Fails 21: Voggenhuber gegen Die Grünen (MCPM 168)

Peter Pilz und Johannes Voggenhuber begründeten die Linke Partei Österreichs, die Grünen, mit, stiegen aus und kandidierten selbstständig. Peter Pilz stellte die Liste Jetzt auf, warb für sich, dass er die Mächtigen kontrollieren würde, warf die Grünen hinaus und schaffte es ins Parlament. Kurz darauf gab es jedoch Vorwürfe wegen sexueller Belästigung, weswegen andere Personen, die nie großartig in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten waren, ab sofort als Sprecher dienen mussten. Dann kam Ibiza, sprengte die Regierung und Pilz schaffte den zweiten Einzug ins Parlament nicht mehr.
Doch davor gab es noch die EU-Parlamentswahlen, bei denen sein ehemaliger Parteikollege Voggenhuber kandidierte. Er wollte sich jedoch nicht unter Pilz für die Liste Jetzt einschreiben, also trat er nur mit deren Unterstützung an. Voggenhuber hatte dasselbe Wahlprogramm wie die Grünen und fuhr eine epische Niederlage ein.
Mit welcher Arroganz er jedoch in den Wahlkampf ging, zeigte das erste Interview mit dem Politikwissenschaftler und ZIB 2 Moderator Armin Wolf, welches am Anfang des Textes mit meinen Kommentaren verlinkt ist.

Peter Pilz und Johannes Voggenhuber von der linken Partei Österreich, Die Grünen, treten aus und kandidieren eigenständig.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=q9xyx12FGLw&t=305s

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

PlotFAILS 21: James Bond: Der Morgen stirbt nie (MCPM 167)

James Bond: Der Morgen stirbt nie (1997)
Mit Pierce Brosnan und mehr Action hätten die Bondfilme revolutioniert werden sollen, was der Handlung und der Glaubwürdigkeit nicht unbedingt geholfen hat. Im Opening verschweigt Bond vor dem Angriff seiner Regierung, dass sich eine Atombombe vor Ort befindet, niemanden bei der britischen Marine fällt auf, dass das GPS ihres U-Boots manipuliert wurde und sie von einem Moment auf den anderen 70 Meilen zurückgelegt haben sollen, ein Torpedo gräbt sich wie ein Maulwurf durch ein U-Boot und der Medienmogul Carver erpresst ganz nebenbei im Handyzeitalter den US-Präsidenten wegen Festnetzpreisen und zettelt einen Weltkrieg an. Was man eben so an einem Dienstag tut.
Dummerweise hat Carver das Störungssignal für das U-Boot über seinen Satelliten geschickt und ruft somit Bond auf den Plan. Wie immer schleicht sich Bond Inkognito bei seinem Gegner ein, obwohl er mit Carvers Frau einmal ein Verhältnis hatte und sie genau weiß, wer er ist.
Um gegen die Bösen vorgehen zu können, wirft Bond mit Massen an Gadgets um sich, die zwar jegliche Eigenkompetenz überflüssig machen, jedoch ein Actionspektakel par excellence bieten. Das absolute Highlight 1997 war das GPS, das in Bonds Wagen eingebaut wurde.
Beim Showdown können weder die britische, noch die chinesische Flotte Carvers getarntes Schiff sehen. Nur Bond entdeckt es in dunkler Nacht ohne Probleme und als gerade niemand aus dem Fenster blickt, rudert er schnell mit seinem Schlauchboot hin und infiltriert es. Um die Armeen auf sich aufmerksam zu machen, geht er zu der Schwachstelle des Todessterns, ähm, ich meine des Stealthboots. Glücklicherweise befinden sich dort hochexplosive Behälter, auf denen steht: Danger! Zur Zerstörung des Schiffes Handgranate bitte hier platzieren!
Kaum wird das Schiff erkannt, ist alles klar und die Dramaturgie beendet. Dennoch feuert keine Armee auf das Stealthboot, damit Bond noch seinen Endkampf haben kann. Und obwohl schon alles verloren ist, hält Carver nach wie vor an seinem Plan fest, damit die Zuseher glauben, es wäre noch immer irgendwie spannend.

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter Allgemein, Filme und Serien, Podcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Problem Drachen Lord (Gefährliches Halbwissen 166)

Rainer Winkler aka Drachenlord ist ein deutscher YouTuber, der mit Headbang- und Metalvideos begonnen hat, jedoch schnell ins Zentrum des Hasses rückte und seither von den sogenannten Hatern regelmäßig besucht und tyrannisiert wird. Psychologisch weist Rainer höchstwahrscheinlich narzisstische, machiavellistische, psychopathische und schizophrene Tendenzen auf und ist somit Opfer aber auch Täter, wobei letzteres leider überwiegt.
Durch zahllose Lügen, arrogante Selbstdarstellung, Selbstüberhöhung und verstörende Äußerungen über Sodomie, Pädophilie, dem Holocaust, Rassismus, Amokläufen und vielem mehr, hat Rainer den Hass der Hater erzeugt und schürt ihn seither unentwegt. Und so machten ihn seine Gegner als den Lügenlord berühmt.
Rainer gerät, laut eigenen Aussagen, auch immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Er hat im Internet Lieder gespielt, für die er keine Genehmigung hatte, hat zahlreiche Beschwerden wegen Lärmbelästigung, kann seine Sozialstunden nicht ableisten, da ihn selbst kostenfrei niemand anstellen möchte und hat angeblich eine rechtskräftige Verurteilung, weil er einem Minderjährigen seinen Penis gezeigt hat.
Natürlich gehen die Hater viel zu weit, setzen ihn unentwegt unter Druck, bewerfen sein Grundstück mit Müll, zerstören seine Fenster und haben es sogar geschafft, dass er einer Frau online einen Heiratsantrag gemacht hat, obwohl sie ihn nur geprankt hat. Doch Rainer tut alles, damit der Strom der Hater nicht abreißt. Er bietet immer wieder Angriffsflächen, wie sein Buch mit rhetorisch, grammatikalisch, rechtschreibtechnisch und inhaltlich extrem fragwürdigem Content oder seine Selbstbefriedigungspornos, die der 180 Kilogramm schwere Mann ins Internet stellt. Er lässt sich von jedem Hater, der zu ihm nach Hause kommt, provozieren und liefert sich mit ihm ein Schreiduell. Damit auch alle anderen Hater wissen, dass sie bekommen, was sie wollen, lädt er die erfolgreiche Provokation selbst im Netz hoch.
Der Hass ist die Grundlage für Rainers Einkünfte. Auf seinem Kanal hat er zahlreiche Videos ohne Content, in denen er in vielen Stunden kaum etwas spricht oder sich hasserfüllt gegen die Hater richtet. Seine theoretisch wöchentlichen „Dragon Monday“ Videos beginnen meist mit der Entschuldigung, warum es letzte Woche nicht geklappt hat und mit der Rechtfertigung, dass er keine Lust hatte. Dann entschuldigt sich Rainer, dass er die weiteren Ankündigungen ebenfalls nicht erfüllt hat und kündigt schließlich weitere Formate an, die er auch diese Woche sicherlich nicht einhalten wird. Und dafür können Supporter sogar monatlich Geld ausgeben. Hier stellt sich die berechtigte Frage, welcher Fan sich diesen dünnen Content ansehen sollte. In Wahrheit zieht Rainer durch diese Videos nur Menschen an, die sich über ihn lustig machen.
Wir haben hier ein menschliches Wesen, mit dem alle Mitmenschen gebrochen haben und den kein Arbeitgeber einstellen möchte. Seine einzigen Kontakte mit anderen verlaufen über das Internet oder sind die Hater, die er von seinem Grundstück aus anschreit. Er erwähnte schon mehrmals, dass er sich einen Amoklauf vorstellen könnte und noch immer versucht der Staat nicht, ihm zu helfen.
Rainer müsste umziehen, dürfte nichts mehr im Internet machen und benötigt mehrmals wöchentlich eine freiwillige, kostenfreie psychische Behandlung, Er bräuchte einen festen Job und ein geregeltes Leben, müsste sich wieder mit seiner Familie in Verbindung setzen und könnte anschließend endlich wieder normale menschliche Kontakte aufbauen.

