Der Koran – Sure 4 (MCPM 150)

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  1. Die Frauen (An-Nisá)
  • Offenbart nach der Hidschra. Dieses Kapitel enthält 176 Verse.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
1. O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, Der euch aus einem einzigen Wesen erschaffen hat; …

  • Sehr netter Einstieg.
  1. Und wenn ihr fürchtet, ihr würdet nicht gerecht gegen die Waisen handeln, dann heiratet Frauen, die euch genehm dünken, zwei oder drei oder vier; …
  • Wieder richtet sich der Koran hier nur an die Männer.
  • Es geht in den weiteren Abschnitten um die Erbschaft und die genaue Verteilung.
  1. Allah verordnet euch in bezug auf eure Kinder: ein Knabe hat so viel als Anteil wie zwei Mädchen; sind aber (bloß) Mädchen da, und zwar mehr als zwei, dann sollen sie zwei Drittel seiner (des Verstorbenen) Erbschaft haben;
  • Vergebung
  1. Allahs Vergebung ist nur für jene, die unwissentlich Böses tun und bald darauf Reue zeigen. Solchen wendet Sich Allah erbarmend zu; und Allah ist allwissend, allweise.
  • Es gibt auch Stellen die besagen, dass Allah allen verzeiht.
  1. Doch Vergebung ist nicht für jene, die so lange Böses tun, bis zuletzt, wenn der Tod einem von ihnen naht, er spricht: «Ich bereue nun», noch für die, die als Ungläubige sterben. Ihnen haben Wir schmerzliche Strafe bereitet.
  • Ein Bereuen vor dem Tod bringt also nichts mehr.
  • Wieder wird erwähnt, dass Ungläubige die Feinde sind.

Weiter

  • Wenn Männer ihren Frauen etwas schenken, so dürfen diese es behalten.
  1. Und heiratet nicht solche Frauen, die eure Väter geheiratet hatten, außer das sei bereits geschehen. Es war schändlich, zornerregend – ein übler Brauch!
    23. Verboten sind euch eure Mütter und eure Töchter und eure Schwestern, usw.
  • Verbot von Inzest
  1. Und (verboten sind euch) verheiratete Frauen,
  • Die Männer müssen die Frauen verheiraten.
  • Der Vater muss bezahlen, damit jemand seine Tochter heiratet.
  • Vom Mitspracherecht der Frauen wird hier nichts erwähnt.
  • Es geht erneut um das Erbrecht.
  1. Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil Allah die einen vor den andern ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. …
  • Der Koran kennt keine Gleichberechtigung.
  1. … Und hätten sie (die Juden) gesagt: «Wir hören und wir gehorchen», und «Höre», und «Schaue gnädig auf uns», es wäre besser für sie gewesen und aufrechter. Doch Allah hat sie von Sich gewiesen um ihres Unglaubens willen; also glauben sie nur wenig.
  • Selbst wenn Juden etwas Gutes tun, werden sie verschmäht.
  1. Die Unseren Zeichen Glauben versagen, die werden Wir bald ins Feuer stoßen. Sooft ihre Haut verbrannt ist, geben Wir ihnen eine andere Haut, damit sie die Strafe auskosten. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.
  • Das ist göttlicher Sadismus und Verängstigung von Andersgläubigen.
  • Dieselben Predigten von der Angst und Güte vor Allah werden unentwegt rezitiert.
  1. Wollen sie denn nicht über den Koran nachsinnen? Wäre er von einem andern als Allah, sie würden gewiß manchen Widerspruch darin finden.
  • Die Widersprüche im Koran sind offensichtlich.

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  • Auftrag zur Ablehnung oder zum Kampf gegen Andersgläubige.
  1. Keinem Gläubigen steht es zu, einen anderen Gläubigen zu töten, es sei denn aus Versehen…
  • Es folgen Regeln für die Wiedergutmachung eines Mordes.
  1. Ausgenommen nur die Schwachen unter den Männern, Frauen und Kindern, die außerstande sind, einen Plan zu fassen oder einen Weg zu finden.
    99. Diese sind es, denen Allah bald vergeben wird; denn Allah ist allvergebend, allverzeihend.
  • Nur die Männer zählen.
  1. Und wenn ihr durch das Land zieht, dann soll es keine Sünde für euch sein, wenn ihr das Gebet verkürzt, so ihr fürchtet, die Ungläubigen würden euch bedrängen. Wahrlich, die Ungläubigen sind euch ein offenkundiger Feind.
  • Der Koran versteht hier die Regeln auf Realsituationen anzupassen.
  • Dennoch schafft er dies nicht, ohne alle Andersgläubigen als Feindbilder darzustellen.

Weiter

  • Die Waffen müssen beim Gebet beschützt werden, damit sie nicht von den Ungläubigen gestohlen werden.
  1. Und ihr könnt kein Gleichgewicht zwischen (euren) Frauen halten, so sehr ihr es auch wünschen möget. Aber neigt euch nicht gänzlich (einer) zu, also daß ihr die andere gleichsam in der Schwebe lasset.
  • Der Mann soll nicht nur eine seiner Frauen bevorzugen.

Weiter Wiederholungen von:

  • Allah sieht gute Taten, auch wenn man sie nicht offenkundig macht.
  • Der Verrat von Moses Volk.
  • Maria und Jesus.
  • Hass gegen Juden.
  • Die Linie ab Abraham.
  1. … Allah ist nur ein Einiger Gott. Fern ist es von Seiner Heiligkeit, daß Er einen Sohn haben sollte. Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden ist; und Allah genügt als Beschützer.
  • Wiederholung: Jesus ist nicht Gottes Sohn.

Weiter

  • Die Sura endet mit weiteren Erbanweisungen.
  • Die Sura der Wiederholungen.

