaft, sondern eine lebenslange Unterdrückung. Sollte das Ungleichgewicht jedoch nicht zu groß sein, wird es wohl in den Jahren irgendwann verschwinden.
Doch wie immer muss man all dies auf die jeweilige Situation und die einzelnen Menschen adaptieren.

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Top 5 Fails 18: Sicherungshaft, Schulärzte, Abzocke bei Probearbeit uvm (MCPM 157)

Top 5: Die Abzocke bei der Probearbeit
Natürlich will ein Arbeitgeber neue Mitarbeiter erst austesten, bevor er sie einstellt und es ist wohl in Ordnung, einige Probestunden zu vereinbaren. Als ich bei einer Probearbeit dann knapp neun Stunden Tabellen in den Computer gehämmert habe, kam ich mir jedoch ein bisschen veräppelt vor. Der Arbeitgeber zeigte sich schon überrascht, als ich mit Strg und C Dateien kopiert habe. Wie genau überprüfte er meine Kompetenz, wenn er mich stundenlang einfach nur generische Arbeiten erledigen lässt? Was ich damit sagen will: Ihr solltet bei Probearbeiten aufpassen, dass ihr nicht ausgenutzt werdet.
Ich habe mich einmal bei einer Veranstaltungstechnikfirma beworben und mehrere Tage Equipment geschleppt und Shows mitbetreut. Vor dem Wochenende klang alles noch wie eine fixe Zusage, woraufhin ich die Tage nutzte, um in eine nahegelegene Wohnung zu ziehen. Am Montag hieß es dann: „Wir können Sie leider nicht anstellen.“
Gutgläubig, wie ich war, versuchte ich mein Glück bei einer Zweigestelle in einer anderen Stadt, woraufhin eine Probewoche folgte. Erst dann bemerkte ich, dass sich diese Firmen ständig Probearbeiter holte, um billigst die unzähligen Aufträge auszuführen, die sie gierig annahmen. Als sie dann eine zweite Woche verlängern und mir verklickern wollten, dass zwischen 17 und 20 Uhr keine Überstunden gezählt werden, hab ich schnell das Weite gesucht.

Top 4: Gastronomiemesse
Ich liebe Gastronomiemessen, mikrogeschliffene Titanstahlhobel für meine Tomaten und Tupperware, die sich tatsächlich stapeln lässt. Doch wie überall, findet man auf solchen Messen auch epische Fails. So verstehe ich nicht, warum sie damals einen Dampfgarer anpreisen wollten und sich als Gericht für „panierte“ Wiener Schnitzel entschieden haben. Im Dampfgarer kann man wirklich geile Gerichte zaubern, gebackenes und frittiertes gehört jedoch nicht dazu. Selbst die durchwegs abgeneigte Reaktion von uns Testern hat sie nicht von ihrem Plan abweichen lassen.
Wir schlendern weiter und kommen zu einer Cocktailmaschine. Hierbei handelt es sich um eine komplette Schankanlage, die selbstständig Cocktails machen kann. Der Herr erklärt mir freundlich, dass alle Cocktails möglich wären. Ich sehe ihn skeptisch an und frage: „Wirklich alle?“ „Ja, wirklich alle.“ „Ok, einen Tequila Sunrise bitte.“ Tatsächlich gab es auch diese Option zur Auswahl, die Schichtung der verschiedenen Flüssigkeiten hat jedoch nicht funktioniert. Ich wäre mehr beeindruckt gewesen, wenn sie sich auf Cocktails konzentriert hätten, die auch tatsächlich funktionieren.

Top 3: Schulärztin
Wahrscheinlich sind Schulärzte die besten Ärzte des Landes und es liegt nur an einem dummen Zufall, dass ich schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht habe. Besonders eine Schulärztin blieb mir im Gedächtnis.
Ich war schwimmen und mein Ohr anschließend zu. Ich gehe also zur lieben Schulärztin und schildere mein Problem. Diagnose: „Sie müssen sofort ins Krankenhaus, wahrscheinlich ist ihr Trommelfell geplatzt.“ Ich ignoriere sie und gehe zu meiner HNO-Ärztin, die mir das Wasser in meinem Ohr einfach absaugt.“
Fortan war mir klar, dass ich diese Schwarzseherin meiden würde, doch bei einer Routineuntersuchung fällt ihr mein leichtes Zittern auf. Diagnose: „Sie haben ein Nervenleiden. Sie müssen sofort zu einem Facharzt oder Sie werden in wenigen Monaten sterben.“ Und wenn ihr nun glaubt, das wäre ein Scherz, dann kann ich euch sagen, dass mein 16jähriges Ich das vollkommen anders empfunden hat.
Die wirkliche Diagnose lautete: „Sie haben einen sehr hohen Muskeltonus. Nichts, über das man sich Sorgen machen müsste.“ Und nun, 25 Jahre später, lehne ich mich einmal weit aus dem Fenster und behaupte, dass die Todesahnung von wenigen Monaten nicht zu einhundert Prozent zugetroffen hat.

Top 2: Positiv: Sensibilisierung durch Kampfkunst
Ich lerne bei meiner Selbstverteidigung einen Rockabilly kennen, der mir erzählt, dass ein Ausgehabend für ihn nur zählt, wenn er ordentlich betrunken war, eine Frau geküsst und eine ordentliche Schlägerei hatte. Und nach Jahren der Selbstverteidigung werde ich Zeuge, wie er auf der Straße von einem etwas jüngeren Burschen aus unerfindlichen Gründen immer weiter provoziert wird und ihn dennoch verschont. Kampfkunst kann also auch bewirken, dass aggressive Menschen weniger Schaden anrichten.

Top 1: Sicherungshaft
Die Idee der Sicherungshaft ist, dass mögliche Täter eingesperrt und begutachtet werden. Somit wollen unsere Politiker Taten präventiv verhindern. Schwierig wird es hier jedoch, den Erfolg zu messen und diesen als Politiker für sich zu verbuchen.
Doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden von unserem System nicht ausschließlich oder zielgenau Menschen erfasst, die zu einhundert Prozent eine Tat begehen würden. Somit lautet die Devise wohl: Wir sperren viele ein, um eine Tat zu verhindern. Eine Masse an unschuldigen Menschen leidet also, um eine größere Ungerechtigkeit zu verhindern.
Weiters soll der Fall einer Sicherungshaft innerhalb von 48 Stunden untersucht werden. Da die Gerichte nicht nur bei der Migration viele Monate im Hintertreffen sind, halte ich das momentan für etwas unrealistisch.