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter Allgemein, MCPM, Podcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Top 3 Fails 20: Nintendo, Sony, Microsoft, Narkose, TV-Berichte (MCPM 165)

Top 3: Nintendo, Sony, Microsoft
Nintendo hat Sony beauftragt, ein CD-Laufwerk für eine neue Nintendo-Konsole zu kreieren, doch nach der Fertigstellung haben sie den Auftrag wieder storniert. Daraufhin hat Sony entschieden, selbst eine Konsole zu entwerfen und wurde zum größten Konkurrenten.
Einige Zeit später hat Microsoft überlegt, in den Konsolenmarkt einzusteigen und ein Meeting abgehalten. Nach längeren Besprechungen entschied die Firma, doch keine Konsole zu entwerfen. Die Besprechung war schon fast vorbei, als ein Mitarbeiter fragte: „What about Sony?“ Daraufhin wurden die Besprechungen wieder aufgenommen, Mircosoft entschied doch in den Konsolenmarkt einzusteigen und wurde ebenfalls zum größten Konkurrenten.
Hätte Nintendo damals das CD-Laufwerk einfach angenommen, hätte es sich damit gleich zwei Konkurrenten erspart.

Top 2: TV-Reportagen
Wieder einmal wird ein hoch qualitativer Bericht ohne jegliches Budget für das Fernsehen produziert und die Kamera legt los. Heute sollen kompetente Vorgesetzte ihre Schützlinge kontrollieren und bei eklatanten Fehlern eingreifen. Die Aufnahme läuft und läuft, doch leider geschieht nichts weltbewegendes, was dem Beitrag die richtige Würze gibt. Also greift der Aufnahmeleiter ein und bittet die Mitarbeiter, absichtlich einen Fehler zu machen. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Hier zwei Beispiele:
Ein Bericht über Burger King: Ein neuer Burger King wird eröffnet und direkt aus der Zentrale wird eine Führungsperson geschickt, um am Eröffnungstag alles zu kontrollieren. Und plötzlich unterläuft einem Mitarbeiter tatsächlich ein folgenschwerer Fehler. An der Fritteuse zeigt ein Countdown genau an, wie lange das Produkt noch benötigt, doch der unerfahrene Mann nimmt die Pommes ganze zwei Minuten zu früh aus dem Fett. Glücklicherweise schreitet die Führungsperson ein und erklärt dem guten Mann, dass er warten müsse, bis die Anzeige auf null steht und ein Signal ertönt. Freilich besitzen solch komplizierte Geheiminformationen nur Menschen mit abgeschlossenem Mathematikstudium und Gott sei Dank konnte die Führungsperson hier unterstützend eingreifen. Doch eigentlich sollte man sich fragen, ob dieser Mitarbeiter hier richtig platziert ist.
Eine neue Aufnahmeprüfung für die österreichische Spezialeinheit VEGA läuft an. Die Polizisten werden intensiv getestet und bis an ihre Grenzen gebracht. Die wenigen, die den hohen Anforderungen genügen, werden anschließend zu absoluten Spezialisten ausgebildet. Die Kamera läuft und die Ausbildung beginnt. Bald schon ist der erste Fehler von einem Beamten ersichtlich. Bei einer simulierten Infiltration eines Gebäudes zielt er aus nächster Nähe aus Versehen auf einen seiner Kollegen. Hier stellt sich jedoch eigentlich nicht die Frage, wie er es in die Spezialeinheit geschafft hat, sondern wie er überhaupt erst bei der Polizei aufgenommen wurde. Selbst bei der Position als Parksheriff wäre ich hier skeptisch.

