Once Upon a Time in Hollywood (PlotFail Spezial MCPM) Keine Spoiler

Keine Spoiler
Once Upon a Time in Hollywood hat eine Handlung, die in zwei Sätzen erklärt wäre. Sie besteht aus den Szenen mit Brad Pitt und Bruce Lee, mit Brad Pitt auf einer Ranch und mit Brad Pitt, wie er auf einen Hund aufpasst.
Die langen, sehr langen Lücken dazwischen füllt Tarantino mit den Schauspielkünsten von Leonarde DiCaprio, mit Sharon Tate als Red Haring und mit unfassbar langweiligen Bildern. Die Tarantino-üblichen Dialoge sucht man vergebens.
Um die Motivation von Tarantino zu verstehen, warum, verdammt noch einmal, er diesen Film gemacht hat, sollte man sich ein wenig mit den Tate-Morden im Hollywood von 1969 beschäftigen.
Wenn man es dann noch bis zu den letzten 15 Minuten schafft, macht der Film endlich Sinn. Und wenn man sich mit der Tarantino-Brutalität arrangieren kann, dann bricht man am Ende vor Lachen zusammen. Ich muss mir jetzt noch die Tränen aus meinen Augen wischen.

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Terminator: Dark Fate (PlotFail Spezial MCPM) Spoiler!

Spoilerwarnung: Ein sehr emotionaler Review!
Terminator: Dark Fate ist nicht nur mit Abstand der schlechteste Teil der Serie, sondern ein Schlag ins Gesicht für jeden Fan dieser Franchise. Hier wird mit Gewalt versucht, die Anhängerschaft zu dezimieren.

Handlung:
Die Handlung setzt nach Teil 2 an und ignoriert den Rest. Sarah und John haben die Herrschaft von Cyberdyne verhindert. Aus unerfindlichen Gründen wird nun wieder der exakt gleiche T-800, wie im ersten Teil, zurückgeschickt, obwohl die Zukunft, in der er erschaffen wurde, nicht mehr existiert.

Der Franchise hat uns in drei Teilen, einer Serie und zahlreichen epischen Schlachten gezeigt, wie sich Sarah und John Conner gegen die Terminator zur Wehr setzten. Im sechsten Teil kommt der T-800 gleich zu Beginn und erschießt John in einer Szene von wenigen Sekunden und spaziert von dannen. Ein würdiges Ende.
In der Zukunft hat, die nicht näher spezifizierte, Legion die Macht übernommen. Sie schicken aus Lust und Laune hie und da mal einen Terminator in die Vergangenheit zurück. Dann bekommt Sarah immer einen Anruf vom Ankunftsort, fährt dorthin und tötet den Cyborg.
Eines Tages trifft sie auf die Mexikanerin Dani, die in der Zukunft alles ändern wird. Ihr zur Seite steht Grace, halb Mensch, halb Cyborg. Legion hat diese Mal den REV-9 gesandt, um Grace zu töten. Wir erleben die exakt selbe Handlung wie in Teil 1-3.

Warum die anderen Terminator geschickt wurden, weiß man nicht. Wenn Dani die Zielperson war, hätte sie Sarah zumindest einmal treffen müssen. Und wie konnte Sarah all die Terminator einfach so vernichten und zur Terminatorslayerin werden? Waren die aus Plastik?
Die drei Frauen suchen nun die Person, die Sarah immer angerufen hat. Es ist der T-800, der nach Erledigung seiner Mission Gefühle entwickelt hat, weil er beobachtet hat, wie eine Frau verprügelt wurde.
Die unzähligen Assassinationen, die Massenvernichtung der Menschen und die Arbeitslager in der Zukunft haben diesen Wandel nicht ausgelöst, aber wenn ein Mann eine Mexikanerin schlecht behandelt, dann vergisst sogar ein Terminator seine Programmierung.
Der T-800 nennt sich nun Carl, ist alt geworden und lebt mit seiner Familie in Mexiko. Und wer jetzt denkt, das hätte ich mir ausgedacht: Nein, das ist kein Scherz. Ich glaube nicht, dass man das kommentieren muss.
Sie vereinigen sich. Im Endkampf steht es dieses Mal vier gegen einen und es geschieht nichts, was wir nicht schon kennen.