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Top 5 Fails 16 Telltale Games, Rassismus, Guter Wein, Denkmalschutz (MCPM 149)

Top 5: Rassismus auf der Reha
Als ich Anfang 2020 wieder einmal auf Reha war, gab es eine feste Sitzordnung. Ich wurde mit einigen anderen in eine Ecke verbannt und irgendwie wurden wir zu einer eingeschworenen Gruppe.
Eines Abends lauschten wir einem etwas entfernten Tisch, auf dem drei ältere Frauen über alle Menschen außerhalb der ihnen bekannten paar Quadratkilometer herzogen und ihre Ausländerfeindlichkeit offen zur Schau stellten.
Wir wollten schon etwas sagen, als sich eine neue Patientin zu uns gesellte und kurz nach der Begrüßung erzählte: „Ein Neger ist bei mir im Wohnhaus eingezogen und hat auf den Boden gespuckt. Ich habe ihm gesagt, dass er keine Kinderstube hat und eine Sau ist.“
Ich erwidere ganz trocken: „Einen anderen Menschen mit Sau zu beschimpfen, zeugt auch nicht von einer erwähnenswerten Kinderstube.“ Die Frau wird überraschend krank und reist schon nach zwei weiteren Tagen wieder ab.
Als nächstes wurde uns ein Mann zugeteilt, dem der Rassismus förmlich aus dem Gesicht sprang. Noch bevor er irgendetwas sagen konnte, stellen wir unsere Gesinnung klar und bereits beim nächsten Essen wurde er umgesetzt, da es ihm bei uns zu windig war.
Schließlich kam noch ein Mann in Anzug, doch auch er konnte uns nicht ertragen. In drei Wochen drei Menschen dermaßen abzuschrecken, zeugt schon von einer besonderen Leistung.

Top 4: Der Denkmalschutz
Einst bauten drei Architekten ein gewaltiges Krankenhausgebäude zu einem Wohnhaus um, riefen mich an und erklärten, dass sie einem befreundeten Kollegen gerne die Einzelheiten zeigen würden und Zugang wünschten.
Ich holte also meine Schlüssel, traf mich mit den Herren und schlenderte hinter ihnen her, während sie alles über den Umbau erzählten. Einige Eigentümer sahen uns und fragten, wer die Herren seien, was ich sogleich erklärte.
Sofort wurden die lieben Architekten ganz offenkundig beschimpft und jeder Eigentümer wusste noch zwei bis drei Gegebenheiten, die nicht dem angenehmen Wohngefühl, sondern eher der Zurschaustellung ihres fragwürdigen Könnens dienten.
Letztendlich wage auch ich es, eine Frage zu stellen, denn wir standen im Treppenhaus vor den Wohnungen, wobei eine Wohnung etwas höher lag, als alle anderen. Die Architekten sahen mich mit großen Augen an und redeten sich auf den Denkmalschutz aus.

Top 3: Guter Wein zum Essen
Wir besuchten einen Kurs in Heidelberg in der Nähe von Mannheim, hörten ständig etwas über gesunde und bewusste Ernährung und entschlossen am Abend in eine Pizzeria zu gehen und wunderten uns, warum so wenig los war.
Der schwer betrunkene Kellner nahm unsere Bestellung auf und servierte uns eine Pizza, deren Boden von roh bis Brikett reichte, doch dies war dem guten Mann einerlei. Wir wollten uns schon beschweren, als ein Pärchen den Raum betrat.
Wir beschlossen, die Situation noch etwas zu beobachten und sahen zu, wie der Mann für seine Angebetete eine Flasche Rotwein bestellte. Der Kellner brachte sogleich das traubenhaltige Getränk, schenkte zur Verkostung 1/8tel ein, stürzte es in einem Zug hinunter, nickte, stellte dem Mann das benutzte Glas hin und schenkte auch ihm ein.

Top 2: Die Schließung von Telltale Games
Telltale Games erkannten, dass sie mit narrativen Point-and-Click-Adventures eine Nische getroffen hatten, die zwar von ihren Fans und deren Sättigungsgrad überschaubar war, doch wo sich Geld holen ließ.
Jeder Wirtschaftsstudent würde hier erkennen, dass es vollkommen reichte, mit einem kleinen, kreativen Team alle zwei Jahre ein Spiel auf den Markt zu geben, doch Telltale dachten sich: „Think Big!“
Innerhalb kürzester Zeit nahmen sie unzählige Aufträge an und waren gezwungen, ihr Team schnellstmöglich zu vergrößern. Die Qualität der Spiele sank ins Bodenlose, der Markt wurde vollkommen übersättigt und kurz darauf mussten sie einen großen Teil des Studios schließen.

Top 1: Befristete Wohnungen vor Gericht
Ein Mietvertrag wurde nicht verlängert, woraufhin mich die Mieterin anrief, dreißig Minuten mit mir telefonierte und schließlich so unkontrolliert weinte, dass ich auflegen musste. Sie wehrte sich mit Händen und Füßen, bis wir einen Termin bei einer Richterin machten. Dort sagte sie plötzlich ganz trocken: „Ich lebe gar nicht in meiner Wohnung, ich vermiete sie weiter.“

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Top 5 PlotFAILS 16: Ant-Man, Mount Dragon, Holy Horror, James Bond, Poseidon (MCPM 148)

Top 5: Poseidon (2006) mit Kurt Russell
Die grundlegende Idee für diesen Film war wohl, dass eine einzige Welle über das Meer fegt, der stellvertretende Kapitän ein Kreuzfahrtschiff quer zur Welle stellt, damit es auch ganz sicher umkippt und die Protagonisten dann Upside Down fliehen müssen.
Die Charakterisierung könnte kaum unnötiger sein. Da ist der ehemalige Bürgermeister und Feuerwehrmann aus New York, eine blinde Passagierin mit einem kranken Bruder, ein Ex-Marinesoldat, eine ledige Mutter und ein betrunkener Antagonist, der gleich am Anfang stirbt. Keine Charakterisierung ist wichtig oder wird gar zu Ende geführt.
Auf die Dramaturgie wurde beinahe gänzlich vergessen. Egal, wie bedrohlich eine Szene ist, am Ende wird der Gefahrenbereich in aller Ruhe verlassen. Der Film handelt von einer Gruppe, während alle anderen Passagiere sterben, nur um zu rechtfertigen, dass sich die Hauptprotagonisten abgespalten haben.
Und ständig explodiert auf diesem Schiff irgendetwas.

Top 4: James Bond – Moonraker (1979)
Der Antagonist Drax verleiht ein Spaceshuttle namens Moonraker an die britische Regierung und entführt es dann wieder, weil er es angeblich benötigt. In Wahrheit macht er dies alles nur, damit James Bond auf den Weltvernichtungsplan kommt.