Top 1: Narkose
Ich wurde nun mehrmals operiert und es ist immer wieder faszinierend, was so nach dem Aufwachen aus der Narkose geschieht. Es gibt nämlich einen Unterschied, wann man erwacht und ab wann man sich wieder erinnern kann und wirklich bei sich ist.
1. Narkose: Ich komme im Aufwachraum zu mir und die Schwester fragt mich: „Wie war die Operation?“
„Keine Ahnung. Ich bin ja gerade erst aufgewacht.“
„Eigentlich sind Sie schon eine ganze Weile wach und der Arzt hat Ihnen alles genau erzählt.“
„Kann ich mich nicht daran erinnern. Aber vielleicht können Sie meine Freundin fragen. Sie war nach der Operation mit meinem Arzt einen Kaffee trinken und weiß das alles ganz genau.“
Die Schwester lächelt nur und meint: „Aber sicher doch. Kaffee. Es wird alles gut. Ruhen Sie sich noch ein wenig aus.“
Einige Zeit später kommt sie wieder und fragt, wie die Operation war. Ich erkläre erneut, dass sie meine Freundin fragen sollte. Erst im Nachhinein habe ich verstanden, dass sie mir das einfach nicht geglaubt hat, da sie natürlich nicht wusste, dass wir mit dem Arzt befreundet sind.
Die 2. Narkose verlief eher unspektakulär.
3. Narkose: Ich muss erneut operiert werden und bespreche mit meinem Arzt, welche Methode wir anwenden. Er erklärt, dass ich bei Methode X mein Bein sofort wieder belasten dürfe. Dies war offensichtlich die einzige Information, die ich in die Narkose mitgenommen habe. Als ich wieder zu mir komme, bin ich ans Bett gefesselt und frage nach, was hier los ist. Die Schwester lacht, löst die Gurte und meint: „Sie wollten ständig aufstehen und nach Hause gehen. Wir mussten Sie leider festbinden.
4. Narkose: Ich komme zu mir.
„Wie war die Operation?“
„Wir können das abkürzen. Ich weiß, dass mir mein Arzt anschließend alles erzählt hat, aber ich kann mich nicht daran erinnern. Ich weiß auch, dass Sie mir nicht glauben werden, aber er hat sich nachher mit meiner Freundin getroffen und ihr alles erzählt. Die kennen sich privat. Bitte holen Sie sie und fragen sie.“
Die Schwester: „Leider dürfen wegen Corona keine Besucher in den Aufwachraum. Wir haben Sie nach Haus geschickt.“
Ich sehe zum Bett, welches mir gegenüber steht, wo ein Besucher bei seiner Frau sitzt und wartet, bis sie wieder zu sich kommt und sehe die Schwester verständnislos an: „Träume ich noch oder verarschen Sie mich gerade?“

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter MCPM, Podcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

PlotFAILS 20: Anger Management (MCPM 164)

Anger Management
Während Two and a half Man baute Charlie Sheen augenscheinlich ein solides Drogenproblem auf, welches ihn wohl in die Infantilität trieb, bis er letztendlich gefeuert wurde. Also beschloss er einen Neuversuch mit anderen Produzenten mit einer Serie als Remake des Films Anger Management. Was hier Film und Serie miteinander zu tun haben, weiß jedoch leider niemand.
Tatsächlich wirkt Charlie am Anfang halbwegs nüchtern und motiviert und das Casting ist ausgezeichnet. Charlie hat eine Ex-Frau und eine Tochter, um die er sich kümmert, er hat zwei Therapiegruppen, für die er sich aufopfert und Selma Blair steht als Freundin mit Vorzügen an seiner Seite, weshalb er nicht mehr läufig durch die weiblichen Reihen vögelt. Tatsächlich keine schlechte Idee mit tiefgehenderen Charakteren und Jokes als in Two and a Half Men, bis Charlies Drogenkonsum und seine Infantilität wieder durchgreifen, er wiederholt aus dem Studio läuft und schmollt, bis Selma Blair gefeuert werden muss.
Und hier haben wir schon das Hauptproblem, wenn eine komplette Serie nur um einen Charakter, der unter zu viel Selbstdarstellung leidet, aufgebaut wird. Während die anderen Schauspieler brillieren, wird Charlie immer schlechter und bald sieht man ihm den ereneuten Drogenkonsum wieder an. Immer mehr Charaktere verschwinden einfach ohne Erwähnung, während die Hauptfigur immer Ich-bezogener und gemeiner wird und alle Mitmenschen bald nur mehr ausnutzt.
Jede Frau will mit dem 50-jährigen Charlie sofort ins Bett und alle Probleme, die in einer Folge aufbloppen, lösen sich am Ende von selbst. Sogar als Charlie von Sicherheitsmännern am Flughafen schikaniert wird, entscheidet er schließlich einfach zu gehen. So kennt man das aus der Realität. Noch leichter kann man einen Konflikt wohl kaum auflösen.

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter Allgemein, Filme und Serien, Podcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Koran – Sura 7 (MCPM 163)

http://www.intratext.com/IXT/DEU0018/_P1.HTM

Sura 7. Die Höhen (Al-Aàraf) mit 206 Versen.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.

  1. Alif Lám Mím Sád.
  2. Ein Buch, zu dir hinabgesandt – so laß deswegen keine Bangigkeit sein in deiner Brust -, auf daß du damit warnest: eine Ermahnung für die Gläubigen.
  3. Folget dem, was zu euch herabgesandt ward von eurem Herrn, und folget keinen andern Beschützern außer Ihm. Wie wenig seid ihr (dessen) eingedenk!
  4. Wie so manche Stadt haben Wir zerstört! Unsere Strafe kam über sie des Nachts oder während sie schliefen am Mittag;
  • Weitere Wiederholungen
  1. Und Wir haben euch hervorgebracht, dann gaben Wir euch Gestalt; dann sprachen Wir zu den Engeln: «Unterwerfet euch Adam»; und sie alle unterwarfen sich. Nur Iblis nicht; er gehörte nicht zu denen, die sich unterwerfen.
  2. Er sprach: «Was hinderte dich, daß du dich nicht unterwarfest, als Ich es dir gebot?» Er sagte: «Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber erschufst Du aus Lehm!»
  3. Er sprach; «Hinab mit dir von hier; es ziemt sich nicht für dich, hier hoffärtig zu sein. Hinaus denn; du bist wahrlich der Erniedrigten einer.»
  • Iblis ist ein Dschinn und ähnlich zum Teufel. Er wird Feind der Menschen.
  • Iblis wird versuchen, die Menschen zum Schlechten zu bewegen.
  1. «O Adam, weile du und dein Weib in dem Garten und esset, wo immer ihr wollt, nur nähert euch nicht diesem Baume, sonst seid ihr Ungerechte.»
  2. Doch Satan flüsterte ihnen Böses ein, daß er ihnen kundtun möchte, was ihnen verborgen war von ihrer Scham. Er sprach: «Euer Herr hat euch diesen Baum nur deshalb verboten, damit ihr nicht Engel werdet oder Ewiglebende.»
  3. Und er schwor ihnen: «Gewiß, ich bin euch ein aufrichtiger Ratgeber.»
  • Dies deckt sich mit der Bibel.
  • Es geht weiter gegen die Ungläubigen und die Schadenfreude der Menschen im Paradies über die in der Hölle.
  1. Und die Bewohner des Feuers werden den Bewohnern des Himmels zurufen: «Schüttet etwas Wasser auf uns aus oder etwas von dem, was Allah euch gegeben hat.» Sie werden sprechen: «Fürwahr, Allah hat beides verwehrt für die Ungläubigen,
  2. Und fürwahr, Wir haben ihnen ein Buch gebracht, das Wir mit Wissen darlegten, als eine Richtschnur und eine Barmherzigkeit für Leute, die da glauben.
  • Weder die Bibel, noch der Koran, sind wie göttliche Bücher geschrieben.
  • Sie sind noch nicht einmal gut geschrieben.
  • Wenn sie DAS Zeichen sind, haben die Menschen keine Schuld, wenn sie nicht glauben.