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Top 5 PlotFAILS 18: Memento, City Hai, Lizenz zum Töten, Before Sunrise, Der Falke (MCPM 156)

Top 5: Der City Hai mit Arnold Schwarzenegger
Agent Mark Kaminsky hat einen Vergewaltiger und Mörder zusammengeschlagen und wurde vom FBI gefeuert. Als der Sohn eines Kollegen ermordet wird, will sich der Vater mit Marks Hilfe auf eigene Faust rächen und bietet ihm als Belohnung seinen alten Job beim FBI an. Wenn es so einfach ist, dass Mark seinen Job zurückbekommt, warum hat ihm sein sogenannter Freund nicht schon längst geholfen, sondern ihn irgendwo am Land mit seiner Frau versauern lassen?
Um unterzutauchen, täuscht Mark seinen Tod vor, indem er ein gesamtes Industriegelände in die Luft sprengt. Ein Vertreter des Gesetzes findet offensichtlich keine bessere Lösung, als Sachbeschädigung in Millionenhöhe.
Der City Hai ist voll von Schießereien, bei denen beinahe jedes Mal Schwarzenegger aus seiner Deckung kommt, sein Gegner als erstes schießt und verfehlt und anschließend Schwarzenegger trifft – egal, wie nahe die beiden Schützen beieinander stehen. Doch dies ist nachvollziehbar, da Schwarzeneggers Körper ja kaum ein Ziel bietet.

Top 4: Lizenz zum Töten, James Bond (1989)
Die Freundin des Bösewichts geht fremd, obwohl sie weiß, dass ihr Lover anschließend getötet und sie zur Strafe ausgepeitscht wird. Sie ist der perfekte Charakter für das neue Bond-Girl.
Bond möchte den Angriff auf seinen Freund Felix rächen, doch M erlaubt dies nicht. Bond kündigt und M will seine Waffe. Jeder normale Agent würde seine Waffe abgeben und verschwinden. Bond wird wohl wissen, wie man an eine Schusswaffe herankommt. Bond greift jedoch seine eigenen Leute an, welche sogar noch auf ihn feuern und flieht.
Bond will die Verbrecher angreifen und das Bond-Girl soll ihm helfen. Sie will jedoch nicht, weil dies viel zu gefährlich ist. Sie fliegt Bond lediglich zum Ort des Geschehens und plötzlich bettelt sie ihn an, beim Auftrag dabei sein zu dürfen Was ist da wohl auf dem Flug passiert, während sie ihre Hände am Knüppel hatte?
Bond bekommt von Q am Einsatzort Ausrüstung. Die Sprengutensilien sind als Zahnpasta und Zigaretten getarnt und die Kamera kann zu einem Scharfschützengewehr umfunktioniert werden. Es gibt keine Szene, in der die Tarnung dieser Waffen wichtig wäre.

Top 3: Der Falke (Hörspiel von Markus Topf)

Teil 1: Der Versunkene Tempel:
Ein Zunami legt im Meer einen Tempel teilweise frei. Wie genau hat er dies bewerkstelligt? Hat er den Wasserspiegel der Meere um mehrere Meter gesenkt?
Wieder einmal steigt der Bösewicht mit dem Fallschirm aus einer Maschine und überlässt den Guten das Flugzeug. Überraschenderweise warten sie nicht bis zum Aufprall, sondern unternehmen etwas und überleben.

Teil 2: Showdown in Venedig
Die Haupt-Protagonisten möchten wissen, wem ein Schweizer Bankkonto gehört. Dafür zieht die Frau hübsche Sachen an und sofort verrät der Bankangestellte alles. Schweizer Bankkonten sind ja für ihren hohen Risikofaktor weltweit bekannt.
Doch zumindest ist die Geschichte der Frau bombensicher: Sie möchte morgen heiraten und spioniert ihren Verlobten aus. Sollte sich die Einzahlung als etwas Negatives herausstellen, so kann sich der Bankangestellte an dieser Stelle bestimmt sicher sein, dass ihn die rachsüchtige Ehefrau decken wird. Dafür sind rachsüchtige Ehefrauen ja bekannt.

Top 2 (Positiv): Before Sunrise
Before Sunrise ist ein Liebesfilm, bei dem sich zwei Personen zufällig in Wien treffen, durch die Stadt schlendern und sich langsam kennenlernen. Es mag sein, dass der Film schlecht gealtert ist, aber ich mag das etwas melancholische Ende, das in Hollywood heutzutage ein Ding der Unmöglichkeit zu sein scheint.

Top 1: Memento (2000)
Im Meisterwerk Memento von Christopher Nolan leidet Leonard unter dem Verlust seines Kurzzeitgedächtnisses. Da die Filmszenen einfach von hinten nach vorne gezeigt werden, weiß auch der Zuschauer nicht, was zuvor geschehen ist.
Allerdings agieren auch alle Protagonisten so, als wären sie unwissende Zuseher und besäßen ebenfalls kein Kurzzeitgedächtnis. Natalie wundert sich sogar über die Tattoos von Leonard, obwohl sie am Vorabend nackt mit ihm geschlafen hat.
Leonard will den Tod seiner Frau rächen und obwohl alle Protagonisten gegen ihn sind, unterwerfen sie sich ihm regelmäßig. Schließlich erkennt man, dass er selbst am Tod seiner Frau schuld war und Teddy dies nutzt, damit er andere Verbrecher ermordet. Da Leonard sich jedoch jedes Detail des Mörders auf den Körper tätowiert, geht der Spaß wohl nur ein einziges Mal. Danach führen die Hinweise immer wieder zum selben Täter.