Top 3: Holy Horror
Dies ist eine Hörspielreihe mit einem Genremix aus Horror, Thriller und Science-Fiction angelehnt an namhafte Autoren wie Bram Stoker, Robert Lois Stevenson, Edgar Allen Poe, H. P. Lovecraft und Robert E. Howard.
Die erste Folge „Das Schloss des Todes“ kann man auf YouTube anhören und die Sprecher sind fantastisch. Der alte Chronist der Heldengruppe ist gestorben, weshalb sie einen neuen, jungen Chronisten anheuern. Dieser erzählt auch die Geschichte, doch wird hier einfach nichts erklärt.
Während die Helden zeitweilig so tun, als wären sie die Bösen, muss man an den Geräuschen erraten, wer gerade enthauptet wird und es liegt an der eigenen Fantasie, wie sich der epische Kampf gegen eine freche Tür genau gestaltet, bei dem das Schoßhündchen der Protagonisten schwer verletzt wird. Hier wurde wohl Film und Hörspiel verwechselt.
Und wie immer folgt man dem Grundsatz: Gemeinsam hätten wir eine Chance, wir sollten uns trennen.

Top 2: Positiv: Mount Dragon: Labor des Todes (1996)
Das Buch stammt von Douglas Preston und Lincoln Child. Zwar werden die ultraschnellen Kilobitleitungen heute niemanden mehr hinter dem Tisch hervorholen, doch die beiden Jungs haben ordentlich recherchiert, erklären auf spannende Art und Weise und haben sich eine interessante Bedrohung für die Welt ausgedacht. Und gerade das Ende ist für 1996 eine nette Zukunftsvision.

Top 1: Ant-Man (2015)
Wie könnte man einen mittellosen, geschiedenen, vorbestraften und jobsuchenden Vater für eine gute Sache rekrutieren? Man bietet ihm ein Gehalt an. Natürlich kann man ihn auch, wie bei Ant-Man, zu einer Straftat überzeugen und ihn dann illegal aus dem Gefängnis holen, damit er anschließend gesucht wird, was der eigentlichen Sache schadet.
Michael Douglas könnte kaum ineffizienter arbeiten. Er belügt seine Tochter unnötig über ihre Mutter und schließlich erfährt man, dass das unglaubliche Geheimnis lautet, dass diese heldenhaft gestorben ist. Ja, so etwas kann einen Teenager schon brechen.
Und um Ant-Man irgendwo einzuschleusen, schleusen sie zuerst seinen Freund ein, damit er den Wasserdruck in einem Rohr verringert, damit schließlich Ant-Man in das Gebäude schwimmen kann. Ant-Mans Kollegin ist schon im Gebäude und sein Auftraggeber kommt auch einfach so hinein. Wie bei Mission Impossible ist dies wieder einmal der komplizierteste Weg irgendwo einzusteigen.

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Reha – Physische Rehabilitation (Gefährliches Halbwissen 147)

Aus Langeweile beschloss ich, mir beide Patellasehnen beim Trampolinspringen zu reißen, ließ mich operieren und machte mich voller Vorfreude auf den Weg zur Rehabilitationsklinik. Ich traf noch vor dem Sonnenaufgang ein und wartete ziemlich lange, da ein Feiertag war und die kompetenten Ärzte augenscheinlich nicht anwesend waren.
Die „Ärztin“ fragte nach meinem Aufenthaltsgrund und wie man Patellasehne und Trampolin schreibt. Dann tippte sie alles mit dem allseits beliebten Zwei-Finger-System ein, wobei sich der Computer jedoch zu wehren schien, denn pro Satz benötigte sie zwischen ein bis zwei Minuten. Doch Glücklicherweise diktierte ich ihr ja nicht Krieg und Frieden. Bei Ärzten, die selbst 2020 nicht wissen, wie man einen Computer bedient, fragt man sich, ob die in ihrem Job wirklich auf dem neuesten Stand sind.
Anschließend bat sie mich zehn Fragen mit einer Schmerzskala von eins bis zehn zu bewerten und versuchte dann die Zahlen zusammenzuzählen. Minuten später bot ich ihr an, die Mathematik für den heutigen Tag zu übernehmen, woraufhin sie erklärte, dass Zahlen noch nie ihre Stärke waren.
Nachdem ich meine Reha-Ziele offenbart hatte, durfte die offensichtliche Koryphäe vor mir meinen Trainingsplan zusammenstellen. Im selben Moment nahm ich von meinen Zielen Abschied und war schon froh, wenn es nicht schlechter werden würde.
Nachdem die fünfminütige Arbeit auf eine Stunde gestreckt wurde, hatte ich es endlich geschafft und mein Zimmer wurde mir zugewiesen. Augenscheinlich steht Erholung bei einer Reha-Klinik nicht im Vordergrund, da ich mich zwischen einem Zweibettzimmer mit einem inkontinenten Neunzigjährigen und einem Einzelzimmer mit rosaroten Wänden entscheiden konnte.
Nun war es bereits später Vormittag und zum Glück standen heute keine Termine mehr an. Ich packte also meine Sache, fuhr pünktlich zum Mittagessen nach Hause, fügte mich wieder in den Alltag ein, bis ich kurz vor der Nachtwache wieder in der Reha-Klinik erschien. Puh, das war ein anstrengender erster Tag.

Zweiter Tag:
Die Putzfrau und ein Pfleger weckten mich ohne zu klopfen, beim Frühstück lernte ich plötzlich Kantinenessen zu vermissen und schließlich ging es ab zur Schwellstromtherapie. Dass ich zwei metallene Drähte in meinen Knien hatte, erregte das Interesse des Personals ebenso wenig wie mein schmerzverzerrtes Gesicht.
Endlich hatte ich zweieinhalb Stunden Pause, bis ein zwanzigminütiges Herz-Kreislauftraining folgte. Die Therapeuten vor Ort wissen zwar, dass so ein Training erst nach dreißig Minuten Wirkung zeigt, doch die Bürokratie steht nun einmal über dem Zweck.
Wieder folgten eine lange Pause und ein geschmacksbefreites Mittagessen. Dann bekam ich die Information, dass für heute mit den Therapien Schluss sei. Ich verkroch mich in mein Zimmer und resümierte:
Als ich aus dem Rollstuhl kam, begann ich zu trainieren. Inzwischen war ich mit Ausdauer-, Krafttraining, Feinjustieren meiner Knie und Dehnungsübungen auf drei bis vier Trainingsstunden pro Tag gekommen. Kaum griff unser Gesundheitssystem, verringerte sich meine Trainingszeit auf zwanzig Minuten und meine Motivation verließ die Klinik.
An meinem dritten Tag stürmte ich zum Arzt und machte klar, dass das so nicht weitergehen könne. Da der Orthopäde gerade keine Zeit hatte, kam ich einfach zum Psychologen. Da darf man wohl nicht allzu kleinlich sein. Ich erklärte, dass ich in einer Reha ein voll ausgestattetes Fitnesscenter erwarte, welches von 6-22 Uhr sieben Tage die Woche geöffnet hätte und zu meiner freien Verfügung stünde.
Der Arzt beruhigte mich, trug mir freies Training auf meinem Trainingsplan ein und riet mir, den hoffnungslos überteuerten Zugang zum Schwimmbad in Anspruch zu nehmen. Erst am nächsten Tag erfuhr ich, dass hier nichts frei ist, da all dies lediglich hieß, dass ich zwei Mal zwanzig Minuten mehr die Woche trainieren durfte.
Vor Glück hätte ich gerne geweint und langsam kam mir der Gedanke, dass diese Reha-Klinik nur der Funktion diente, alte Menschen nicht vor Ort verwesen zu lassen. Die Verbesserung des Gesundheitszustandes war offensichtlich nicht unter ihren Top 10 Zielen.
Nach Tagen traf ich meine Physiotherapeuten, wobei einer kaum deutsch sprach und die andere weder hört noch sprechen konnte. Glücklicherweise kann man meine Probleme auch mental erörtern und so helfen wir uns mit Zeichensprache aus.
Beide Physiotherapeuten erklären mir, dass sie in ihrer langen Laufbahn noch nie einen Patienten hatten, der sich beide Patellasehnen gerissen hatte. Ich beruhigte sie und versichere ihnen, dass auch keiner der zehn Ärzte und zwanzig Therapeuten vor ihnen so etwas gesehen hatte und ich offensichtlich der einzige Idiot auf diesem Planeten bin, der sich beide Patellasehnen gerissen hat.