Weiter

  • Allah wird gepriesen.
  • Erneut wird das Unverständnis ausgedrückt, warum nicht alle glauben.
  • Mohammed schreibt immer wieder von Zwiegesprächen zwischen Gläubigen und Ungläubigen. Es mag sein, dass er solche selbst führte und diese dann niederschrieb.
  • Es folgt eine Geschichte eines Boten von Allah, dem nicht geglaubt wurde.
  1. Nie sandten Wir einen Propheten in eine Stadt, ohne daß Wir ihre Bewohner mit Not und Drangsal heimsuchten, auf daß sie sich demütigen möchten.
  • Das Prinzip lautet: Glaube durch Angst und nicht durch Überzeugung.

Mose und Israel in Ägypten

  1. Und Moses sprach: «O Pharao, ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten.
  • Der Pharao holt Zauberer, die Mose entlarven sollen, doch sie scheitern.
  1. Die Häupter von Pharaos Volk sprachen: «Willst du zulassen, daß Moses und sein Volk Unfrieden stiften im Land und dich und deine Götter verlassen?» Er antwortete: «Wir wollen ihre Söhne hinmorden und ihre Frauen am Leben lassen, denn wir haben über sie Gewalt.»
  2. Und sie sagten: «Was du uns auch für ein Zeichen bringen magst, uns damit zu berücken, wir werden doch nicht an dich glauben.»
  3. Da sandten Wir über sie den Sturm und die Heuschrecken und die Läuse und die Frösche und das Blut – deutliche Zeichen -, doch sie betrugen sich hoffärtig und wurden ein sündiges Volk.
  • Der Koran fokussiert hier den Unglauben der Menschen, während in der Bibel die Plagen den Pharao zwingen, Israel frei zu lassen.
  1. Doch als Wir ihnen die Strafe erließen auf eine Frist, die sie vollenden sollten, siehe, da brachen sie das Wort.
  2. Darauf straften Wir sie und ließen sie im Meer ertrinken, weil sie Unsere Zeichen als Lügen behandelten und ihrer nicht achteten.
  • Der Koran verändert die Geschichte aus der Bibel oder setzt zumindest einen etwas anderen Fokus.
  1. Alsdann gaben Wir Moses eine Verheißung von dreißig Nächten und ergänzten sie mit zehn. So war die festgesetzte Zeit seines Herrn vollendet – vierzig Nächte. Und Moses sprach zu seinem Bruder Aaron: «Vertritt mich bei meinem Volk und führe (es) richtig und folge nicht dem Pfade derer, die Unfrieden stiften.»
  2. Und als sich Moses’ Zorn besänftigt hatte, nahm er die Tafeln, und in der Schrift darauf war Führung und Barmherzigkeit für jene, die ihren Herrn fürchten
  • Der Fokus liegt hier nicht auf den zehn Geboten, sondern wieder auf dem Glauben und Unglauben der Menschen und auf der vernichtenden Macht Gottes.
  1. Da erwählte Moses aus seinem Volk siebzig Männer für das Stelldichein mit Uns. Doch als das Erdbeben sie ereilte, sprach er: «Mein Herr, hättest Du es gewollt, Du hättest sie zuvor vertilgen können und mich ebenfalls. Willst Du uns denn austilgen um dessentwillen, was die Toren unter uns getan? Dies ist nur eine Prüfung von Dir. Damit erklärst Du den zum Irrenden, wen Du willst; und weisest den Weg, wem Du willst. Du bist unser Beschützer, so vergib uns denn und erbarme Dich unser, denn Du bist der beste der Verzeihenden.
  • Nachdem nun hunderte Male die Grausamkeit des Herrn beschrieben wird, wirkt das Ende fast schon sarkastisch. Doch immer wieder zeigt der Koran auch die positiven Seiten auf. Leider wird es im nächsten Vers schon wieder nur auf die Gläubigen reduziert.
  • Es geht weiter gegen die Ungläubigen.
  1. Wir haben viele der Dschinn und der Menschen erschaffen, deren Ende die Hölle sein wird! Sie haben Herzen, und sie verstehen nicht; sie haben Augen, und sie sehen nicht; sie haben Ohren, und sie hören nicht. Sie sind wie das Vieh; ja sie sind weit ärger abgeirrt. Sie sind fürwahr unbedacht
  • Kein Wunder, da Allah ja ihre Herzen, Augen und Ohren versiegelt hat.
  1. Wenn du ihnen nicht ein Zeichen bringst, sagen sie: «Warum erfindest du es nicht?» Sprich: «Ich folge nur dem, was mir von meinem Herrn offenbart ward. Dies hier sind klare Beweise von eurem Herrn und eine Führung und Barmherzigkeit für ein gläubiges Volk.»
  • Wieder wird hier gegen mögliche Argumente gegenargumentiert. Allah und der Koran befinden sich in diesen Versen ständig in einer Rekrutierungs- und Verteidigungsphase.
  1. Wenn der Koran vorgetragen wird, so leihet ihm das Ohr und schweiget, auf daß ihr Erbarmen findet.
  2. Die deinem Herrn nahe sind, sie wenden sich nicht hoffärtig ab von Seinem Dienst, sondern sie lobpreisen Ihn und werfen sich vor Ihm nieder.