Clip:

Top 5 Plotfails 18

  • Top 5: Der City Hai mit Arnold Schwarzenegger
  • Top 4: James Bond – Lizenz zum Töten (1989)
  • Top 3: Der Falke (Hörspielreihe)
  • Top 2 (Positiv): Before Sunrise
  • Top 1: Memento (2000)
  • Spoiler

Top 5: Der City Hai

  • Arnold Schwarzenegger
    • Ich mag lieber die außergewöhnlichen Filme.
  • FBI Agent Mark Kaminsky hat einen Vergewaltiger und Mörder zusammengeschlagen.
  • Mark wurde vom FBI gefeuert und Scherrif am Land.
  • Der Sohn eines Kollegen wurde von der Mafia ermordet.
  • Der Kollege will sich auf eigene Faust rächen.
  • Als Belohnung soll Mark seinen alten Job beim FBI wiederbekommen.
  • Plötzlich ist dies kein Problem.
  • Dafür täuscht Mark seinen Tod vor.
  • Um es glaubhaft zu machen, zerstört er ein gesamtes Industriegelände.
  • Da gab es sicherlich keinen anderen Weg.
  • Schießereien
    • Schwarzenegger kommt bei jeder Schießerei aus der Deckung.
    • Die Gegner feuern immer als erstes, jedoch daneben.
    • Schwarzenegger bietet ja auch kaum ein Ziel.
    • Schwarzenegger schießt und trifft.
    • Selbst aus nächster Nähe wird Schwarzenegger nicht getroffen.

Top 4: Lizenz zum Töten (1989)

  • Die Freundin des Bösen geht fremd, obwohl sie weiß, dass ihr Lover getötet wird.
    • Sie wird zur Strafe ausgepeitscht.
    • Ein perfekter Charakter für ein Bond-Girl.
  • Bond möchte den Angriff auf seinen Freund Felix rächen, doch M erlaubt dies nicht.
    • Bond kündigt und M will seine Waffe.
    • Jeder normale Agent würde die Waffe abgeben und verschwinden.
    • Bond wird wohl wissen, wie man an eine Schusswaffe herankommt.
    • Bond greift jedoch seine eigenen Leute an.
    • Diese beginnen auf Bond zu feuern.
    • Natürlich wollte M das alles so. Kling logisch.
  • Bond will die Verbrecher angreifen.
    • Das Bond-Girl soll ihm helfen.
    • Sie will jedoch nicht, weil es viel zu gefährlich ist.
    • Sie fliegt Bond hin und bettelt ihn an, beim Auftrag dabei sein zu dürfen
    • Was ist da wohl auf dem Flug passiert, während sie ihre Hände am Knüppel hatte?
  • Bond bekommt von Q am Einsatzort Ausrüstung.
    • Die Sprengutensilien sind als Zahnpasta und Zigaretten getarnt.
    • Die Kamera kann zu einem Scharfschützengewehr umfunktioniert werden.
    • Es gibt keine Szene, in der die Tarnung wichtig wäre.

Top 3: Der Falke

  • Hörspiel von Markus Topf
  • Teil 1: Der Versunkene Tempel
    • Ein Zunami legt im Meer einen Tempel teilweise frei.
      • Wie kann ein Zunami im Meer einen Tempel freilegen?
      • Hat er den Wasserspiegel der Meere um mehrere Meter gesenkt?
    • Wieder einmal steigt der Bösewicht mit dem Fallschirm aus.
      • Wieder einmal überlässt er dem Guten die komplette Maschine.
    • Teil 2: Showdown in Venedig
      • Die Protagonisten möchten wissen, wem ein Schweizer Bankkonto gehört.
      • Die Frau zieht sich hübsch an und sofort erklärt der Bankangestellte alles.
      • Schweizer Bankkonten sind ja für ihren hohen Risikofaktor bekannt.
      • Doch zumindest ist die Geschichte der Frau bombensicher.
      • Sie möchte morgen heiraten und spioniert ihren Verlobten aus.

Top 2 (Positiv): Before Sunrise

  • In der Nacht hängengeblieben.
  • Sicherlich schlecht gealtert.
  • Liebesfilm in Wien.
  • Ethan Hawke
  • Julie Delpy
  • Offenes Ende

Top 1: Memento (2000)

  • Regisseur: Christopher Nolan
  • Leonard
    • Verlust Kurzzeitgedächtnis
    • Frau wurde Ermordet: Er sucht den Mörder
    • Geschichte als Versicherungssachverständigen
  • Der Film läuft rückwärts.
  • Die Protagonisten sind gegen Leonard.
  • Jeder unterordnet sich.
  • Protagonisten tuen so, als würden sie das erste Mal mit seinem Zustand umgehen.
  • Natalie hat mit Leonard Sex.
  • Am nächsten Tag wundert sie sich über ihre Tattoos.
  • Protagonisten agieren, als wären sie die Zuschauer.
  • Sofort darauf: Klar, weiß ich doch.
  • Ende: Die ewige Suche Vs John G., Nummernschild

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Der Koran #06 (MCPM 155)

Quelle: http://www.intratext.com/IXT/DEU0018/_P1.HTM

  1. Der Tisch (Al-Máedah)
    Vers 3 enthält wahrscheinlich die letzten Offenbarungsworte des Korans. Offenbart nach der Hidschra. Dieses Kapitel enthält 120 Verse.
    Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
    1. O die ihr glaubt, erfüllt die Verträge. Erlaubt sind euch Vierfüßler, wie die Rinder, mit Ausnahme derer, die euch bekannt gegeben werden; nicht, daß ihr die Jagd als erlaubt ansehen dürft, während ihr Pilger seid; Allah verordnet, was Er will.
  • Erneut Regeln für die Pilgerreise.
  • Allah kann alles tun und muss sich nicht dafür rechtfertigen.