Resümee:
Zwar habe ich kaum Trainingseinheiten, dennoch verteilen sich meine Therapien auf den gesamten Tag, was irgendwie das Flair eines Gefängnisses besitzt. Beinahe jede Therapie ist für dreißig Minuten angeschrieben, dauert jedoch nur zwischen 15-20 Minuten, was zu einem ständigen Warten auf die Therapeuten führt. Für mich ist dies keine Erholung, sondern Stress.
Natürlich darf man auch am Wochenende nicht zuhause übernachten und damit man am Samstag noch irgendetwas zu tun hat, musste ich zu einem Hygienevortrag, der im Wesentlichen aussagte, dass man sich die Hände waschen soll. Den nächsten Samstag hatte ich einen Vortrag über künstliche Gelenke, auch wenn ich noch keines in mir trage. Vielleicht haben sie gehofft, dass ich ihnen ein Knie abkaufe.
Ich ärgere mich über die Doppelmoral, wo man uns ständig von gesunder Ernährung und Sport erzählt, während man in der Kantine gegen Geld die ungesündeste Nahrung, literweise Wein und sogar harten Alkohol bekommt. Sobald man zahlt, ist plötzlich wieder alles möglich.
Ich ärgere mich über die Abzocke der Gäste, insbesondere der eingeschränkten Menschen, die nicht zum nächsten Supermarkt gehen können. Die Kantinenpreise sind vollkommen überzogen, will man seine Wäsche waschen lassen, muss man einen Kredit aufnehmen und obwohl sogar in jedem mittelmäßigen Hotel W-Lan inzwischen standartmäßig dabei ist, wird hier eine Monatsgebühr verrechnet, bei der man sich auch gleich selbst eine Leitung legen kann.
Zum einen bin ich wirklich froh, dass wir ein Gesundheitssystem haben, auf der anderen Seite gibt es hier bei Effektivität und Organisation noch viel Luft nach oben.

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Der Koran #04 (MCPM 146)

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  1. Das Haus Ìmráns (Al-Ìmrán)
  • Offenbart nach der Hidschra. Dieses Kapitel enthält 200 Verse.
  • Immer wieder werden Verse in verschiedenen Abwandlungen wiederholt, die die Menschen zum Glauben bekehren oder am Glauben halten.
  • Dies wird hier so exzessiv praktiziert, dass man von menschlicher Beeinflussung, über Predigt zu psychischem Druck gelangt, der durch die Angst vor der Hölle erzeugt wird.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
2. Allah – es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem aus Sich Selbst Seienden und Allerhaltenden.
3. Er hat herabgesandt zu dir das Buch mit der Wahrheit, bestätigend das, was ihm vorausging; und vordem sandte Er herab die Thora und das Evangelium als eine Richtschnur für die Menschen; und Er hat herabgesandt das Entscheidende.

  • Der Koran bezieht sich auf die Bibel und adere, ältere Werke.
  • Diese gehören somit zum islamischen Glauben.
  1. Die Allahs Zeichen leugnen, ihnen wird strenge Strafe; und Allah ist allmächtig, Besitzer der Vergeltungsgewalt.
  • Damit sind die Fronten geklärt.
  1. Er ist es, Der euch im Mutterleib bildet, wie Er will; es ist kein Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen.
  • Demnach wäre Allah für physische und psychische Defizite verantwortlich.
  1. Er ist es, Der das Buch zu dir herabgesandt hat; darin sind Verse von entscheidender Bedeutung – sie sind die Grundlage des Buches und andere, die verschiedener Deutung fähig sind. Die aber, in deren Herzen Verderbnis wohnt, suchen gerade jene heraus, die verschiedener Deutung fähig sind, im Trachten nach Zwiespalt und im Trachten nach Deutelei. Doch keiner kennt ihre Deutung als Allah und diejenigen, die fest gegründet im Wissen sind …
  • Der Koran gibt hier Widersprüche zu.
  • Weis der Schreiber oder Gott während der Erschaffung des Korans, dass es Widersprüche geben wird?
  • Menschen, die sich damit auseinandersetzen, sind schlecht.

Weiter

  • Erneuter Tadel für den Verrat Israels während und nach Ägypten.
  • Die Ungläubigen kommen in die Hölle.
  1. Verschönt ist den Menschen die Liebe zu den Begehrten, Frauen und Kindern und aufgespeicherten Haufen von Gold und Silber und wohlgezüchteten Pferden und Viehherden und Ackerfrucht. Das ist die Versorgung für dieses Leben; doch Allah ist es, bei Dem die schönste Heimstatt ist.
  • Männer lieben Frauen und Reichtum, doch Allah hat den Himmel zu bieten.
  • Wieder wird klar, dass sich der Koran nur an Männer richtet.
  • Mensch wird hier mit Männern gleichgesetzt.
  1. Sprich: «Soll ich euch von etwas Besserem Kunde geben als diesem?» Für jene, die Gott fürchten, sind Gärten bei ihrem Herrn, die Ströme durchfließen – dort sollen sie wohnen -, und reine Gattinnen und Allahs Wohlgefallen. Und Allah achtet wohl der Diener,
  • Die gläubigen Männer gehen in den Himmel ein und bekommen Frauen.