Die Charaktere
REV-9 könnte kaum uninteressanter sein. Unweigerlich vergleicht man die Szenen mit Robert Patricks T-1000, die um Dimensionen besser waren. Dafür spielt Arnold Schwarzenegger einen emotionalen Terminator, der Carl heißt. Carl, verdammt noch mal.
Die drei Powerfrauen scheinen ihre Zyklen synchronisiert zu haben und zicken sich unentwegt gegenseitig an. Selbst vor der Erfindung der Schrift hat man starke Frauencharaktere schon besser zu inszenieren gewusst.
Und die Dialoge kommen direkt aus der Hölle. Ich habe mich noch nie in meinem gesamten Leben für beinahe jeden Satz eines Films so extrem fremdgeschämt, wie in diesem Streifen. Sarah sagt beispielsweise einmal zu Grace: „Du bist nicht die Bedrohung. Es ist dein Uterus.“

Am Ende bleibt die Frage, warum die Zukunft nun schon zum wiederholten Male immer nur eine Person zum Schutz und einen Terminator zur Vernichtung schickt. Dafür kann sich der REV-9 nun teilen, hilft aber nix. Er verliert trotzdem.

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Mein Kanal 2020 (MCPM)

Auf meinem Kanal erwarten euch hauptsächlich drei Formate:
Gefährliches Halbwissen:
Hier spreche ich über Themen wie die Dunkle Triade, die Zeugen Jehovas, die Evolutionstheorie und vieles mehr, mit einem etwas anderen Blickwinkel. Die speziellen Projekte für 2020 lauten Koran und Bibel. Mal sehen, was so in diesen beiden Büchern steckt.

In Top 5 Fails erwarten euche alltäglich Situationen, die kaum verstörender sein können. Wie reagiert man beispielsweise, wenn sich zwei Hooligans auf der Straße prügeln und man plötzlich erfährt, dass sie von der gleichen Mannschaft sind? Sollte man einen Krankenwagen rufen oder Darwins Selektionstheorie ihren freien Lauf lassen?

Und in Plotfails geht es um Filme, Serien, Videospiele und Bücher, deren Geschichte hin und wieder etwas ins Straucheln geraten oder sich wie bei Mission Impossible wiederholen. Hier stiehlt Eathen Hunt sieben Mal etwas für die Bösen, acht IMF-Agenten werden durch Frauen manipuliert, zehn Verbündete richten sich gegen Hunt, mehrere dutzend Agenten des IMF laufen über und ständig glaubt ein Vorgesetzter von Hunt, dass er der Böse ist, obwohl er am Ende immer wieder als strahlender Held dasteht.

Außerem erwarten euch Extras wie lustige Geschichten, Pen and Paper, Filmzusammenfassungen, Reviews und vieles mehr.

Ihr findet mich auf YouTub, als Podcast auf i-Tunes und als Blog auf WordPress.
Blog: http://gebbi.bplaced.net
Podcast: http://feeds.feedburner.com/gebbismcpm
You Tube Kanallink: https://www.youtube.com/channel/UCMMOKeMTiS1AKL5EcRY1Zkg
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Die Top 5 Fails 07: Wunderheiler, Fußballfans, Werbung, Callcenter uvm (MCPM 119)

Top 5: Neulich im Callcenter
Selbstverständlich gibt es auch überaus kompetente Callcenters, glaube ich zumindest, doch meist steht Qualität nicht an oberster Stufe. DeFacto ist es sogar so, dass die Mehrheit der Anrufer nur ein nettes Gespräch führen möchte.
Und so erinnere ich mich an diese Zeit: Nachdem die Supervisorin die über einhundert Schlüssel des Chefs im ganzen Gebäude versteckt hatte, rächte er sich, indem er in der Zeitung eine Annonce aufgab: „Die geile Litchi wäscht dir deine Wäsche – pro Kilo nur € 1,–.“ Und dann kam noch die Telefonnummer.
Die einzig kompetente Mitarbeiterin war jedoch die Putzfrau. Als wir eines Morgens in die Firma kamen, fehlten bei allen Computern die Tastaturen, denn sie lagen zur Reinigungen im Geschirrspüler. Was außer der Putzfrau jedoch niemand wusste: Diese Modelle konnte man tatsächlich so reinigen und sie funktionierten danach wieder einwandfrei.