Weiter

  • Erneut Speisegebote mit Bezug auf die Bibel.
  • Keusche Frauen werden mit gutem Essen gleichgesetzt.
  • Erneute Ermahnung: Du sollst an den Islam glauben.
  • Es folgt das Gebot der Reinigung vor dem Gebet. Dies scheint sinnvoll, da viele Menschen auf engem Raum längere Zeit verbringen.
  • Erinnerung an den Bund zwischen Israel und Allah, der zwölf Führer erwählte.
  • Weitere Wiederholungen folgen.
  1. Und auch mit denen, die sagen: «Wir sind Christen», schlossen Wir einen Bund; aber auch sie haben einen (guten) Teil von dem vergessen, womit sie ermahnt wurden. Darum erregten Wir Feindschaft und Haß unter ihnen bis zum Tage der Auferstehung. Und Allah wird sie bald wissen lassen, was sie getan haben.
  • Hier ist noch nicht klar, warum der Islam gegen die Christen steht, aber Allah wird es schon erklären.
  • Der Islam hebt sich hier als einzig wahre Religion hervor.
  • Es ist sehr vermessen zu behaupten, dass Gott mit den Christen gebrochen hat.
  1. Er sprach: «Wahrlich, verwehrt soll es ihnen sein vierzig Jahre lang; umherirren sollen sie auf der Erde. Und betrübe dich nicht über das aufrührerische Volk.»
  • Nach 40 Jahren herumirren in der Wüste wären die Menschen wohl jeden Pakt mit Gott eingegangen.
  • Nun folgt ein Bezug auf die Geschichte zwischen Kain und Abel.
  1. Wir hatten ihnen darin vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr und Zahn um Zahn, und für (andere) Verletzungen billige Vergeltung. Wer aber darauf Verzicht tut, dem soll das eine Sühne sein; und wer nicht nach dem richtet, was Allah hinabgesandt hat – das sind die Ungerechten.
  • Allah sagte Auge um Auge und Jesus haltet die andere Backe hin.
  1. … Und hätte Allah gewollt, Er hätte euch alle zu einer einzigen Gemeinde gemacht, doch Er wünscht euch auf die Probe zu stellen durch das, was Er euch gegeben. Wetteifert darum miteinander in guten Werken. Zu Allah ist euer aller Heimkehr; dann wird Er euch aufklären über das, worüber ihr uneinig wart.
  • Hier stellt sich die Frage, wie göttlich es von einem allmächtigen Wesen ist, alle, die es selbst geformt hat, auf die Probe zu stellen. Sollte Allah nicht wissen, was geschehen wird?
  • Jemand, der nie vom Islam erfährt und keine Möglichkeit hat zu konvertieren, hat wohl Pech gehabt und wird auf ewig brennen.
  1. Wünschen sie etwa die Rechtsprechung (aus den Tagen) der Unwissenheit zurück? Und wer ist ein besserer Richter als Allah für ein Volk, das fest im Glauben ist?
  • Derjenige, die die Prüfungen auferlegt, spricht dann auch Recht. In desem Fall währe Allah wohl kaum der richitge Richter.
  • Auch die Rechtsprechung zur damaligen Zeit war alles andere als fair.
  1. O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.
  • Leider ist im Koran der Hass gegen alle anderen tief verwurzelt.
  • Noch nicht einmal eine Freundschaft ist erlaubt.
  • Der Koran erklärt diese Abgrenzung, da andere daran glauben, dass Jesus Gottes Sohn sei und dies ist nicht erlaubt.
  • Man könnte hier auch die Angst Mohammeds vor den anderen Religionen erkennen.
  1. Sprich: «Wollt ihr statt Allah das anbeten, was nicht die Macht hat, euch zu schaden oder zu nützen?» Und Allah allein ist der Allhörende, der Allwissende.
  • Es scheint sehr wichtig zu sein, dass uns Gott auch schaden kann.
  • Kontrolle durch Angst.
  1. O die ihr glaubt! Wein und Glücksspiel und Götzenbilder und Lospfeile sind ein Greuel, ein Werk Satans. So meidet sie allesamt, auf daß ihr Erfolg habt.
  2. Satan will durch Wein und Glücksspiel nur Feindschaft und Haß zwischen euch erregen, um euch so vom Gedanken an Allah und vom Gebet abzuhalten. Doch werdet ihr euch abhalten lassen?
  • Neben zahlreichen Wiederholungen wird hier wieder auf Wein und Glücksspiel hingewiesen.
  1. … Und Allah ist allmächtig, Herr der Bestrafung.
  • Herr der Bestrafung ist kein guter Titel für einen allliebenden Gott.
  1. O die ihr glaubt! Fragt nicht nach Dingen, die, würden sie euch enthüllt, euch unangenehm wären; und wenn ihr danach fragt zur Zeit da der Koran niedergesandt wird, werden sie euch doch klar. Allah hat sie ausgelassen; und Allah ist allverzeihend, nachsichtig.
    102. Es haben schon vor euch Leute nach solchem gefragt, doch dann versagten sie ihnen den Glauben.
  • Wir sollen den Koran also nicht hinterfragen, weil wir sonst vom Glauben abfallen.

Ende

  • Jesus ist der Sohn von Maria und nicht von Gott.

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BioShock: Wie sehr können uns Videospiele beeinflussen? (Gefährliches Halbwissen 154)