Maria, Josef und Jesus

  • Lob für Allah.
  • Maria wird geboren und Allah nährt sie und lässt sie wachsen.
  • Vorgeschichte zu Jesus. Wir sind im neuen Testament!
  1. Als Jesus dann ihren Unglauben wahrnahm, sprach er: «Wer will mein Helfer sein in Allahs Sache?»Die Jünger antworteten: «Wir sind Allahs Helfer. Wir glauben an Allah. Und bezeuge du, daß wir gehorsam sind.
    55. Wie Allah sprach: «O Jesus, Ich will dich [eines natürlichen Todes] sterben lassen und dich zu Mir erheben, und dich reinigen (von den Anwürfen) derer, die ungläubig sind, und will die, die dir folgen, über jene setzen, die ungläubig sind, bis zum Tage der Auferstehung: dann ist zu Mir eure Wiederkehr, und Ich will richten zwischen euch über das, worin ihr uneins seid.
    56. Was nun die Ungläubigen anlangt, so will Ich ihnen strenge Strafe auferlegen in dieser und in jener Welt, und sie sollen keine Helfer finden.
    59. Wahrlich, Jesus ist vor Allah wie Adam. Er erschuf ihn aus Erde, dann sprach Er zu ihm: «Sei!», und er war.

Abraham

  1. Abraham war weder Jude noch Christ; doch er war immer (Gott) zugeneigt und (Ihm) gehorsam, und er war nicht der Götzendiener einer.
  • Bezug auf Unstimmigkeiten mit Abraham

Analphabeten

  1. … «Wir haben keine Verpflichtung gegen die Analphabeten.» Sie äußern wissentlich eine Lüge gegen Allah.
  • Der Koran spricht sich immer wieder gegen die Analphabeten aus.
  • Eines der obersten Gesetze ist das Lesen und Sammeln von Wissen.
  • Im Koran steht an mehreren Stellen, dass Mohammed nicht lesen und schreiben konnte.
  • Der Koran wurde ihm von Gott diktiert und ist somit Gottes Wort.
  • Um diesen Wiederspruch zu rechtfertigen, behaupten die Gläubigen, der Analphabetismus von Mohammed wäre der größte Beweis, dass er der auserwählte Prophet war.

Weiter: Exzessiv: Du musst glauben!

  • Ohne diese Wiederholungen wäre der Koran deutlich kürzer.
  • Gläubige dürfen sich nicht mit Andersgläubigen befreunden. Sie werden sie verderben.
  • Die Gläubigen stehen hier gegen alle anderen Menschen.
  • Andersgläubige sind zornig auf Gläubige.
  • Die Kluft wird immer weiter geschürt.
  1. Mohammed ist nur ein Gesandter. Vor ihm sind Gesandte dahingegangen.
    145. Zu sterben steht niemandem zu, es sei denn mit Allahs Erlaubnis – ein Beschluß mit vorbestimmter Frist.
  • Vergänglichkeit von Mohammed.
  1. Wir werden Schrecken tragen in die Herzen derer, die nicht geglaubt haben, weil sie Allah Nebenbuhler zur Seite stellen, wozu Er keine Ermächtigung niedersandte.
  • Die Bibel impliziert, dass es noch Götter neben dem einen Gott gab.
  1. Jedes Lebewesen soll den Tod kosten. Und ihr werdet euren Lohn erst am Tage der Auferstehung voll erhalten. Wer also dem Feuer entrückt und ins Paradies geführt wird, der hat es wahrlich erzielt. Und das irdische Leben ist nur ein trügerischer Genuß.
  • Bezug auf das Paradies.
  1. Laß dich durch das Herumwandern der Ungläubigen im Lande nicht betrügen.
    197. Ein kleiner Gewinn; dann soll die Hölle ihr Aufenthalt sein. Welch schlimme Ruhestatt!
    198. Die aber ihren Herrn fürchten, sollen Gärten haben, durch welche Ströme fließen; darin sollen sie weilen – eine Bewirtung durch Allah.
  • Die ständigen Wiederholungen sind ermüdend.
  • Es war eine andere Zeit, in der man viele bekehren wollte.
  • Was, wenn Gott damals noch unerfahren war und es heute anders schreiben würde?

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Top 5 Fails 15: Gothic 3, Bordell Vs Bankomatkarte, Aikido, Sport Vs Kinder, Betrunkene, uvm (MCPM 145)

Top 5: Ehemann bezahlt im Bordell mit Bankomatkarte.
Ein Mann ruft nach dem Wochenende vollkommen aufgeregt im Callcenter seiner Bank an und entschuldigt sich, dass er vergangenen Samstag im Bordell war. Er hatte viel getrunken und aus Versehen mit seiner Bankomatkarte bezahlt. Die Rechnung wird jedoch immer von seiner Frau kontrolliert. Wenn sie sieht, dass er im Bordell war, nimmt sie die Kinder und lässt sich scheiden.
Interessant an der Geschichte ist, dass alle Männer im Callcenter relativ rational reagierten und erklärten, dass niemand hier so eine Abrechnung fälschen kann. Das hätte rechtliche Konsequenzen. Alle Frauen hingegen hatten Mitleid mit dem Ehebrecher und versuchten ihm zu helfen, obwohl dies offensichtlich unmöglich war.

Top 4: Betrunkener wartet bewusstlos, bis Krankenwagen kommt.
Wir schlendern gegen ein Uhr morgens Richtung Wohnung, als wir einen Betrunkenen sehen, der bewegungslos vor einem Geschäftseingang liegt. Ich gehe hin und versuche ihn anzusprechen, worauf er jedoch nicht reagiert. Also rufen wir die Rettung und warten, während ich immer wieder probiere, den Mann aufzuwecken. Er bleibt regungslos liegen, bis er das Blaulicht wahrnimmt, steht auf und torkelt von dannen.

Top 3: Sportlich unbegabte Kinder
Hier mal eine Frage an euch, liebe Leser. Ein Jugendlicher in meiner Schule war koordinativ leider meist etwas überfordert. Wenn wir also im Sportunterricht fangen gespielt haben, ist er zwei Schritte gelaufen und dann der Länge nach hingefallen. Würdet ihr so einen Menschen trotzdem in den Sportunterricht schicken, damit er sich zumindest ein bisschen bewegt oder findet ihr das Trauma durch die Demütigung schlimmer, die er hier erfährt?