Top 4: Fußballfans
Eines Abends schlenderte ich auf meinem Weg nach Hause durch die Straßen, als ich plötzlich zwei Fußballfans in voller Montur aufeinander einprügeln sah. Ich wollte schon die Rettung rufen, als ich hörte, um was es ging:
Sie waren beide Anhänger der gleichen Mannschaft und stritten sich, wer wohl der größere Fan wäre. Ich beugte mich vor Darwins Selektionstheorie, die offensichtlich auch heute noch ihre Berechtigung hat und setzte meinen Weg fort.

Top 3: Mietzinsbeschränkung (Gesetz)
Bei alten Häusern ist der Mietzins beschränkt und dieses Gesetz wird vom Staat minuziös eingehalten. Nach Beendigung des Mietverhältnisses hat man immerhin noch ein paar Tage, sich zu beschweren. Wer zu hohe Mieten verlangt, auf den warten drakonische Strafen: Er muss das überschüssige Geld zurückbezahlen!
Bei so einer harten Gesetzgebung möchte man meinen, der Staat möchte, dass die Vermieter mehr verlangen und hat kein Interesse, den Mieter zu schützen. Doch warum sollte der Staat, der von den Bürgern bezahlt wird, dies tun? Damit die alten Häuser renoviert werden und Altmieter ausgeglichen werden können.

Top 2: Die lebenslangen Werbesendungen
In einer Werbesendung im Fernsehen wird mit einem Küchenmesser ein Hammer auseinandergeschnitten, der Urwald zerkleinert und Atome gespalten. Diese Messer, die Lichtschwerter alt aussehen lassen, kosten anstatt € 1.000,– nur lächerliche € 10,– und besitzen eine lebenslange Schärfegarantie.
Also begann ich zu recherchieren, bis mir schließlich gesagt wurde: „Die Lebensdauer eines Messers beträgt ein Jahr. Es kann aber sein, dass es schon vorher stumpf wird.“

Positives: Pfarrer schlagen Kinder: Bitte siehe You Tube Video

Top 1: Zuseherkommentare
Auf meinen Beitrag „Der Sturz des smarten Königreichs“ hat eine Leserin geantwortet. Sie hatte einen Mann und zwei Kinder, doch nach sieben Jahren begannen sie sich zu streiten und er reichte die Scheidung ein. Da die gute Frau ihn noch liebte, ging sie zu einem Wunderheiler, setzte Kräuter ein und siehe da, der Ehemann kehrte zurück.
Selbst wenn diese Geschichte stimmen würde, so fände ich es furchtbar, wenn man einen Menschen durch übersinnliche Kräfte manipuliert und sich ihn zu Willen macht. Dies ist keine Liebe, sondern reine Selbstsucht. Er wird schon gewusst haben, warum er von ihr weg wollte.
Aber wie dem auch sei, natürlich lösche ich diesen Kommentar, wenn er die E-Mailadresse und Telefonnummer des Gurus enthält. Ich halte mich ja nicht erst seit gestern im Internet auf J

https://www.youtube.com/watch?v=P2TbnxNDW7Y&feature=youtu.be

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Top 5 PlotFAILS 07 – Dark Phönix, Love, Death and Robots uvm (MCPM 118)

In „Hotel Artemis“ von 2018 betreibt Jodie Foster im Jahre 2028 ein Krankenhaus bzw. Hotel. Während sich die Polizei einen offenen Krieg mit den Verbrechern auf den Straßen liefert, verarztet Jodie ihre Patienten, ohne Fragen zu stellen.
Der Film hat eine nette Prämisse, wurde jedoch an keiner Stelle zu Ende gedacht. Jeff Goldblums Sohn wechselt beispielsweise seinen Charakter vom selbstsicheren Choleriker zum emotionalen Kind, das gerne seinen Namen tanzen möchte, bis hin zum versierten Anführer.
Kaum eine Handlung wird gezeigt oder zu Ende geführt und kaum ein Charakter beendet seine Entwicklung. Schade, denn die Geschichte hätte Potential gehabt.

In James Bond – Liebesgrüße aus Moskau engagiert Specter die ehemalige sowjetische Geheimdienstleiterin, die wiederum die sowjetische Dechiffrier-Spezialistin Tatiana engagiert, die wiederum James Bond becircen soll, der dann eine Dechiffriermaschine stehlen soll.
Dies ist sicherlich der umständlichste Plan der bis Dato erfunden wurde, denn Specter hat alles, um die Maschine selbst zu stehlen. Der Umweg über Bond soll eine Rache sein, führt jedoch dazu, dass sie das Objekt nicht bekommen.