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter Allgemein, MCPM, Podcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Sexualität und Fetische (Gefährliches Halbwissen MCPM 162)

Saß man früher noch in seinem kleinen Kämmerchen und hat sich überlegt, wie das andere Geschlecht wohl nackt aussehen würde, ist Sexualität heute durch die verschiedenen Medien, Internet, Werbeplakate in der Größe von Godzilla und vielem mehr allgegenwertig. Im Nachmittagsfernsehn bekommen wir Brüste zu sehen, bei Palmas-Plakaten weiß man oft nicht, ob noch ein String zwischen den Backen ist und im Internet werden mehr Pornominuten hochgeladen, als der Mensch überhaupt an Lebenszeit zur Verfügung hat. Ich lehne mich jetzt einmal sehr weit aus dem Fenster und behaupte, dass dies die Sexualität der Menschen maßgeblich verändert hat.
Ein Fetisch bezeichnet eine sexuelle Devianz, eine Abweichung von der normalen Praxis. Alleine hier könnte man schon streiten, ob Oral oder Anal wirklich noch so weit von den regelmäßig ausgeübten Praktiken der Masse abweichen. In Berichten, Sitcoms, massentauglichen Filmen usw. werden heute immer wieder Bondage, Dominanz, Sadismus, Masochismus und was es da sonst noch gibt, thematisiert. Nun stellt sich die Frage, ob Menschen leichter einen Fetisch aufbauen, wenn sie schon von Kindheit und in einem extremen Ausmaß mit Sexualität konfrontiert werden. Reicht es irgendwann einfach nicht mehr aus, sich an der Missionarsstellung zu erfreuen?
Doch diese Fetische sind keine neumoderne Erscheinung. Die erste Literatur darüber findet man bereits im zweiten Jahrhundert nach Christus und von dort an beschäftigte dieses Thema die Menschen immer wieder. Vielleicht kann man heutzutage eher von einer Intensivierung oder extremeren Verbreitung sprechen.
Meine Meinung: Jeder darf machen, was er will, solange alle Beteiligten damit einverstanden sind und keine nachhaltigen Schäden entstehen. Oft halten wir Dinge für abstoßene oder lächerlich, weil wir sie nicht verstehen, ohne zu erkennen, dass wir selbst Gelüste haben, die andere seltsam finden.
Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren, also ab in die Kommentare!

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter Allgemein, MCPM, Podcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Top 5 Fails 19: Videospiele, Professoren, Zeuge vor Gericht, Synchronisieren uvm (MCPM 161)

Top 5: Videospiele, die man sich selbst gut macht
Es gibt haufenweise gute Videospiele, zwischen denen man sich inzwischen kaum noch entscheiden kann, bei der wenigen Zeit, die man zur Verfügung hat. Doch hin und wieder wird gerade in der richtigen Gruppe ein schlechtes Spiel durch interne Herausforderungen zu einem Hervorragenden.
So war, beispielsweise, Biker Mice from Mars auf dem Supernintendo eigentlich nur eine dreiste Snickers-Werbung, bei der man mit Mäusen auf Motorrädern auf eckigen Kursen Rennen fuhr. Doch da man Bomben legen und sich abschießen konnte und wir noch nichts von Super Mario Cart wussten, war es die Erfüllung für meine Cousinen und mich. Solange wir nur den anderen an seinem Spiel behindern konnten, waren wir glücklich. Dasselbe gilt für den Versus Modus von Super Mario All-Stars, bei dem aus Röhren irgendwelche Dinge kamen und man passiv dafür sorgen musste, dass der andere in einen Panzer springt. Das Spiel war zwar sehr eng konzipiert und unglaublich unfair, doch solange wir gegeneinander spielen konnten, waren wir zufrieden.
Mit einem Freund habe ich sogar dutzende Stunden den Survival Modus von Alien Vs. Predators gespielt, obwohl man da irgendwann keine Chance mehr hatte und die Ressourcen des Predators trotz Endlosspiel begrenzt waren.
Was waren eure schlechten Spiele, die ihr dennoch geliebt habt? Ab in die Kommentare!

Top 4: Eitle Professoren
Wir waren bei einer Präsentation der Japanologie über mechanische Haustiere und ihren Nutzen für vereinsamte Menschen. Anschließend sollte es noch eine ganz besondere Anime-Vorführung geben. Als es dann jedoch zur Fragerunde kam, zeigte immer wieder ein Mann in der letzten Reihe auf und nutzte jede Frage, um selbst einen Vortrag zu halten. Dies artete so aus, dass der Veranstalter eingreifen musste. Später erfuhr ich, dass dieser Mann Professor auf der Universität war und offensichtlich nicht zwischen Zuhörer und Ich-bin-selbst-Vortragender unterscheiden konnte.

Top 3: Zeugen vor Gericht
Ich schlendere durch die Straßen, als ein LKW mit Anhänger mitten in der Stadt versucht, um eine Kreuzung zu kommen. Er touchiert ein anderes Fahrzeug, steigt aus und sieht sich den Schaden an. Ich spreche kurz mit ihm und er meint, dass er nur kurz eine Runde fahren würde, um einen Parkplatz zu suchen. Ich denke mir: „Direkt in der Stadt mit einem Anhänger. Ist klar.“ Ich notiere also sein Kennzeichen und hinterlasse dem Geschädigten eine Nachricht. Nach einem ¾ Jahr kommt die Anfrage vom Gericht, wie sich der Unfall nun genau zugetragen hätte. Erste Frage: Wie war das Wetter? Antwort: Nach einem ¾ Jahr kann ich Sie leider nur auf den Wetterbericht verweisen. Sollte so etwas nicht wesentlich, wesentlich schneller gehen?

Top 2 – Positives: Übersetzungen in Deutschland
Immer wieder beschweren sich Menschen über die schlechten Übersetzungen von Jokes bei Sitcoms oder wichtigen Szenen in Filme. Doch eigentlich haben wir es da im deutschsprachigen Raum gar nicht mal so schlecht. In Slowenien gibt es nur zwei emotionsbefreite Übersetzer für das jeweilige Geschlecht und in Asien gibt es so viele Dialekte, dass man sich nur mit Originalsprache und Untertiteln helfen kann.
Die wahre Herausforderung bei der Übersetzung liegt in der Lippensynchronität. Die Schreiber und Sprecher müssen es irgendwie schaffen, dass der Inhalt übermittelt wird, während sie sich an die Lippenbewegungen der Schauspieler halten. Zwar könnten wir ohne die Übersetzung wahrscheinlich alle besser Englisch, doch ich finde, die Leute da machen einen verdammt guten Job.