Ich möchte hier an Hand des Videospiels Bioshock zeigen, wie genial Videospiele den Menschen beeinflussen können, denn hin und wieder schaffen sie es famos, die vierte Wand zu durchbrechen und mit dem Spieler vor dem Bildschirm selbst zu spielen.
Bioshock spielt in den 60er Jahren und ist ein Ego-Shooter. Wir fliegen gerade über den Atlantik, als die Maschine plötzlich von Explosionen erschüttert wird und wir abstürzen. Als einzig Überlebender tauchen wir aus dem Wasser auf, sehen uns um und erkennen, dass sich nicht unweit von uns ein Leuchtturm mitten im Ozean befindet. Wir schwimmen also hin, entdecken eine Unterwasserkapsel und steigen ein. Die Fahrt geht los und vor uns offenbart sich die Unterwasserstadt Rapture, gegründet von Andrew Ryan (Referenz auf das Buch Atlas Shrugged).
Die Kapsel hätte eigentlich nur durch seine DNA aktiviert werden können, doch bevor wir uns darüber Gedanken machen können, stellt sich die Frage, wie es möglich war, diese Stadt überhaupt am Boden des Meeres zu errichten. Die Antwort ist so einfach wie genial: Wegen der Politik und den Gesellschaftsstrukturen, die in Rapture praktiziert werden, hätte die Stadt unmöglich an der Oberfläche erbaut werden können.
In Rapture wurde mit genverändernden Plasmiden experimentiert, welche, ganz nach Genesis, Adam und Eve heißen. Doch leider ging etwas schief und so wurden aus den Bewohnern eine Art Zombies. Nur wenige sind normal geblieben und so wird der Spieler nun von Atlas kontaktiert, der erklärt, dass eigentlich Andew Ryan der Böse ist. Wenn wir Ryan töten, so hilft uns Atlas zu entkommen. Um dies bewerkstelligen zu können, bittet er: „Wärst du so freundlich, hebst die Spritze dort vor dir vom Boden auf und jagst sie dir in den Blutkreislauf.“ So werden die Plasmide auch in uns aktiviert und wir werden zum Übermenschen.
An dieser Stelle habe ich das Spiel das erste Mal abgebrochen, da ich der Meinung war, der Regisseur will mich hier verarschen. Ich stürze über dem Atlantik ab, überlebe zufällig als einziger, zufällig neben einem Leuchtturm mitten am Ozean, wo zufällig eine Kapsel in eine Unterwasserstadt führt. Und nun soll ich mir noch eine Spritze ins Blut jagen, die am Boden rumliegt, wo ich doch weiß, dass ich dann zu einem Zombie werden kann. Doch ohne der Spritze komme ich im Spiel nicht voran.
Als ich dann doch weitergespielt habe, sagte Atlas: „Wärst du mal so freundlich und tötest auf deinem Weg noch den Arzt, die Forscherin und so weiter.“ Als ich auf einer Wand den Satz mit Blut geschrieben sah, „Would you kindly“, hab ich mich schon gewundert, da ich mir die ganze Zeit gedacht habe: „Wärst du so freundlich …“ ist ja eine ziemlich dumme Wortwahl, wenn ich dir anschließend einen Mordauftrag gebe. Dennoch habe ich nicht alle Informationen miteinander verbunden.
Als wir dann mit einem Schraubenschlüssel Ryan gegenüber stehen und ihn töten wollen, sagt er: „Wärst du so freundlich und würdest die Waffe fallenlassen.“ Prompt gehorchen wir ihm und ich verstehe endlich. Alles, vom Absturz weg bis nach Rapture war geplant, wir sind genetisch mit Ryan verbunden, weswegen wir die Kapsel aktivieren konnten und wir sind psychologisch auf eine Phrase programmiert worden. Und so müssen wir alles tun, was jemand sagt, wenn er den Satz mit „Wärst du so freundlich“ beginnt.
Jedes Videospiel gibt eine gewisse Art und Weise vor, wie man es spielt und einen Weg, den man gehen soll/muss. In Bioshock können wir uns als Spieler entscheiden, uns gegen die Hypnose zu wehren. Dafür müssen wir das Spiel jedoch ausschalten und dürfen nie wieder weiterspielen. Oder wir beugen uns dem Spiel, so wie sich unser Charakter seiner Programmierung/Hypnose beugen muss.

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Die Corona-Ampel Österreichs (Fails Spezial MCPM)

Die Corona-Ampel ist eine österreichische Erfindung, die ihres Gleichen sucht. Normalerweise habe ich ein Problem, muss Verordnungen erlassen und überlege, wie ich dieses am besten kommunizieren kann. Dann kommt mir der geniale Einfall, dass dies mit einem Ampelsystem möglich wäre. In Österreich läuft dies jedoch anders. Alle sitzen bei einem Meeting herum und überlegen, wie sie ihr Volk dieses Mal unterhalten können, als plötzlich jemand erklärt, dass wir ein Ampelsystem einführen. Der einzig Zurechnungsfähige an diesem Tag fragte wofür. Die Antwort kommt prompt: „Das überlegen wir uns später.“
Die Umsetzung der vier Ampelfarben dauerte über einen Monat. In dieser Zeit wurde deutlich kommuniziert, dass dieses System nicht als Einstufungsinformation gelten sollte, sondern, dass Maßnahmen mit den Farben verbunden wären. Dies nahm man als Ausrede für die lange Verwirklichungsdauer, da man die rechtlichen Grundlagen abklären müsste. Nun hat die Ampel jedoch keine rechtlichen Konsequenzen und es stellt sich die Frage, warum das alles so lange gedauert hat. Drei von vier Farben standen durch die Verkehrsampeln schon fest. Hat die Regierung tatsächlich über ein Monat gebrauch, um auf Orange zu kommen?
Auf der Ampel-Homepage stehen inzwischen nur noch allgemeine Sicherheitshinweise und der Gesundheitsminister erklärt, dass die Ampel natürlich nicht alle Wochen umgestellt werden würde. Dies klingt logisch, da auch Verkehrsampeln nicht den Verkehr direkt regeln, sondern nur alle paar Wochen die Farbe wechseln. Der liebe Mann nennt die Ampel auch ein professionelles, qualitatives Werkzeug. Und auch damit hat er Recht. Das Corona-Risiko auf vier Farben, wobei es übrigens keine für „Kein Risiko“ gibt, zu beschränken, ist natürlich viel professioneller und qualitativ hochwertiger, als jeder Region genaue Zahlen zuzuweisen. Wer würde schon behaupten, dass dieses System der Vereinfachung gilt?
Niemand in ganz Österreich scheint zu wissen, was diese Ampel eigentlich macht und kein Politiker sieht da die Schuld bei sich. Da es die Regierung aus Wahlkampfgründen wohl kaum wagen würde, die Schulen momentan erneut zu schließen, erfand man kurzer Hand eine eigene Ampel dafür und auf die Frage, wer entscheidet die Farbe, meinte der Gesundheitsminister: Bundesweit eher die Regierung. Eher ist ein Wort, das nichts mit einer klaren Kommunikation zu tun hat. Woher sollen Bürger wissen, ob die Regierung heute eher die Maßnahmen setzt oder doch eher setzen lässt?
Und obwohl die Corona-Ampel nun keinen offiziellen Effekt hat, so hat sie dennoch eine Wirkung. Die Ampel warnt andere Länder vor der Gefährlichkeit Österreichs, die irgendwie zu Recht behaupten: „Naja, wenn ihr euch schon selbst so risikoreich einstuft, dann verhängen wir eine Reisesperre.“ Liebe Regierung, da habt ihr wieder einmal ganze Arbeit geleistet.