In Ocean`s Eleven führt Benedict drei Casinos und macht sowohl im ersten, als auch im zweiten Teil klar, dass er sich niemals bestehlen lassen würde. Es geht ihm nicht so sehr um das Geld, sondern ums Prinzip.
Die Diebe gelangen in den Tresorraum und drohen alles in die Luft zu sprengen, wenn Benedict die Hälfte der Geldkoffer nicht von seinen Wachmännern nach draußen bringen lässt. Dass die Diebe selbst nicht entkommen wollen, wundert hier keinen.
Benedict ist versichert. Die Sprengung seines Geldes wäre seinem Charakter vollkommen egal gewesen, solang die Diebe festgenagelt werden.

In Ocean`s Eleven finden wir eine Hommage auf Ace, Sam Rothstein aus Casino. Dieser soll als Glücksspielprofi für die Mafia ein Casino in Las Vegas leiten. Erst läuft alles gut und das Geld fließt in Strömen.
Doch plötzlich erklärt Piscano, welcher das Geld von Las Vegas zur Mafia bringt, den kompletten Plot seiner Mutter und seinem Schwager in einem öffentlichen Supermarkt, der rein zufällig verwanzt ist. Wie bekam dieser Typ eine so wichtige Stelle bei der Mafia?

Auf Netflix findet ihr die absolut empfehlenswerte Serie Love, Death and Robots, welche aus 18 animierten Kurzfilmen bestehet. Auch wenn die Filme gegen Ende etwas nachlassen, so hat jeder einen überraschenden Handlungswechsel und ist mit viel Kreativität erschaffen worden.
Sollten Science-Fiction-Anthologien nicht so euer Ding sein, so seht euch zumindest „Drei Roboter“ an. Die Folge ist einfach zum todlachen.

Am Ende kommen wir zum Ende der X-Men-Saga, die ein Reboot des dritten Teils der Saga ist, was einfach nur traurig ist. Die Dark-Phönix-Saga ist eine der wichtigsten des Universums und wird hier mit Füßen getreten.
Wurde im dritten Teil noch alles daran gesetzt, auf ein bombastisches und extrem emotionales Ende hinzuarbeiten, kämpft Jean Grey (Dark Phönix) wieder mit ähnlichen emotionalen Problemen, bis dann die Außerirdischen kommen.
Und natürlich muss Magneto wieder einmal als Teilzeitbösewicht herhalten. Die Checkliste wurde somit erfüllt.

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Das Versagen der Legislative und Judikative: Neun Live und Co (Gefährliches Halbwissen MCPM 117)

Ein Blick auf meinen Gehaltszettel verrät mir, dass ich unseren Politikern Unmengen an Geld in den Rachen werfe und sicherlich auch etwas dafür verlangen darf. So erwarte ich beispielsweise, dass mich die Legislative durch aktive Gesetzgestaltung vor offensichtlichem Betrug schützt. Doch die glauben eher an: Wo kein Kläger, da kein Richter.
Als Beispiel bedienen wir uns bei dem bereits geschlossenen Sender Neun Live. Glückspiele wurden nicht erklärt, Antworten waren erfundene Hauptwortzusammensetzungen oder verschiedene Antworten waren möglich, so dass sich die Redaktion entscheiden konnte, wann jemand gewinnen darf.
Da das angebotene Geld nicht auf das nächste Spiel übertragen wurde, war es natürlich besser, dass niemand gewinnt, es sei denn, nur wenige Zuseher riefen gerade an und man wollte die Schäfchen zur Schlachtbank locken – sagen zumindest mehrere angebliche Ex-Mitarbeiter.
Spiele wurden hier ohne Bekanntgabe der Lösung abgebrochen, Zahlen zählten mal in verschiedenen Sprachen, rückwärts oder mit römischen Ziffern und wenn es doch zu einem überraschenden Gewinn kam, blendete die Kamera einfach weg. Eine simple Lösung wäre hier, solchen Industrien aufzuerlegen, dass sie einen wechselnden Notar zur Absicherung gegen Betrug stellen müssen.
Künstlicher Zeitdruck durch nichtssagende Countdowns oder die Aufforderung zur wiederholten Teilnahme sind eigentlich verboten und Chancen wann und wie viele durchgestellt werden gehören zum Transparenzgebot.
Mit diesen „Richtlinien“ nahm man es jedoch nicht so genau und ein verantwortlicher Politiker meinte, dass er von diesem Fernsehsender noch nie etwas gehört hätte. Das wäre so, als würde ein Polizist nicht wissen, was Marihuana ist und warum er den ganzen Tag durch die Straßen spazieren muss.
Doch warum das Ganze? Es ist so einfach. Selbst wenn hier betrogen wird, es ist besser, die Mitarbeiter haben eine Arbeit, als sie empfangen Arbeitslosengeld und die Opfer sind meist nicht die hellsten Birnen im Kronleuchter und können sich nicht wehren.
Also solange kein Kläger, ruht die Legislative. Und bis sie wirklich gezwungen ist, etwas dagegen zu unternehmen, hat sich die Welt schon wieder weitergedreht und neue Abzocken stehen am Start, über die die gesamte Welt zwar alles weiß, doch die Vertreter der Legislative haben wie immer keine Ahnung.

