Urlaub in Mexiko (MCPM)

Mexiko ist riesig und seine Hauptstadt, Mexiko City, ist gigantisch. Das Größte davon sind die kuscheligen Favelas, die sich mit unzähligen Wellblechhütten über Hügeln und Steppen weit in das Land hinausziehen.
Jeder im Land zahlt dreißig Prozent Steuern, was nur den Reichen zugutekommt, während die verarmte Bevölkerung bei Temperatureinbrüchen zahllose Federn (Menschen) lässt. Viele verdienen ein paar Euro in der Woche und können sich auf drei Wochen Urlaub freuen.
Die Polizei ist dem schnöden Mammon nicht abgeneigt, während die städtischen Politiker ihre Verwandten für den Straßenbau einsetzen, bei dem sie den billigsten Asphalt bestellen und die Differenz auf mysteriöse Weise verschwindet.
Überfälle stehen an der Tagesordnung, weshalb man sich genau informieren soll, in welches Taxi man einsteigen darf. Das hat etwas mit den Nummernschildern zu tun, doch ich habe es in drei Wochen nicht verstanden, da die alle gleich aussahen.
Die Straßen sind eine Zumutung und immer wieder mit Geschwindigkeitshügeln versehen. Besonders überraschend tauchen sie auf Autobahnen auf. Nachdem man sich nach zehn ruhigen Kilometern in einer falschen Sicherheit wiegt, hebt man plötzlich ab und segelt durch die Luft.
Es gibt keine Kurse für den Führerschein, sondern lediglich 25 Fragen. Die Prüfung kann man so oft wiederholen, wie man will. Hin und wieder passt jedoch keine der Antworten, denn einem blutenden Motorradfahrer sollte man weder die Beine hochlagern, noch ihm eine Herzmassage verpassen.
In Mexiko glaubt man an die Jungfrau Maria und trinkt zu Feiertagen keinen Alkohol. Tequila ist der Exportschlager, der inzwischen mit den viel wertvolleren wilden Pflanzen versetzt wird, da Mezcal in Europa niemand zu kennen scheint.
Das Land an sich ist wunderschön und die Wellen an den südlichen Stränden einfach überwältigend!

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