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Bilderquellen
https://www.gesundheit.gv.at/aktuelles/start-corona-ampel
https://www.meinbezirk.at/wien/c-lokales/die-corona-ampel-als-online-karte-mit-neuer-suchfunktion-fuer-deine-region_a4234020

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TENET erklärt: Zuerst SPOILERFREI (Plotfailspezial MCPM)

Bei Terminator reisen die Protagonisten bis vor ihre Geburt zurück und versuchen die Zukunft zu verändern, bei Loopers wirkt sich eine Aktion im Hier und Jetzt zum selben Zeitpunkt auf seine spätere Version aus und bei X-Men, Days of Future past kann das zukünftige Ich die Gedanken und Handlungen seines früheren Ichs beeinflussen. Bei Tenet läuft die Zeit vorwärts, bis zur Invertierung. Die Zeit des Invertierten läuft dann immer noch vorwärts und eine Krankheit könnte so nicht aufgehalten werden, doch die gesamte Welt läuft fortan rückwärts. Der Invertierte kann die Personen und Gegenstände der normalen Zeit beeinflussen. Sobald in einer Linie eine Aktion gesetzt oder jemand beeinflusst wurde, ist dies auch geschehen und muss bei einer weiteren Schleife kein weiteres Mal gemacht werden. Was geschehen ist, ist geschehen.
Allerdings ist es sehr wichtig, dass wir Zuseher wissen, dass die Realität, in der wir uns befinden, nicht existieren würde, da Aktionen bereits gesetzt wurden und kein zweites Mal gesetzt werden müssten. Übergibt jemand etwas, da ein Invertierter rückwärts auf ihn einwirkt, so sehen wir, wie der Invertierte es am Ende bekommt, somit schon hätte und nicht mehr auf den Besitzer einwirken müsste. Wir nehmen also noch einen zusätzlichen Standpunkt ein, der immer nach den gesetzten Aktionen theoretisch ablaufen würde. Wir sind sozusagen die Kamera, die alles nochmal überprüft oder erzählt.
Bezüglich der genauen Erklärung und des Spoilerparts, verweise ich auf mein YouTube-Video oder den Podcast, indem ich genau erkläre, wie die eigentlichen Handlung ausgesehen haben, bis wir zu dem kommen, was wir beobachten. Am Ende folgt noch eine Kritik.

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Top 5 Fails 17: World of Warcraft, Heldensaga, Geburtstagsgeschenke, Troja, Ärzte (MCPM 153)

Top 5: World of Warcraft Sucht
In World of Warcraft levelt man seinen Charakter so um die 120 Stunden, bis das Spiel endlich wirklich beginnt. Und selbst dann dauert es noch eine ganze Weile, bis man zu den Raids, dem eigentlichen Kern des Spiels kommt.
Eine Freundin erzählt mir, dass sie ein ganzes Jahr lang WOW-Süchtig war und den ganzen Tag fast nur gespielt hat. Ich frage also ganz aufgeregt: „Welchen Charakter hast du gespielt? In welcher Gilde warst du? Wie weit seid ihr bei den Raids gekommen?“
Sie blickt mich etwas verständnislos an und erklärt: „Ich habe nur bis Level vierzig gespielt.“
Ich: „Was hast du dann die ganze Zeit gemacht?“
Sie: „Geangelt.“
Es ist schon faszinierend, aus welchen unterschiedlichen Gründen Leute WOW spielen.

Top 4: Fernsehberichte
Ich habe mich schon einige Male über den Journalismus der heutigen Zeit beschwert, doch leider finde ich immer wieder Anlass zu neuen Hasstiraden. Während hier in zahlreichen Berichten von privaten Sendern Menschen in ihrer Wohnung gezeigt werden und niemand sich die Mühe macht, die Schmutzwäsche im Hintergrund wegzuräumen, lieben es die Öffentlich Rechtlichen wie der ORF Menschen direkt in die Nase zu filmen oder während des Interviews eine Großaufnahme vom Schritt des Gesprächspartners zu präsentieren.

Top 3: Geburtstagsgeschenke
Es ist schwierig, für seine Lieben eine gutes Geschenk zu finden, doch als mein Japanologie-Studierender-Wohnungskollege Geburtstag hat, weiß ich sofort, was wir ihm kaufen: Majong.
Ich rufe also eine Freundin an und erkläre: „Ich habe das perfekte Geschenk: Majong. Das hat er sich schon immer gewünscht. Aber leider weiß ich nicht, wo man das kaufen kann.“
Sie erklärt überraschend selbstsicher: „Das ist überhaupt kein Problem. Ich weiß, wo man das bekommt. Ich besorge eins.“
Ich sehr verwundert: „Ein Originalspiel?“
Sie: „Ja, ja. Mach dir keine Sorgen.“
Endlich ist es so weit. Wir treffen uns in einer Bar und die Freundin überreicht das Geschenk. Ich sehe sie fragend an und denke mir: „Das ist aber eine ziemlich große Packung für Majong.“
Das Geburtstagskind packt das Geschenk aus und ließt „Jenga“, während die Freundin erklärt: „Gebbi meinte, du hast dir das schon immer gewünscht.“

Top 2: Positives: Troja
Der Film Troja von 2004 reduziert einen 10-jähringen Kampf auf wenige Tage. Doch der Kampf zwischen Achilles und Hector ist meiner Meinung nach eine Meisterleistung. Da stimmt von der Dramaturgie bis zur Spannungskurve ausnahmsweise einmal einfach alles.