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Pen and Paper Spielertipps 2 (MCPM)

Hallo zum 2. Teil von Spielertipps für Pen and Paper. Jetzt fragen wir uns, wie man so einen Helden eigentlich spielt!
Als Spieler solltet ihr die Fähigkeiten und Spezialfähigkeiten eurer Charaktere kennen. Es hat sich als überaus effektiv erwiesen, sich die wichtigsten Punkte seines Charakters vor dem Spielen noch einmal durchzulesen.
Es liegt an euch, eure Talente einzusetzen oder zumindest danach zu fragen, ob ihr sie nutzen könnt: „Lieber Meister, ist da irgendwo ein Kronleuchter, über den ich mich schwingen kann?“ „Lieber Spielleiter, wie realistisch ist es, dass ich mich mit meinen Werten vom Pferd mit einem doppelten Salto in den Fluss hinabstürze, am Segel des Schiffes entlang nach unten gleite und behände auf meinen beiden Stelzen lande, während ich den Piraten mit meinem Bihänder zweiteile?“
Es kann auch extrem viel Spaß machen, seine Nachteile auszuspielen. Kann die Gruppe etwas nicht mit ihren Fähigkeiten bewältigen, muss sie sich andere, kreative Lösungen suchen. Beim Versagen einzelner Helden kann es so zu wirklich unterhaltsamem Rollenspiel kommen.
Wie dem auch sei, dies alles liegt bei euch, denn der Meister kann sich nicht alle Charakterbögen inn- und auswendig merken und an alles denken. Seid fair und unterstützt ihn, indem ihr euren Charakter kennt und nach seinen Vorzügen und Eigenheiten spielt.
Dafür solltet ihr alle Ideen aussprechen dürfen und euch im Rahmen der Geschichte frei bewegen können. Ihr solltet bei kreativen Ideen nicht die Angst haben, den Plot zu sprengen, doch wenn ihr bemerkt, dass der Meister wirklich in die Enge getrieben wurde, hackt nicht darauf rum.
Die Qualität der offiziellen Abenteuer schwankt stark. Prinzipiell gilt: Die Gruppe und der Meister spielen miteinander, nicht gegeneinander!

Je mehr Spieler am Tisch sitzen, desto schwieriger wird es. Hierbei finde ich drei bis vier Spieler perfekt, was aber von Spiel zu Spiel und Gruppe zu Gruppe variieren kann. Dennoch: Je mehr Spieler, desto mehr Disziplin muss der einzelne aufweisen.
Es ist sehr hilfreich, wenn ein Spieler Tagebuch führt. Hat man nichts zu tun, kann man sich die bisherige Geschichte durch den Kopf gehen lassen und nach kreativeren Ansätzen suchen. Am Handy Snake zu spielen, ist eher unhöflich.
Sollte der Meister jedoch auf euch vergessen haben, dann sprecht es an. Ihr solltet Herausforderungen eures Meisters eine Zeitlang annehmen, doch wenn euch euer Charakter keinen Spaß mehr macht, dann solltet ihr die Probleme immer offen ansprechen.