Top 2: Der mentale Kampf: Aikido
Gerade Kampfkünste beschäftigen sich viel mit der mentalen Seite des Menschen. Im Aikido stehen sich Meister beispielsweise stundenlang gegenüber und einigen sich schließlich auf ein Unentschieden. Der Hintergrund ist folgender: Sobald sich der erste bewegt, weiß der Gegner, was er tut und kann den Angriff kontern. Somit hat der Angreifer immer verloren.
Dies hat sicherlich spirituellen Wert, wäre da nicht die Tatsache, dass die Reaktionsgeschwindigkeit des Menschen ungefähr so lange wie der Angriff dauert. In dem Moment, wo er also weiß, was der Angreifer tut, wurde er schon getroffen.

Top 1: Gothic 3, das etwas andere Computerspiel!
Videospielfirmen ging gerade früher immer wieder einmal das Geld aus, weshalb sie ihre Spiele unfertig auf den Markt bringen mussten. Im Fall von Gothic 3 haben sie es jedoch etwas übertrieben. Das Spiel hatte so viele Fehler und Bugs, dass es immer wieder abstürzte und in vielen Fällen sogar unspielbar wurde.
Daraufhin reagierten die netten Entwickler wie folgt: Wir programmieren ein neues Spiel auf derselben Welt mit neuen Aufgaben, wieder zum Vollpreis. Dafür lassen wir dieses Mal jedoch die ganzen Fehler weg.
Ich finde es ja nicht besonders nett, wenn man den Käufern eines kaputten Spieles anbietet, man dürfe dafür jetzt den nächsten Teil wieder zum Vollpreis kaufen, als dieses Exemplar jedoch noch mehr Fehler als sein Vorgänger hatte, ging die Firma verdientermaßen in Konkurs.

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Top 5 PlotFAILS 15: Terminator Genisys, Pirates of the Caribbean, Hanni Münzer, Geostorm, James Bond (MCPM 144)

Top 5. Geostorm (2017)
Geostorm ist ein mittelmäßiger Film mit Gerad Butler, der eigentlich eine nette Grundidee hat. Schließlich will jedoch der Außenminister der USA den Präsidenten mit einem Geostorm töten und ignoriert dabei vollkommen, dass er sich am selben Ort befindet. Dachte er, der Sturm macht einen Bogen um ihn herum?

Top 4: James Bond: Der Spion der mich liebt
Obwohl Bond schon mehrere Mal mit den Schurken von Stromberg zu tun hatte, vereinbart er mit dem Antagonisten ein Treffen und gibt sich als Meeresbiologe aus. Was kann dabei schon schief gehen?
Beißer ist der Anführer der bösen Spezialeinheiten. Sein einziger Nachteil: Er kann nicht sprechen. Ich stelle mir vor, wie der diabolische Beißer versucht seinen Gehilfen zu erklären, dass sie Bond mit einem Motorrad verfolgen und ihn anschließend mit einem Straßentorpedo attackieren sollen.
Top 3: Die Seelenfischer
Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, warum ich plötzlich begonnen habe, das Buch von Hanni Münzer zu lesen. Ich glaube, dass es sich mit hinterhältigen Absichten auf mein E-Book geschlichen hat.
Der Jesuit Lukas lebt als Pater in Rom und lässt seine Schwester bei sich wohnen. Diese gibt eines Tages ihren Wohnungsschlüssel Rabea, der Ex-Freundin von Lukas, die sich natürlich sofort in die Wohnung schleicht und den Pater beim Duschen beobachtet.
Noch bevor ich das Buch wieder löschen konnte, überfliegen meine Augen unweigerlich die Zeilen über Rabeas spezielle Fähigkeit. Sie kann Männer einschätzen. Wow, was für eine außergewöhnliche Frau.
Hierfür zieht sie sich immer ganz spezielle Schuhe an und achtet dann auf die erste Reaktion der Männer auf ihre Treter. Wer kennt es nicht, das Vorurteil, dass Männer Frauen immer wieder auf die Schuhe starren?

Top 2: Positives: Pirates of the Caribbean 2 und 3
Die Teile zwei und drei dieser Reihe sind ohne Frage mit Handlungssträngen und Inhalten überladen, doch ich liebe es einfach, wie sich die komplette Dramaturgie fast ausschließlich durch die unterschiedlichen Motivationen der zahlreichen Protagonisten ergibt.

Top 1: Terminator Genisys
Die schauspielerische Leistung dieses Teils muss aus einer alternativen, wesentlich dunkleren Realität stammen. Für mich war Kyle Reese einer der coolsten Charaktere, der den gesamten Plot während einer einzigen Verfolgungsszene verständlich erklären konnte, ohne sich dabei von Arnie abknallen zu lassen.
Der neue Kyle hat zwar mehr Muskeln, ist dafür jedoch zu einem Jammerlappen mutiert, der Angst vor seinem eigenen Schatten hat. Die Liebesbeziehung zwischen Sarah und Kyle und Johns Nachricht für seine Mutter werden mit Füßen getreten.
Schwarzenegger ist in der Midlife Crisis und das muss nun auch sein Terminator am eigenen Leib erfahren. Der perfekt designte Killercyborg mit steirischem Akzent ist nun alt geworden, jedoch nicht veraltet. Zumindest redet er sich das ständig ein.
Auch der T-1000 bringt Schande auf sein Vorgängermodell. Fühlte sich jeder Dialog mit Robert Patrick diabolisch und kaltherzig an, so schafft es dieser T-1000 selbst in seiner Polizistenverkleidung sich von anderen Polizisten überrumpeln zu lassen.
Der Schwachsinn in diesem Film übernimmt klar die Kontrolle. Sarah macht sich Sorgen um ihr Schulgeld, obwohl sie kein Kind hat, der Trailer verrät die einzigen Besonderheiten des gesamten Films, warum er in einer alternativen Realität spielt wird nicht erklärt und John und Rees brennen in der Zukunft heimlich Schnaps. Haben die Maschinen den Menschen jetzt verboten Alkohol zu trinken? Nicht, dass die noch an Leberschaden sterben.
Dabei lässt gerade dieser Teil viele Möglichkeiten links liegen. Es beginnt mit der Fehlentscheidung einer Altersfreigabe von PG 13. Sie hätten eine neunjährige Sarah mit ihrem eigenen T-800 zeigen können und Kyle, der auf sein alternatives Ich trifft. Die paar Zeilen, die er mit dem Jungen wechselt, sind nicht gerade episch.
Dann wären da noch die Verbindung zwischen Mensch und Maschine, der Konflikt, dass, wann immer sich Sarah und Kyle ineinander verlieben, einer von ihnen sterben muss und das Ende, wo irgendwie niemand den anderen töten kann, ohne nicht seine eigenen Ziele zu hintergehen.
Wahrscheinlich haben sie es aus diesem Grund beim sechsten Teil erst gar nicht mehr versucht, irgendeine Geschichte zu erzählen.