Top 1: Überzeugende Ärzte
Seit meinen beiden Knieoperationen habe ich irgendwie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Ich gehe also ein letztes Mal auf Rehabilitation und entscheide, dass ich mich nochmals operieren lasse, wenn es nicht deutlich besser wird.
Nach eineinhalb Wochen erkläre ich, dass es wohl keine andere Möglichkeit gibt, als mich erneut aufschneiden zu lassen. Sie schicken mich zu ihrem Spezialorthopäden, der mich nach einer schellen Erstdiagnose überzeugen will: „Ich würde Ihnen folgendes raten: Bewegen Sie sich einfach so wenig wie möglich. Stehen Sie nicht auf, wenn es nicht sein muss und verzichten Sie aufs Gehen.“
Ich frage ihn, ob er mich verarschen will, doch er hört nicht auf, mich zu überzeugen, dass es mit meiner Mobilität ab sofort vorbei wäre und erklärt weiter: „Der Liebe Gott hat das ebenso eingerichtet und da sollte man nicht operieren.“
Ich stehe auf und erkläre: „Vielen Dank. Jetzt weiß ich ganz sicher, dass ich mich operieren lassen werde!“

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Top 5 PlotFAILS 17: Oceans 8, Brügge sehen und sterben, Der Pirat, Francis Drake, Der Hauch des Todes uvm (MCPM 152)

Top 5: Hans Röckle und der Teufel (1974)
Der Teufel will die Seele des Puppenspielers und Erfinders Hans Röckle und setzt mit ihr einen Vertrag auf. Röckel muss unentwegt Neues erfinden, welches kein Geld bringen darf und darf dabei die Lust nicht verlieren.
Er erschafft nur drei Dinge, die der Teufel entwendet und die ihm zum Verhängnis werden. Warum der Teufel den Gegenständen mit einem einfachen Befehl immer wieder entkommt, wird in der Welt leider nicht erklärt, was auch ein modernes Problem bei Filmen wie von Marvel ist. Neue Regeln werden erst eingeführt, wenn man sie benötigt. Somit nimmt man dem Zuseher die Überraschung.
Auch hätte Röckel hier viel mehr erfinden können, um die Leute zu begeistern. Gerade filmtricktechnisch war das Werk für seine Zeit herausragend.

Top 4: Der Hauch des Todes (1987)
Zur Übung bricht Bond in einen geheimen, aktiven Stützpunkt ein. Die Wachen sind informiert und haben heute nur Farbmunition dabei. Der Stützpunkt ist jedoch noch aktiv und muss bewacht werden. Was, wenn also ausgerechnet heute feindliche Agenten angreifen? –Was gleich darauf geschieht!
Bond muss einen Zeugen aus einem Land bringen und riskiert dabei sein Leben. Obwohl er die Mission erfolgreich beendet, muss er seine Waffe abgeben, als er sich schließlich auf sicherem Gebiet erneut mit dem Zeugen trifft. Dachten die, er rettet ihn vor dem sicheren Tod, um ihn dann im eigenen Land zu ermorden? Ausgerechnet jetzt greifen die feindlichen Agenten an, doch Bond ist nun leider nicht mehr bewaffnet. So ein Pech.
James Bond bestellt in Österreich/Wien Opernkarten für denselben Tag. Das mag jetzt für Außentehende kein Fail sein, aber bis vor kurzem lief das noch so ab: Es gibt einen Tag im Jahr, wo man die Karten kaufen kann. Dafür stellt man sich um fünf Uhr morgens in eine Reihe und betet, dass man zumindest noch ein bis zwei Karten bekommt. Selbst nach all den Missionen, die Bond schon gemeistert hat, würde sogar er es nicht schaffen, am selben Tag mal einfach per Anruf perfekte Plätze in der Wiener Oper zu bekommen.

Top 3: Der Pirat/Francis Drake/Der König der Meere von Mac P. Lorne
Hierbei handelt es sich um einen Historienroman, für den der Autor wohl besonders viel (auch vor Ort) recherchiert hat. Laut eigenen Aussagen hat er nur die Lücken gefüllt und der geneigte Leser soll sich doch bitte vorstellen, dass es genauso war.
Für das Buch ist es unerlässlich, dies und die Grundprämisse zu kennen: Ein Mathematikprofessor, ein Kanonengießer und ein Pirat versetzten einem Weltreich den Todesstoß und hoben ein neues aus der Taufe. Leider erfährt man dies erst am Ende.
Der Pirat Francis Drake steht als Freibeuter in der Gunst der englischen Königin Lizzy und holt für sie einen revolutionären, jüdischen Kanonengießer aus Venedig. Daraufhin wird er zum Admiral der englischen Flotte.
Die Dramaturgie und die Spannungskurve unterwerfen sich hier leider zu oft detaillierten Schilderungen und sind nur etwas für Liebhaber dieser Zeit. Fakten, wie der Bau der Schiffe und die Herstellung von Kanonen, werden ausufernd beschrieben, während Drake der unumstrittene Held ist und nur selten wirklich in Bedrängnis gerät.
Gegen Ende werden die Beschreibungen immer weniger und die Spannung nimmt auch noch ab. Der Atlantik wird plötzlich mehrmals auf einzelnen Seiten überwunden und Drakes Frau verkommt zur willigen Dirne. Doch wenn man die Details liebt, dann ist dieses Buch ein wahrer Schatz.

Top 2 (Positiv): Brügge sehen und sterben (2008)
Brügge sehen und sterben ist Melancholie in Reinform und man sollte vor dem Film wissen, auf was mach sich einlässt. Er besticht durch ausgezeichnetes Handwerk bei Regie und Schauspiel und zieht den Zuseher immer mehr in seine traurige Welt, bis hin zu einem sehr emotionalen Ende.