Top 1: Das Missverständnis
Ich treffe meinen ehemaligen Zimmerkollegen des Studentenheims nach vielen Jahren wieder und gehe mit ihm schwimmen. Der Heimweg ist zwar ziemlich lange, doch wir beschließen uns einige Bier auf den Weg mitzunehmen, Zufuss zu gehen und ein wenig zu plaudern. Nach einer Stunde fragt er mich, wie es mit den Mädels aussieht. Ich erzähle ihm, dass ich nun mit Anja zusammen bin. Plötzlich wird er immer ruhiger und spricht kaum noch etwas. Nach eineinhalb weiteren Stunden meint er plötzlich: „Ah, du bist also mit meiner Ex zusammen.“ Ich überlege kurz und korrigiere: „Nein, Anja, nicht Andi.“ Seither erzählt er diese Geschichte jedes Mal, wenn wir uns treffen.

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter Allgemein, MCPM, Podcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Top 5 PlotFAILS 19: Captain Marvel, Diablo, James Bond, Menetekel (MCPM 160)

Top 5: Lied von Bon Jovi: If I was your mother
Eine Frau interessiert sich nicht für unseren guten John, also überlegt er, wie es wäre, ihre Mutter zu sein. Sie wären für einander da, würden über ihre Liebe zueinander sprechen und auch Zärtlichkeiten austauschen. Die Tochter dürfte sogar von ihren Jungs erzählen, bis letztendlich die Mutter als einzige Person in ihrem Leben doch vollkommen ausreicht. Soll sie dann auch Sex mit ihrer Mutter haben?

Top 4: James Bond – Golden Eye (1995)
006 ist der Böse und will seinen Tod vortäuschen. Dafür bricht er mit Bond in eine Militärbasis ein, die voll mit Explosivem ist, lässt Bond Sprengsätze platzieren und ergibt sich dem vermeintlichen Schurken Ourumov. Bond will sich ebenfalls ergeben, doch der Ourumov erschießt 006. Bond sprengt alles in die Luft und entkommt. Was war da eigentlich das Ziel? Wenn Bond entkommen sollte, schießen sie dafür ganz schön oft auf ihn. Wenn 006 nur seinen Tod vortäuschen wollte, dann gäbe es da wohl ein bis zwei einfachere Wege.
Gleich darauf muss Bond zu einer psychischen Beurteilung, verführt seine Psychiaterin und fährt mit ihr spazieren. Rein zufällig wird er von der Antagonistin überholt und zu einem Rennen herausgefordert. In diesem Teil wird Bond also direkt von den Bösewichten abgeholt und zum Plot eingeladen.
Doch dieser Bond ist anders, denn zum ersten Mal sollen starke Frauen gezeigt werden. Dies heißt, dass sich ihm die meisten erst zwei ganze Sekunden später an den Hals werfen und die sadistische Antagonistin nur einen Orgasmus bekommt, wenn sie irgendjemanden beim Sex tötet. Moneypenny ist die einzige, die Bond als sexuelle Belästigung sieht.
Gesichts- und Körpertransformationsinstitute existieren im Bonduniversum in einer Häufigkeit, wie bei uns McDonalds-Filialen. Zum wiederholten Male übernimmt jemand problemlos die Identität eines anderen.
Zwei französische Piloten sind gerade auf dem Weg zu einer Vorführung, bei der sie den neuen Helikopter vor zahlreichen Menschen und Kameras präsentieren. Einige Meter vor ihrem Ziel werden sie jedoch von der Antagonistin erotisch angeguckt, vergessen sofort ihren Auftrag und lassen sich ablenken und töten. Mit dem Spezialhelikopter überfällt nun der russische Colonel Ourumov eine geheime Station. Ganz schön kompliziert und unnötig, da er selbst der Leiter der Einrichtung ist.
Irgendwann zeichnet sich auch das Bondgirl ab und soll nun mit 007 getötet werden. Anstatt sie zu erschießen, werden sie im Spezialhelikopter gefesselt und anschließend feuert der Hubschrauber Raketen auf sich selbst ab. Die Umständlichkeit des Plans verrät schon, dass Bond genug Zeit hat, um zu entkommen. Was wollten sie dieses Mal? Die Regierung von Bond sollte wohl glauben, dass er den Helikopter entführt und sich anschließend gefesselt und zwei Raketen auf sich selbst abgefeuert hat. Klingt logisch.
Es folgt eine wilde Schießerei in Sankt Peterburg, bei der die zahlreichen Soldaten vor der Tür nichts mitbekommen. Ourumov konnte seine Tarnung aufrechterhalten und könnte Bond nun mit der gesamten Armee des Landes verfolgen. Stattdessen flieht er lieber.
Bond soll erneut getötet werden und wird dieses Mal dafür in einen Zug eingesperrt. Das klingt vernünftig, da er nun ja schon weiß, wie man aus einem Helikopter entkommen kann. Die Bösen warten jedoch nicht, ob ihr Plan aufgeht, sondern verschwinden. Als Bond entkommt, sie verfolgt und anschließend vor ihrer Tür wieder auftaucht, sind sie vollkommen überrascht.
Nun weiß Bond, dass die Bösen auf Cuba sind, was jedoch unwahrscheinlich erscheint, da die CIA Cuba überwacht. Irgendwie haben es die Bösen geschafft, eine gigantische Satellitenschüssel zu errichten und sie unter Wasser zu verstecken. So etwas kann man sicherlich leicht übersehen.