Was die Gruppe betrifft, so sollte klar sein, ob sich die Spieler von ihren Charakteren distanzieren können oder ob sie negative Aktionen der Gruppe auf sich selbst reflektieren. Prinzipiell gilt: Die anderen Charaktere sind zu respektieren.
Ihr solltet euch während des Spiels mit den Namen eurer Charaktere ansprechen, euch statt Werten eher Einschätzungen eurer Fähigkeiten geben und euch an Abmachungen halten, die die Gruppe gemeinsam getroffen hat.
Ganz wichtig ist es jedoch, nicht gegen die Gruppe zu spielen. An gewissen Stellen ist dies sicherlich erlaubt oder sogar gewollt, doch es ist in keinem Fall eure Aufgabe, den anderen permanent den Spielspaß zu vermiesen!

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Top 5 Fails Teil 06: The American Dream (MCPM 116)

Top 5: Korrekte Menschen
Es gibt Menschen, die lieben Regeln und nützten diese, um ihren Mitmenschen so sehr als irgend möglich schaden zu können. Warum? Weil Sie es durch unsere Gesetze können und ihnen niemand gelernt hat, was Menschlichkeit bedeutet.
Dass Gesetze eigentlich erst wichtig werden, wenn die Menschlichkeit versagt, wird in diesen Fällen oft vernachlässigt. Und das sind dann auch Bürger, die im Bus immer alleine den Gangplatz nehmen, damit die anderen stehen müssen.

Top 4: Der gläserne Mensch
Beim Einkauf im Internet und durch meine Kundenkarten wissen die großen Konzerne, wann ich was kaufe. Ich hoffte, dass sich dies positiv auf die Werbung auswirken würde, die mir täglich im Internet um die Ohren fliegt.
Doch Pustekuchen. Kauf ich einen Grill, werden mir fortan Grills angeboten. Klar, das ist so ähnlich wie bei Sammelkarten. „Hast du auch schon den Grill XY 328?“ „Nein, der fehlt noch in meiner Sammlung auf meinem Grundstück in Kanada.“
Ich lehne mich nun ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass Werbung für Grillzubehör effektiver sein könnte.

Top 3: Straßenbaugesetz
Eine Nebenstraße soll asphaltiert werden und die Anrainer dürfen kräftig mitzahlen. Die Höhe richtet sich jedoch nicht danach, wer den längsten Teil des Weges benötigt, was sinnvoll wäre, oder wer das größte Grundstück besitzt, sondern an der angrenzenden Grundstücksgrenze, auch wenn dieser Besitzer den Weg überhaupt nicht benötigt. (Zur näheren Erklärung verweise ich an mein You Tube Video.)

Top 2: Alte Reiche Vs Junge Hübsche
In zahlreichen TV-Shows buhlen Massen an jungen, hübschen Frauen um die Gunst eines reichen, alten Mannes. Natürlich steht zuerst der Wettbewerb im Vordergrund, bis eine Glückliche siegt und langsam bemerkt, was sie da eigentlich gewonnen hat.
Mehrere Menschen um die Gunst eines einzelnen kämpfen zu lassen, ist sicherlich mit Abstand die beste Grundlage für eine tiefgründige und nachhaltige Beziehung. Deswegen halten die Beziehungen von Bachelor und Co auch so lange.

Hier mal ein positiver Punkt
Ein Indianerstamm in den USA hält das mit der Kindererziehung so: Die Eltern müssen ihre Kinder einfach nur lieb haben uns sie umsorgen, um die Erziehung müssen sich die Großeltern kümmern.

Top 1: The American Dream
Wenn man viel und fleißig arbeitet, kann man in Amerika, unabhängig von seiner Herkunft und seinem Startkapital, alles erreichen. Man wird vom Tellerwäscher zum Millionär. Dies ist eine geniale Karotte, die der Bevölkerung vorgehalten wird.
Die meisten Nichtprivilegierten in den USA haben ohnehin schon drei Jobs, nur um sich und ihre Kinder ernähren zu können. Da spart man schnell ein paar Millionen an. Und nicht nur, dass in diesem 1. Welt Land die Herkunft noch am meisten zählt, es ist wohl in allen vergleichbaren Ländern wesentlich einfacher reich zu werden.