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Phobien und Ängste (MCPM 143)

Phobien sind irrationale Angstzustände, die Menschen jedoch maßgeblich beeinflussen oder sogar einschränken können. Bei Höhenangst wird einigen beispielsweise übel und bei anderen Phobien wagen es Menschen nicht, ihr Haus oder ihre Ortschaft zu verlassen.
Die Häufigsten Phobien sind:

  • Agoraphobie: Angst vor weiten Plätzen
  • Emetophobie: Angst sich zu übergeben
  • Erythrophobie: Angst zu Erröten
  • Klaustrophobie: Angst vor geschlossenen Räume
  • Soziale Phobie: Angst im Umgang mit anderen Menschen
  • Akrophobie: Höhenangst
  • Aviophobie: Flugangst
  • Arachnophobie: Angst vor Spinnen
  • Dentophobie: Angst vor Zahnärzten
  • Dsymorphophobie: Sich im eigenen Körper unwohl fühlen.
  • Hypochondrie: Angst vor Krankheiten

Phobien können nach Erschöpfung oder Überforderung, wie zum Beispiel nach erhöhtem Alkoholkonsum, auftreten und können sehr spezifisch oder unspezifisch sein. Der eine hat Angst vor jeglicher Art von Insekten, der andere davor, dass ihm Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt.
Weiters kann man unterscheiden, ob der Auslöser eine Gefahrenquelle darstellt. Zwar ist die Schlange im Fernsehen für den Zuseher nicht gefährlich, doch in der Natur durchaus giftig bis tödlich. Im Gegensatz dazu ist die Angst vor Kelten und ihrer Kultur in keiner realen Gefahr begründet.
Auch die Intensität von Phobien kann sehr unterschiedlich sein. Während es beim einen reicht, sich klar zu machen, dass die Angst irrational ist, kann der andere seine Motorik verlieren, in Panik verfallen oder sogar zusammenbrechen.
Bei weniger intensiven Phobien kann man das Gefühl zulassen, es rational erforschen und mit Freunden darüber sprechen. Bei stärkeren Angstzuständen ist es ratsam, einen Psychotherapeuten aufzusuchen.
In unserer Gesellschaft werden Phobien leider immer wieder als Schwäche ausgelegt, da der Zugang meist fehlt. Hier ist wichtig zu wissen, dass die Angst für die betroffene Person real ist, denn was passiert bei Angst?
Unser Gehirn schüttet Stoffe aus und sendet elektromagnetische Impulse, die uns sagen, dass wir einer Gefahr ausgesetzt sind. Wenn es dies ohne realen Grund tut, fühlt es sich dennoch gleich an. Es ist also wichtig, die Angstzustände unserer Mitmenschen ernst zu nehmen.
Leider werden auch Phobien immer wieder als Ausrede benutzt, um sich vor Verantwortung und Aufgaben zu drücken.

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Der Koran #03 (MCPM MCPM 142)

Koran Teil 3: Sura 2 170~Ende

Speisegebot

  1. Verwehrt hat Er euch nur das von selbst Verendete und Blut und Schweinefleisch und das, worüber ein anderer Name als Allahs angerufen worden ist. Wer aber durch Not getrieben wird – nicht ungehorsam und das Maß überschreitend -, für ihn soll es keine Sünde sein. Allah ist allvergebend, barmherzig.
  • Speisegebot: In der Not darf man die Essensgebote brechen.
  • Es folgen auch Regeln für die Pilgerreise, die Huldigung Allahs. den Gottesdienst usw.
  • Dies alles ist sehr konzeptlos.

Erbverfahren

  1. Vorgeschrieben ist euch: Wenn einem unter euch der Tod naht, so binde (er), falls er viel Gut hinterläßt, den Eltern und nahen Verwandten das Handeln nach Billigkeit ans Herz – eine Pflicht den Gottesfürchtigen.
  • Weiter: Anweisungen über das Erbverfahren.
  • Zwischenteil fehlt

Rache

  1. Es liegt Leben für euch in der Vergeltung, o ihr Verständigen, daß ihr Sicherheit genießen möget.
  • Rache wird gebilligt.

Fasten

  1. O die ihr glaubt! Fasten ist euch vorgeschrieben, wie es denen vor euch vorgeschrieben war, auf daß ihr euch schützet –
  2. Eine bestimmte Anzahl von Tagen. Wer von euch aber krank oder auf Reisen ist, (der faste) an ebenso vielen anderen Tagen; und für jene, die es schwerlich bestehen würden, ist eine Ablösung: Speisung eines Armen. Und wer mit freiwilligem Gehorsam ein gutes Werk vollbringt, das ist noch besser für ihn. Und Fasten ist gut für euch, wenn ihr es begreift.
  • Fastengebote und Ausnahmen
  • Weiter: Nahrungsaufnahme in der Nacht
  1. Erlaubt ist euch, in der Nacht des Fastens zu euren Frauen einzugehen.
  • All dies richtet sich offensichtlich nur an die Männer.

Verteidigung des Glaubens

  1. Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie von dort, von wo sie euch vertrieben;
  2. Und bekämpfet sie, bis die Verfolgung aufgehört hat und der Glauben an Allah (frei) ist. Wenn sie jedoch ablassen, dann (wisset), daß keine Feindschaft erlaubt ist, außer wider die Ungerechten.
  3. Spendet für Allahs Sache, und stürzt euch nicht mit eigner Hand ins Verderben, und tut Gutes; wahrlich, Allah liebt die Gutes Tuenden.
  • Keine Selbstmordattentate
  1. Und wenn er an der Macht ist, so läuft er im Land umher, um Unfrieden darin zu stiften und die Frucht und den Nachwuchs zu verwüsten; aber Allah liebt nicht Unfrieden.
  • Kritik an Machtkorruption
  1. Frage die Kinder Israels, wie viele deutlich Zeichen Wir ihnen gaben. Wer aber Allahs Gabe vertauscht, nachdem sie zu ihm gekommen, dann ist Allah streng im Strafen.
  • Allah ist noch immer traurig, dass sich Israel von ihm angewandt hat.

Wankelmütig

  1. Allah gibt, wem Er will, ohne zu rechnen.
  • Sehr wankelmütig zwischen der Macht und Willkür Allahs und seiner Barmherzigkeit.

Laster

  1. Sie fragen dich über Wein und Glücksspiel. Sprich: «In beiden ist großes Übel und auch Nutzen für die Menschen; doch ihr Übel ist größer als ihr Nutzen.»

Andersgläubige

  1. Und heiratet nicht Götzendienerinnen, ehe sie gläubig geworden; selbst eine gläubige Sklavin ist besser als eine Götzendienerin, so sehr diese euch gefallen mag. Und verheiratet (keine gläubigen Frauen) mit Götzendienern, ehe sie gläubig geworden;
  • Andersgläubige werden nicht geduldet.

Frauenrechte

  1. Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt
  • Frauen haben sehr eingeschränkte Rechte
  • Kein Sex während der Periode.
  • Keine Abtreibung
  • Warten mit dem Sex nach der Geburt
  1. Und wie die Frauen Pflichten haben, so haben sie auch Rechte, nach dem Brauch; doch haben die Männer einen gewissen Vorrang vor ihnen; und Allah ist allmächtig, allweise.
  2. Und wenn er sich von ihr abermals (endgültig) scheiden läßt, dann ist sie ihm nicht mehr erlaubt, ehe sie nicht einen anderen Gatten geheiratet hat; scheidet sich dieser dann (auch) von ihr, so soll es für sie keine Sünde sein, zueinander zurückzukehren, wenn sie sicher sind, sie würden die Schranken Allahs einhalten können. Das sind die Schranken Allahs, die Er den Verständigen klarmacht.
  • Weitere Regeln zur Ehe und das Säugen der Kinder.
  • Frauen sollen nach der Scheidung weiter versorgt werden.

Für Allah kämpfen

  1. Kämpfet für Allahs Sache und wisset, daß Allah allhörend, allwissend ist.
  • Es folgt ein Vorwurf, dass die Kinder Israels nicht für Allah gekämpft haben.
  1. Und Wir gaben Jesus, dem Sohn der Maria, klare Beweise …
  • Gott erkennt, dass Menschen sogar nicht glauben, wenn sein Bote Wunder vollbringt.

Geben anstatt nehmen

  1. Allah wird den Zins abschaffen und die Mildtätigkeit mehren. Und Allah liebt keinen, der ein hartnäckiger Ungläubiger, ein Erzsünder ist.
  • Man soll nicht geben, damit man als gut dasteht, sondern um des Guten willen.
  • Es folgen Anleitungen für Schuldner und Gläubiger.

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Top 3 Fails 14: Tomb Raider, Bootcamp, Selbstverteidigung (MCPM 141)

Top 3: Selbstverteidigung und Notwehrüberschreitung
Gesetzlich überschreitet man die erlaubte Notwehr schnell, als Selbstverteidigungslehrer hat man jedoch eher meist das Problem, dass sich die Opfer überhaupt erst zur Wehr setzen, denn auf der Straße ist alles anders als im Dojo.
Ein besonders engagierter Lehrer wollte mir diese Angst wie folgt nehmen: Er warf mich zu Boden, sagte ich solle ganz still liegen bleiben, sprang dann neben meinem Kopf auf und ab und meinte: „So beendet man einen Kampf.“
Kurze Zeit später verbat der Schulleiter, den Schülern Tritte zum Kopf beizubringen.

Top 2: Rise of the Tomb Raider
Bei Rise of the Tomb Raider kämpft man als Lara Croft gegen die Organisation Trinity. Man kann im feindlichen Gebiet Lagerfeuer finden und per Schellreise von einem zum anderen springen, damit man als Spieler nicht so viele Laufwege hat.
An irgendeinem Punkt der Handlung wird es jedoch stressig und die Schnellreisefunktion wird deaktiviert. Genau an der Stelle bleibt mein Spiel stecken. Ich konnte mich zwar noch frei bewegen, doch die nächsten Zielpunkte wurden nicht mehr angezeigt und niemand reagierte mehr auf mich.
Ich dachte, dass ich irgendetwas übersehen habe und da mir dieser seltsam pink leuchtende Stierschädel auf der Karte schon immer etwas auffällig vorkam, lief ich einfach in die Höhle und befand mich in einen DLC.
Das würde zwar mein Problem nicht lösen, doch ich dachte mir „was solls“, spielte den DLC durch und wollte wieder nach draußen, als plötzlich am Bildschirm stand: „Sie können diese Höhle nicht durch einen Weg verlassen. Bitte benutzen Sie die Schnellreisefunktion.“ Das war’s dann mit Rise of the Tomb Raider.

Top 1: Bootcamp
Bei minderen Vergehen kann man in Amerika in ein Bootcamp gehen, anstatt die Zeit im Gefängnis abzusitzen. Dort wird man hauptsächlich angeschrien und körperlich überfordert. Die Genfer Konventionen verbieten so einiges, was dort vor sich geht.
Inzwischen gibt es diese Bootcamps natürlich auch für Kinder. Unfähige Eltern können also ihre Kinder gegen Geld von Psychopathen brechen lassen, die sie den gesamten Tag anschreien und körperlich überfordern.
Bei den Interviews wird schnell klar, dass die kleinen Racker gar nicht wissen, warum sie eigentlich hier sind. Ich wäre ja dafür, dass Eltern, die ihre Kinder dort abgeheben, die gleiche Zeit in einem Erwachsenen-Bootcamp verbringen müssen.
Das Konzept ist offiziell etwas fragwürdig oder um es in meinen Worten zu sagen: Vollkommen Wahnsinnig! Noch dazu gibt ein Ausbilder zu, dass er es nicht schafft Menschen über achtzehn Jahre zu brechen und sich lieber an den Kindern vergeht. Er hat also in der Armee versagt und lässt sich jetzt an Minderjährigen aus, deren Gehirne noch nicht fertig ausgebildet sind.
Natürlich benötigt man in den USA für so ein Drillcamp keine pädagogische Ausbildung und hier weiß wohl auch keiner, dass Schlafentzug unter Folter fällt. Doch sobald der Ausbilder den Befehl erteilt, „Jetzt seid lieb zu euren Eltern“, haben es die Kinder endlich verstanden.
Und die exzellente Selbsteinschätzung des Mannes in meinem YouTube-Bericht beweist seine überragende Kompetenzen: „Alle Kinder wollen so sein wich ich!“

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