Top 3: Menetekel
Menetekel ist an sich ein solider Thriller von Raymond Khoury aus 2010, 2. Auflage aus 2012. Die erklärte neue technische Errungenschaft ist interessant, was die Protagonisten jedoch mit bekannten Errungenschaften anstellen können, ist etwas unglaubwürdig.
Der Hauptprotagonist, Matt Sherwood, ist ein kleiner Gangster und etwas zu kompetent für seinen Background. der auserwählte Messias, der durch Gehirnströme, halluzinogene Cocktails und viele andere Einwirken manipuliert wurde, bleibt leider zu blass. Er ist einfach nur ein Priester, der, trotz der Torturen, kaum etwas sagt oder irgendwie seine extrem ereignisreiche Vergangenheit in Frage stellt.
Gegen Ende hält der Priester die Weihnachtsrede in einem Stadion in Houston. Die Menschheit glaubt, dass er der Auserwählte ist und es gilt die Regel „First Come, First Served“. Wenn man einmal von den Kinoschlangen vor Star Wars Episode I ausgeht, müsste hier die gesamte Stadt und das umliegende Land dicht sein. Allerdings frühstückt in diesem Buch die Menschheit noch ruhig und macht sich dann gemütlich auf den Weg zum Stadion.
Erst auf den letzten Seiten tut sich der wahre Böse hervor, der auch tatsächlich Böses will.

Positiv: Top 2: Die Diablo Bücher
Die beiden Diablo-Bücher „Das Vermächtnis des Blutes“ und „Der dunkle Pfad“ (weiterer Autor: Mel Odom) von Richard A. Knaak, waren für mich absolute Wohlfühlbücher. Sie zogen mich in eine düstere Stimmung, die mich lange fesselte. Beide Romane spielen vor dem Computerspiel Diablo II. Die Bücher „Das Königreich der Schatten“ und „Der Mond der Spinne“ setzen nach der Handlung des Videospiels an. Während das dritte eigentlich eine sehr positive Stimmung transportiert, ist das letzte wieder sehr düster. Diese beiden Teile haben mich von der Stimmung her nicht mehr so begeistert. Dennoch enthalten alle vier Bände kreative Fanatsy-Ideen, auch wenn der Namensgebende Diablo eigentlich nicht die geringste Rolle spielt.

Top 1: Captain Marvel
Captain Marvel ist zu weilen ganz lustig und bietet meist Kurzweiligkeit, solange man seinen Verstand auf Leerlauf rattern lässt.
Marvels Team kämpft einen epischen Kampf gegen Formwandler und ist gleich zu Anfang des Films total überrascht, dass sich diese verwandeln können. Der Böse tut so, als ob er der Gute wäre und die Guten tun so, als wären sie die Bösen. Diese Wahrnehmung spricht nicht gerade für die Intention von Captain Marvel.
Doch im Endeffekt beschreibt der Film, wie man eine Frau zum Orgasmus bringt. Zuerst schnüffelt sie am Motor und saugt dessen ganze Energie auf, dann wird sie zur mächtigsten Superheldin und zerstört ganze Raumkreuzer. Dabei bleiben natürlich die Kleidung, wie auch die Frisur in Form. Welche Frau wüscht sich das nicht.
Damit auch die anderen etwas mitmischen können, modifiziert ein Außerirdischer ein Flugzeug aus den 90er Jahren, welches anschließend sofort ins Weltall fliegen kann. Ich schätze, er hat ein paar Schrauben wirklich fest angezogen und die Bodenplatte unter dem Gaspedal entfernt, damit man voll durchdrücken kann. Dann steht einem Ausflug ins Weltall wohl nichts mehr entgegen.
Und der epische Fury verliert in einem epischen Kampf sein episches Auge. Es wird ihm nämlich von einer Katze ausgekratzt. OMG.

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter Allgemein, Filme und Serien, Podcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Koran Sura 6 (MCPM 159)

http://www.intratext.com/IXT/DEU0018/_P1.HTM

  1. Das Vieh (Al-Anám): Offenbart vor der Hidschra. Dieses Kapitel enthält 165 Verse.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
1. Aller Preis gehört Allah, Der die Himmel und die Erde erschaffen und die Finsternisse und das Licht ins Sein gerufen hat; doch setzen jene, die da ungläubig sind, ihrem Herrn anderes gleich.