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PlotFAILS 06 Mission Impossible Spezial (MCPM 115)

In der Mission Impossible Reihe ist Tom Cruise als Ethan Hunter immer der beste und treueste Agent des IMF, der Impossible Mission Force. Doch da gibt es noch ein paar Überschneidungen der einzelnen Teile.
In den ersten sechs Teilen von Mission Impossible muss Hunt sechs Mal irgendwo einbrechen oder irgendetwas stehlen, was letztendlich den Bösen zu Gute kommt und acht Mal wird ein männlicher Agent oder Ex-Agent des IMF von einer Frau hinters Licht geführt.
Zehn Mal richten sich eigentlich Verbündete wie die CIA, das eigene IMF oder gleich die gesamte USA gegen die IMF Agenten und sechs, plus eine nicht näher spezifizierte Gruppe von Agenten, laufen über und werden böse.
Ein unbestimmtes Gefühl sagt mir, dass das IMF und andere amerikanische Behörden in dieser Serie nicht gerade die effektivsten Einheiten unserer Welt sind und ihre Agenten wohl so schlecht bezahlt werden, dass sie scharenweise überlaufen müssen.
Weiters dürften die männlichen Agenten wohl sehr stark auf Frauen reagieren und mit Wonne Agentenlisten, tödliche Viren, eine Hasenpfote, Atomcodes und Unsummen an Geld für die Bösen stehlen oder Terroristen mit Atombomben die Freiheit schenken.
Seid ihr auch schon so gespannt wie ich, um was es im 7. Teil gehen wird? Was muss Hunt dieses Mal für die Bösen stehlen und wie viele Agenten laufen dieses Mal über, während die eigene Regierung zum siebten Mal glaubt, dass Hunt der Böse ist, bevor er sie eines Besseren belehren kann.

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Wie werde ich ein Star? (Gefährliches Halbwissen MCPM 114)

Viele Menschen wollen reich und berühmt werden, sich von der Masse abheben, gehört und bejubelt werden und Einfluss nehmen können. Hier erwarten wir uns ein sorgenfreies Leben im ewigen Glück.
Ein Mensch wird geboren, beginnt behütet zu lernen, wobei er von seinen Fähigkeiten erfährt und seine Grenzen absteckt, beginnt zu arbeiten, wird unabhängig und übernimmt selbst Verantwortung. Bei Kinderstars werden einige Punkte übersprungen.
Bekommt man mit sechs Jahren anstatt eines Lego-Lamborghini einen realen Lamborghini und lernt man alltägliche Probleme nie wirklich kennen, gibt es bald nicht mehr viel, über das man sich wirklich freuen kann.
Ohne Limitierungen und Probleme ist Glück Alltag und damit genauso langweilig wie eben Alltag so ist. Zahlreiche gefallene Kinderstars beweisen, dass sie Glück nur noch mit Adrenalin-Kicks oder gar mit Drogen empfinden können.
Doch was muss ein Star nun eigentlich können? Die kurze Antwort lautet: Grundsätzlich muss er nichts Besonderes können. Es gibt jedoch zwei grundlegende Ausgangssituationen, warum jemand berühmt werden will.

  1. Menschen wollen, was Star haben.
    Hierbei glaubt man an den American Dream vom Tellerwäscher zum Millionär und hält sich an die wenigen Stars, die es geschafft haben, auch wenn jedem von ihnen eine Million Gescheiterte gegenüberstehen. Survivorship Bios lässt grüßen.
  2. Ich bin ein Künstler und will mit meinem Können berühmt werden.
    Hierbei sind Schriftsteller immer auf der Suche nach blumigen Wörtern, nachhaltigen Charakteren und einem außergewöhnlichen Plot, Musiker gieren nach emotionalen Melodien und innovativen Texten und Schauspieler sammeln und üben Mimik und Gestik.

Wird der Star zum Sternchen, so können sich einige Menschen neue Ziele setzen, während andere erkennen, dass sie nichts Außergewöhnliches können und ihr restliches Leben den 15 Minuten Rum nachtrauern werden.
Doch egal, ob als Künstler oder Durchschnittsmensch, um Star zu werden, benötigt ihr Beziehungen und Glück. Berühmt zu werden heißt jedoch mit Sicherheit nicht, ein sorgenfreies, glückliches Leben zu führen.
Deswegen fragt euch, wollt ihr das eigentlich? Es muss nicht das Schlechteste sein, nie berühmt gewesen zu sein, anstatt sich sein restliches Leben an die Vergangenheit zu erinnern.

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