Top 1: Oceans 8 (2018)
Die Schwester von Danny Ocean wird aus dem Gefängnis entlassen, plant ihren nächsten Coup und beginnt mit der Rekrutierung ihrer 7 Gefährtinnen. Unter anderem rekrutiert sie eine hoch verschuldete Modedesignerin und erzählt ihr den kompletten Plot.
Die Designerin soll ein Modell für eine Veranstaltung einkleiden, wobei sie ein Collier stehlen wollen. Dieses Collier liegt bereits seit 50 Jahren in einem Tresor. Es ist sicherlich nicht auffällig, wenn sich eine hochverschuldete Modedesignerin für ein Collier interessiert, dass seit 50 Jahren in einem Safe herumliegt, es für eine Ausstellung verwendet, es dann gestohlen wird und sie plötzlich ihre Schulden in Millionenhöhe tilgen kann.
Das Collier wird zuvor gescannt und ein Duplikat angefertigt. Dann kommt die Anprobe, bei der es sehr einfach gewesen wäre, dass Collier auszutauschen. Um es für den Film jedoch komplizierter zu machen, läuft alles bei der Veranstaltung über die Bühne.
Dem Modell wird etwas ins Essen gemischt und das Collier wird ihr abgenommen, jedoch nicht ausgetauscht. Dem Modell soll angeblich nicht auffallen, dass ihr gerade ein „tonnenschweres“ Collier vom Hals genommen wurde.
Die Sicherheitsmänner bemerken dies jedoch und die Suche nach dem Collier beginnt. Klingt logisch, dass, nachdem ein Modell damit auf einer Toilette verschwunden ist, es an einer ganz anderen Stelle in einem Brunnen wieder auftaucht. Niemand überprüft natürlich, ob es eine Fälschung ist.
Nun könnten die Diebinnen das Collier ohne Probleme hinausbringen, da ja niemand weiß, dass es gestohlen wurde. Stattdessen bauen sie es auseinander und tragen es, für alle Kameras sichtbar, als Ohrringe und Co. Fällt auch nicht auf, wenn eine Handvoll Frauen die Veranstaltung ohne Schmuck betritt und nach einem Diebstahl sie wieder glitzernd verlässt.
Dazwischen geben sie es sogar einem zufälligen Kellner, was vollkommener Quatsch ist. Außerdem gibt Sandra Bullock ihrem Ex etwas vom Collier in sein Sakko. Später schicken sie dann ein Bild davon, wie die Diamanten in seiner Wohnung liegen. Was, wenn er sie bis dahin gefunden hätte? Was für ein bescheuerter Plot!

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Faszination World of Warcraft 2 (Gefährliches Halbwissen 151)

World of Warcraft ist eines der einflussreichsten und wichtigsten Spiele der Menschheit, doch viele, die es nie gespielt haben, können die Faszination nicht nachvollziehen. Deshalb hier mein Erklärungsversuch!
Beim Gameplay hat man keine direkte Steuerung und kann nur rudimentär Flächenangriffen ausweichen. Das restliche Treffer- und Ausweichverhalten wird anhand der Werte der Charaktere und Gegner berechnet.
Das eigentliche Kampfsystem besteht aus einer Reihe von, mir zur Verfügung stehenden, Aktionen, bei denen ich jede halbe Sekunde entscheiden muss, welche als nächste die Beste ist. Dabei muss ich die tickenden Zeiten von Cooldowns, DoTs, HoTs und vielem mehr beachten.
Dahinter steht ein mathematisches System, dass es optimal auszunützen gilt. Dies geht nur, indem ich mir das Gameplay in mein Muskelgedächtnis einprogrammiere und mein Verstand nur noch den optimalen Weg sucht, welcher sich jedoch ständig verändert. Dazu gibt es aktuell zwölf Klassen, die auf jeweils drei Arten gespielt werden können. Hier können also 36 unterschiedliche Systeme erlernt werden.
Dazu kommen noch das Movement und der Überblick über den Kampf, in den schon einmal über vierzig Charaktere involviert sein können. Das ganze wird zu einem richtigen Flow und kann sogar zur Sucht führen.
In Instanzen und Bosskämpfen versuche ich dann besondere Herausforderungen zu meistern und viele Mechaniken meiner Gegner zu erlernen, diese zu erkennen und rechtzeitig so optimal wie irgend möglich darauf zu reagieren. Dabei kann es schon einmal sein, dass in einem zwanzigminütigen Kampf ein einziger Fehler eines einzigen Mitspielers zur Niederlage der ganzen Gruppe führt.
Tanks und Heiler übernehmen hier neben den Damagedealern eine ganz besondere Aufgabe. In mythischen Instanzen und Raids werden die Gegner dann schwerer und es gibt ein Zeitlimit. Die Herausforderungen sind hier nach oben offen.
Eine weitere Faszination von World of Warcraft sind die Kämpfe zwischen den Spielern. Hier kann man einzeln oder in kleinen Gruppen gegeneinander spielen oder in Schlachtzügen bis zu vierzig gegen vierzig kämpfen. Auch hier will das extrem umfangreiche Kampfsystem gemeistert werden.
Die soziale Komponente ist wohl eine der wichtigsten und bindet viele Spieler über Jahre hinweg an das Spiel. Um Herausforderungen mit bis zu vierzig Spielern zu meistern, schließt man sich in Gilden zusammen. Dabei gibt es Gildenleiter, Leiter der Tanks, Heiler und Damagedealer und Leiter der einzelnen Charaktere.
Es ist schon eine Kunst, vierzig Spieler jede Woche zur gleichen Zeit, gleich lange, vorbereitet an den Rechner zu holen, bei Versagen eine sinnvolle Fehleranalyse zu machen und die Motivation aufrecht zu erhalten, wenn man Wochen oder sogar Monate benötigt, um endlich einen Raid zu meistern. Viele Firmen wären froh, solch sozialkompetente Mitarbeiter zu haben.
Auch die Hintergrundgeschichte begeistert viele. Hierzu gibt es tausende von Aufgaben oder Quests, viel Lesenswertes und kinoreife Cutscenes. World of Warcraft baut auf drei Warcraft-Spielen auf und hat schon zahlreiche Bücher hervorgebracht.
Weiters gibt es massig Ziele zu erreichen und jeder muss, mit der Zeit, die er in das Spiel investieren will, seine eigenen Ziele definieren. Grundlegend ist meist das Erreichen des Maximallevels. Anschließend versucht man seine Ausrüstung zu verbessern und den Ruf bei den einzelnen Fraktionen zu steigern.
Es gibt jedoch auch Spieler, die versuchen alle Achievments zu bekommen, alle Charaktere kennen und auch perfekt spielen zu lernen oder in World of Warcraft reich zu werden, da das Auktionshaus wie eine Wirtschaftssimulation gesehen werden kann.
Auch die Welt mit ihren zahlreichen und gigantisch großen Kontinenten, die ständig erweitert werden, zu erkunden, kann schon ein Abenteuer für sich sein. Kurzum, World of Warcraft ist ein kolossales Spiel, das vielen verschiedenen Spielertypen massig zu bieten hat, doch sicherlich auch nichts für jeden ist.

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