  • Es geht weiter gegen Ungläubige.
  1. So haben sie die Wahrheit verworfen, als sie zu ihnen kam; bald aber soll ihnen Kunde werden von dem, was sie verspotteten.
  • Es herrscht ein maßgeblicher Unterschied zwischen „An etwas Anderes glauben“ und „Spott.“
  1. Sehen sie denn nicht, wie so manches Geschlecht Wir schon vor ihnen vernichtet haben?
  • Das Konzept der „Angstmache“ wird ständig wiederholt.
  1. Wenn Wir dir auch eine Schrift hinabgesandt hätten auf Pergament, welche sie befühlt hätten mit ihren Händen, die Ungläubigen hätten selbst dann gesagt: «Das ist nichts als offenkundige Zauberei.»
  • Der Koran sollte genau das werden, verteidigt sich jedoch wieder im Vorhinein.
  1. Sie sagen: «Warum ist kein Engel zu ihm herabgesandt worden?» Hätten Wir aber einen Engel hinabgesandt, die Sache wäre entschieden gewesen; dann hätten sie keinen Aufschub erlangt.
  • Die Zeichen dürfen nicht zu offensichtlich sein, da es sonst keine freie Entscheidung der Menschen wäre, sondern Akzeptanz der Realität.
  1. Wenn Allah dich mit Unglück trifft, so ist keiner, es hinwegzunehmen, als Er; und wenn Er dich mit Glück berührt, so hat Er die Macht, alles zu tun, was Er will.
  • Dies widerspricht der menschlichen Vorstellung von Positivem und Negativem.
  • Es macht es jedoch leichter, Negatives zu akzeptieren.
  1. Am Tage, da Wir sie alle versammeln werden, werden Wir zu denen, die Götter anbeteten, sprechen: «Wo sind nun eure Götter, die ihr wähntet?»
  • Wiederholungen:
    • Allah ist allmächtig und du musst dich unterordnen.
    • Dafür darf man sich am Jüngsten Tag über die anders Gläubigen lustig machen.
    • Das Konzept der Schadenfreude nach dem Jüngsten Tag ist schon sehr fragwürdig.
  1. Dann werden sie keine andere Ausrede haben als daß sie sagen werden: «Bei Allah, unserem Herrn, wir waren keine Götzendiener.»
    24. Schau, wie sie wider sich selber lügen und das, was sie sich ersannen, sie im Stiche läßt.
  • Hier wird den Ungläubigen eine Lüge in der Zukunft in den Mund gelegt. Dies ist unmöglich, da sicherlich nicht alle Ungläubigen das Selbe sagen werden.
  • Der Koran macht hier klar, dass einfach absolut alles, was Ungläubige denken oder tun immer schlecht ist. Es ist nicht wichtig, was es ist, sie glauben nicht und damit ist es schlecht. Das Buch weiß sogar, wie sich Milliarden und Abermilliarden Andersgläubige in einer Zukunft, die noch nicht gänzlich feststeht, falsch verteidigen werden. Dies ist, gelinde gesagt, ziemlich dreist.
  1. Und unter ihnen sind manche, die dir Gehör schenken, doch Wir haben auf ihre Herzen Hüllen gelegt, daß sie nicht begreifen, und in ihre Ohren Taubheit. Selbst wenn sie jedes Zeichen sehn, sie würden doch nicht daran glauben, so daß sie mit dir streiten, wenn sie zu dir kommen. Die Ungläubigen erklären: «Das sind bloß Fabeln der Alten.»
  • Und selbst wenn sie glauben wollen, wird alles getan, damit sie trotzdem die Feindbilder bleiben. Der Koran investiert unglaublich viel Energie, um für seine Gläubigen klare Feindbilder zu erschaffen und um sie damit zu vereinen. Dies ist dieselbe Massenpsychologie, die auch im Roman „Die Welle“ die Grundlage bietet. Die Auflösung zeigt faschistische Strukturen.
  1. Aber könntest du nur sehen, wenn sie vor ihren Herrn gestellt werden! Er wird sprechen: «Ist nicht dies die Wahrheit?» Sie werden antworten: «Ja, bei unserem Herrn.» Er wird sprechen: «Dann kostet die Strafe, weil ihr ungläubig wart.»
  • Die Gläubigen dürfen sich am Leid der Ungläubigen ergötzen. Dies ist eine Todsünde.
  1. Die aber Unsere Zeichen leugneten, sind taub und stumm in Finsternissen. Wen Allah will, läßt Er in die Irre gehen, und wen Er will, führt Er auf den geraden Weg.
  • Der Mensch könnte also gar nicht glauben, selbst wenn er wollte, wenn Allah dies so entschieden hat. Warum sollte man sich dann bemühen?
  • Es liegt also nicht an den Menschen und es ist nicht ihre Schuld, wenn sie nicht glauben.
  • Dennoch werden die Ungläubigen dafür bestraft.
  • Und dennoch sollen sich die Ungläubigen falsch verteidigen. Warum sollten sie sich verteidigen, wenn es nicht ihre Schuld war? Die göttliche Rechtsprechung hat offensichtlich nicht viel mit dem weltlichen Konzept zu tun, sondern eher mit der fehlerhaften Umsetzung auf der Welt.
  • Es folgt eine lange Unterwerfung und ein langes Lob an Allah.
  • Du sollst glauben und dich an die Regeln halten.
  1. Schöpfer der Himmel und der Erde! Wie sollte Er einen Sohn haben, wo Er keine Gefährtin hat und wo Er alles erschuf und alle Dinge weiß?
  • Gott hätte das wohl auch ohne Gefährtin hinbekommen. Vielleicht will er sie auch einfach nur von der Öffentlichkeit fern halten.
  1. Hätte Allah Seinen Willen erzwungen, sie hätten (Ihm) keine Götter zur Seite gesetzt. Wir haben dich nicht zu ihrem Hüter gemacht, noch bist du ein Wächter über sie.
  • Also gibt es doch Götter neben Allah.
  1. Und schmähet nicht die, welche sie statt Allah anrufen, sonst würden sie aus Groll Allah schmähen ohne Wissen. Also ließen Wir jedem Volke sein Tun als wohlgefällig erscheinen. Dann aber ist zu ihrem Herrn ihre Heimkehr; und Er wird ihnen verkünden, was sie getan.
  • Für einen Moment werden hier wohl doch andere Götter akzeptiert.
  • In den weiteren Absätzen wird über andere Götter hergezogen und wieder auf die Speisegebote eingegangen.
  1. Verloren fürwahr sind jene, die ihre Kinder töricht töten, aus Unwissenheit, und das für unerlaubt erklären, was Allah ihnen gegeben hat, Lüge wider Allah erfindend. Sie sind wahrlich irregegangen und sind nicht rechtgeleitet.
  • Der Koran spricht sich immer wieder klar gegen Kindermord aus.
  1. Und denen, die Juden sind, haben Wir alles Getier untersagt, das Klauen hat; und vom Rindvieh und den Schafen und Ziegen haben Wir ihnen das Fett verboten, ausgenommen das, was an ihren Rücken sitzt oder in den Eingeweiden oder am Knochen haftet. Das ist der Lohn, den Wir ihnen für ihre Abtrünnigkeit gaben. Und siehe, Wir sind wahrhaft.
  • Das ist ein ziemlich gemeiner Seitenhieb gegen andere Speisegebote. Eigentlich ist es schon Schadenfreude und diese ist einem Gott nicht würdig.
  1. Sprich: «Kommt her, ich will vortragen, was euer Herr euch verboten hat»: Ihr sollt Ihm nichts zur Seite stellen, und Güte (erzeigen) den Eltern; und ihr sollt eure Kinder nicht töten aus Armut, Wir sorgen ja für euch und für sie. …
  • Wenn man bedenkt, wie viele Kinder gerade in dieser Zeit an Krankheiten und Hunger gestorben sind, hat man eigentlich nicht den Eindruck, dass Allah für sie sorgt.
  1. Und kommt dem Besitz der Waise nicht nahe, es sei denn zum Besten, bis sie ihre Volljährigkeit erreicht hat.
  • Schutz der Waisen.
  1. Er ist es, Der euch zu Nachfolgern auf der Erde machte und die einen von euch über die anderen erhöhte um Rangstufen, damit Er euch prüfe durch das, was Er euch gegeben. Wahrlich, dein Herr ist schnell im Strafen; wahrlich, Er ist allverzeihend, barmherzig.
  • Alles ist eine Prüfung, obwohl Allah genau bestimmt. Dies widerspricht sich.

Podcast herunterladen

Veröffentlicht unter Allgemein, MCPM, Podcast | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar